Beiträge von Manus Hundewelt

    Ja, vor allem bei BC kannst du viel davon lesen. Es sind nunmal absolut keine Begleithunde. Bei SL wird das ja versucht, scheitert nur immer noch. Genetik lässt sich nicht so einfach rauszüchten, vor allem lässt sich nicht nur eine Eigenschaft ändern und andere bleiben erhalten, das spielt alles zusammen und macht aus einem BC eben genau diesen perfekten Hütehund, der bis er zusammenbricht arbeiten würde.

    Sie brauchen einfach ein anderes Lebensumfeld als ein Labrador z.B. Der kommt in der Regel gut mit dem Alltag als Begleiter und Familienhund klar. Dass auch dieser unfassbar gerne arbeitet wird aber leider meistens ausgeblendet und man füttert ihn dann eben lieber fett. Oder der Hund resigniert irgendwann.

    Was ein Mali z.B. nicht tut. Während der Labbi beschwichtigt sagt er, wenn ihm etwas nicht passt. Er weiss seine 42 Argumente zu nutzen und gibt nicht einfach klein bei. Dafür wurde er nicht gezüchtet und er könnte so auch niemals im SD bestehen.

    Btw. Hier wird auch nie wieder ein Hütehund einziehen, es passt einfach nicht.

    Vielleicht hört ja so das OT auf...

    Die Einsatzzeiten können trotzdem länger als drei Stunden sein. Macht denen nix

    führst du einen Mali im Dienst?

    Eine gute Bekannte von mir ist DHF, ihr Sprengstoffspürhund sucht im Einsatz maximal 15 Minuten am Stück, maximal dreimal hintereinander. Danach braucht er eine längere Pause, weil sonst die Suchleistung leidet.

    Ja, die Hunde haben zb auf Demos oder bei Fußballspielen auch mal längere Einsätze. Ist aber tatsächlich alles andere als einfach für die Hunde.

    Die tragen da jedenfalls aus gutem Grund Maulkorb.

    LPaxx naja weist du keiner also zumindest ich weiß nicht wo du Erfahrungen mit der Rasse her hast, aber die dir hier so wiedersprechen führen meist bereits mehrere Gebrauchshunde und wissen schon was sie tun... Und es geht hier nicht allgemein um große Hunde, die laufen können sondern explizit um diese Rasse und ja da ist weniger einfach oft mehr...

    Ist es jetzt verständlich?


    Was genau meint ihr eigentlich mit "stumpfem Spaziergang" ... oder andernorts hieß es auch "Gaga-Gassi"?!

    Kannst Du das näher erklären? Was genau macht ein lockeres knapp ne Stunde Zusammen-durch-die-Botanik-laufen mit einem ausgewachsenen, gesunden Hund stumpf oder Gaga? Wie kommt ihr auf die Idee, daran sei etwas verkehrt oder sogar schädlich? Wie begründet ihr diese These?

    Da spielt eben die Genetik eine Rolle.

    Mein Hütimix ist extrem Reizoffen, was so bei diesen Rassen auch gewünscht ist, aufgrund ihrer Arbeit.

    Mit Shezza konnte ich teilweise kein 30 Minuten spazieren gehen, da war der komplett drüber.

    Er kennt alles, es ist also absolut keine Unsicherheit oder Stress, weil er mit unbekannten Dingen konfrontiert wird.

    Egal ob wir durchs Dorf sind oder in der grösstein Einöde spazieren gewesen sind, er kam damit nicht klar.

    Nun kann er seit einigen Monaten bei uns im Garten wachen und der Hund ist wie ausgewechselt.

    Ich kann mit ihm nun ohne Probleme spazieren gehen oder auch grosse, lange Ausflüge machen. Es spielt aber absolut keine Rolle, ob ich 30 Minuten oder 3 Stunden mit ihm unterwegs bin, ohne seine Aufgabe im Garten, dreht er mir am Rad.

    Nun gibt es noch ein aber. Wenn ich täglich mit ihm 3 Stunden unterwegs wäre, würde er mir um die Ohren fliegen. Denn das Wachen erfordert Energie und wenn er da nebenbei noch ewig duch die Botanik schlendern müsste, zerrt das an den Nerven und das führt dann zur kompletten Überforderung und nicht zu einem ausgeglichenen Hund.


    Das klappt beim Labbi besser. Die findet Spaziergänge toll, aber komplett auslasten tun sie sie nicht. Sie braucht auch was für den Kopf, eine vernünftige Aufgabe.

    An Trainigstagen gibt es nur kurze Spaziergänge. Danach gibt es einen Ruhetag. Ohne zusätzlichem Programm gehen wir weiter und länger spazieren, aber das sind in der Woche dann rund 4 Tage. Täglich 3 Stunden Gassi geht also auch mit ihr nicht. Da wird sie Gaga, denn alleine 15 Minuten konzentrierte Arbeit, ersetzt zwei Stunden Gassi.

    Der Schuss ging jedes Mal nach hinten los, und ich hatte daheim erst ne richtige Nervensäge. Nach seiner Standard 4 km Fahrradrunde legt er sich dagegen zufrieden schlafen. Anderen Leuten würde der Hund bei dem Pensum aufs Dach steigen.

    Wie kommst du darauf? Dein Hund hat nix von stumpfen Spaziergängen, ihn lastet die richtige Beschäftigung aus.

    Qualität vor Quantität.

    Und das sind bei euch eben Fahradtouren, die den Körper auslastet. 3 Stunden Gassi bringen deinem Hund also keinen Nutzen, im Gegenteil.

    Da sehe ich durchaus den RR. Sport besteht nicht aus ewig langem gemütlich vor sich hinlaufen, da wird sowohl Körper als auch Geist gefordert und damit ist dein Hund glücklich.

    Ihr könnt dann ja bei Vanessa Bokr weiter lästern.

    Ich würde sagen, das ist Psychologische Kriegsführung. Der Hund macht Krieg, also bekommt er Krieg, bis er es von selbst begreift.

    Das ist kein Krieg, das nennt sich Lebewesen.

    Aber vielleicht wurdest du ja auch so behandelt und hältst von daher solche Psychospiele für empfehlenswert :ka:

    Zum Rest deiner Beiträge fällt mir nur das :kotz: ein.

    Die von der Bank z.B. das bleibt immer etwas "weich" und nicht so klar wie die Kante eigentlich sein sollte. Der Vergleich von der rechten zur linken Seite der Bank zeigt was ich meine

    Achso. Da musste ich jetzt selbst mal eben schauen, wie ich das in dem Foto gemacht habe.. meine Herangehensweise ist nämlich fast immer etwas anders und ich bastel viel :headbash:.

    Also, beim Stempel kann man ja wie - wie beim Pinsel - Weiche und Härte einstellen, damit kriegt man scharfe Kanten hin.

    In dem Bild hier hab' ich aber einfach die vorhandene, rechte scharfe Kante der Bank genommen (Auswahlwerkzeug Rechteck M), in eine neue Ebene kopiert, an die Stelle links an der Bank gezogen, wo ich eine scharfe Kante haben wollte, gedreht, damit die Kante nach links und nicht nach rechts zeigt, noch die Gradationskurven angepasst (weil die Bank rechts heller ist, als links). Dann hab ich fix den Hintergrund und die umliegende Fläche etwas weggestempelt und dann das Stück Bank und das Gesamtbild auf eine Ebene reduziert, um den Übergang innerhalb der Bank weicher zu machen (mit dem Stempel auf niedriger Deckkraft).

    Ich hoffe, man versteht das?! |):ugly:.. Ansonsten mach ich eben Screenshots.

    Ach ja stimmt! Den Härtegrad habe ich ganz vergessen, so funktionierts natürlich :applaus::bussi:

    Aber mit Ebenem brauchst du mir nicht kommen, ich nutze Lightroom :D

    Um das Offtopic auszulagern habe ich mal einen Thread erstellt. Dort kann man diese, auch sicherlich für so manche interessante, Diskussion weiterführen.

    Schön hier...... so besinnlich.... passend zum Advent

    Und diese Aussage dabei bitte bewahrheiten.

    Was machen die Unterschiede der einzelnen Rassen aus? Wo ist ein Hund nicht gleich Hund?

    Aufgrund einer Diskussion in einem anderen Thread, die niemals zu Enden scheint, eröffne ich jetzt mal diesen Thread hier.

    Die Frage ist, was sind die Unterschiede zwischen den Rassen und deren Auslastungen und Bedürfnissen?

    Wo ist der Hund einfach nur ein Hund und wo spielt die Genetik mit rein, die zu unterschiedlichen Haltungsweisen führt?

    Was unterscheidet sich zwischen Gebrauchs-, Arbeits- und Begleithunden? Was bedeuten diese Eigenschaften in der Haltung der jeweiligen Rasse?

    Um das Ganze etwas "einzugrenzen" und konkreter zu formen: Es geht um die eigenen Erfahrungen und das daraus entstandene Wissen von der/den eigenen Rasse/n.

    Der Startschuss für diese Diskussion war die Frage, ob jeder (gesunde, nicht körperlich eingeschrenkte) Hund 3 Stunden am Tag spazieren gehen kann/soll/muss, ohne, dass dies dem Hund schadet, er nicht damit klar kommen könnte oder der Nutzen nicht gegeben ist.


    LPaxx du hast den Startschuss gegeben, daher fängst du mitunter auch mit deiner Vorstellung/Meinung an?