Ich mag die Gehässigkeit in dem Thread irgendwie nicht.
Vor allem auf den letzten Seiten..
Hm. Ist es gehässig oder eher pure Frustration? Ja die Worte sind nicht sehr nett, obwohl ja doch gesagt wird, dass das nicht heisst, dass kein Hund zur TE passt. Aber auf den letzten Seiten hat man doch gelesen was sie will, was sie bekommen hat und dass sie, nach eigener(!) Recherche nach der Rasse, sie so einen Hund auf gar keinen Fall will.
Wenns hier um einen HZ DSH gehen würde, könnte ich mir ja noch irgendwie vorstellen, dass jemand, der eigentlich nicht stundenlang auf dem Platz stehen will, das wuppen könnte.
Aber Himmel, das ist ein Malinois! Ein Gebrauchshund, der arbeiten will und muss. Und die Belgier sind ja so einiges, aber definitiv keine Begleithunde.
Natürlich kann er ein guter Alltagsbegleiter sein, wenn(!) er rassengerecht ausgelastet wird und einen HH hat, der ihn zu Führen weiss.
Ein Anfänger der einen ausgebildeten Hund gesucht hat, einen lieben Begleithund, ist jetzt auf nen Arbeitshund gekommen?
Es ist ja nicht "nur" der Hundesport.
Die TE braucht einen Trainer. Und dann wirds eine menge Arbeit.
Alleine bleiben, Grunderziehung, Kommandos ohne Bestechung (≠ Belohnung) vor der Schnauze, Rasse verstehen lernen, Körpersprache lesen lernen.
Madame schnappt, also auch MK Training.
Dann zum TA und röntgen lassen und wenn alles in Ordnung ist gehts auf den Platz.
Das heisst, dass die ganze Freizeit für den Hund da sein muss. Übungen fangen an beim Ruhe lernen, über Sitz, Platz, Bleib, zum Rückruf. Leine laufen, nicht jagen, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz, Hunde ignorieren und dann kommt der Sport.
Zelda ist aktuell ein Junghund, da kommt noch einiges an Potenzial, was man händeln können muss.
Bis die TE den Hund soweit hat, dass sie mit ihm "nur" zum Platz muss, dauert es Monate. Mit ganz viel Glück ist sie heute in einem Jahr soweit, dass Zelda die Grunderziehung verstanden hat.
Was auch bedeutet, dass 2021 ein Jahr werden wird, welches Zeit, Geld, Nerven und Geduld kosten wird. Und dann hat sie gerade mal eine (hoffentlich) solide Basis.
10 Jahre Woche für Woche mit dem Hund auf dem Platz stehen, bei Wind und Wetter, das muss man wirklich wollen.
Ich bin echt beeindruckt vom Vorbesitzer. Man holt sich einen billigen Vermehrerhund, merkt, dass er zur Arbeit nicht taugt und man auch keine Zeit hat, verkauft ihn dann mit massivem Gewinn an einen Anfänger und wenn der frustriert und enttäuscht den Hund zurückgeben will, lässt man den Charme spielen und gibt ein paar Tips und Tricks sodass der vorher überzeugte Begleithundesucher nun denkt „ein Mali ist auch nur ein Hund“. Das ist schon eine echt manipulativ reife Leistung, Hut ab.
Besser hätte man es nicht formulieren können und ja:
Ich hab genau das erwartet
Das war sowas von klar 

Ich musste da an meine kleine Arschkrampe denken. Ein Katastrophenmix aus Hütehunden die auf Höfen gearbeitet haben.
Er war, ist und wird nie ein Begleithund sein.
Für mich ist er mittlerweile tatsächlich ein Traumhund geworden, er hat so unfassbar viele Fortschritte gemacht, Wahnsinn.
Bei ihm bedeutet das MK, doppelt gesichert, ständig die Umgebung scannen und regeln, regeln, regeln. Immer.
Menschen sind unnötig, Städte ein Graus, Katzen zum reissen, Hunde zum schreddern.
Somit gibt es kaum Besuch, Ausflüge nur an Orte, wo man keine anderen Hunde trifft und Spaziergänge in der Pampa.
War so nicht gewünscht und es gab den Punkt an dem ich ihn abgeben wollte. Tja, "Wohin denn? Wer will so einen Hund haben?" wurde ich gefragt und sie hatten recht.
Es hat 6 Jahre gedauert bis wir es endlich geschafft haben zusammen ausgeglichen und glücklich zu sein. Das hat Geld, Zeit, Nerven, Tränen, blaue Flecken und Ausdauer gekostet.
Ein Mali kostet noch viel mehr davon.
Hunde sind nicht einfach nur Hunde. Ja sie haben alle eine Nase, Pfoten, Ohren und eine Rute. Das wars dann aber auch. Gebrauchshunde sind nicht "auch nur Hunde".
Ich würde keinen Geschenkt haben wollen, ich könnte ihm niemals das geben was er braucht, die Rasse passt einfach nicht zu mir und das ist völlig in Ordnung.
Mit einem Collie kommt man klar, auch wenns nicht der Typ Hund ist den man wollte. Aber sie sind nette Gesellen, leicht zu erziehen und kommen gut mit unterschiedlichen Lebensstilen zurecht.
Ein Malinois nicht.
Das sind tolle Hunde im den richtigen Händen, sonst nicht.