Beiträge von Manus Hundewelt

    Aber wenn der Vorbesitzer explizit gesagt hat, dass Zelda nicht wirklich für IGP gemacht ist, was ihm übrigens auch der Vereinstrainer gesagt hat, warum sollte man sie da reinzwängen, nur weil sie ein Mali ist?

    Es geht nicht um IGP, es geht um die Aussage und Vorstellung von einem weniger zeitaufwendigerem Job. Und ja, ich zweifle die Kompetenz des Verkäufers an. Seine Entscheidungen und Erziehungsmassnahmen sprechen nicht für einen sonderlich kompetenten HH. Sonst würde Zelda weder nur Beutegeifernd Tricks abspulen, noch wäre sie überhaupt erst bei dir gelandet.

    Ob IGP also was für sie ist oder nicht, würde ich deshalb nochmal prüfen lassen.

    So oder so.

    2x die Woche 3h werden schon drin sein müssen.

    Ich habe lediglich gesagt, dass IGP nicht notwendig ist, weil Vorbesitzer sie darin antrainiert hat und gesagt hat, dass sie dafür nicht unbedingt gemacht ist

    "Nicht notwendig", "nicht unbedingt gemacht ist"

    Wer sagt das? Einer der einen Mali vom Vermehrer geholt hat und diesen mit zwei Jahren wieder verkauft hat und nicht mit ihm arbeiten konnte?

    Natürlich kann Zelda für IGP geeignet sein und wenn sie dafür brennt, dann findest du keinen guten Ersatz. Erstmal sollte das also angetestet werden, von jemandem mit Ahnung.

    welche die von Hundeschulen angeboten werden, wo man eben fixe Zeiten hat und nicht 10 Stunden am Platz steht

    Was für ein Hundesport soll das sein? Ein mal die Woche eine Stunde Hobbyagility?

    Kein ernsthafer Hundesport, der einen Mali auslasten könnte, dauert nur eine Stunde.

    Rechne mit zwei mal die Woche für drei Stunden, das ist sehr niedrig angesetzt.

    Als ob Malis diese unglaublichen Hunde wären, die bei einer falschen Entscheidung gleich alle um sich herum auffressen

    Aber das sind sie. Sie sind unglaublich grossartige Gebrauchshunde, die Extreme mitmachen, denen 99% aller anderen Rassen nicht mal ansatzweise gewachsen wären.

    Der Mali ist eine Rasse die genau für solche Extreme gezüchtet wurde und das ist in ihm drin. Da kann man noch so gerne einen gut führbaren Hund draus machen wollen, dem 1-2x die Woche kleine Übungen (das sind für diese Rassen diese Hobbysportarten), Tricks für den Kopf und lange Spaziergänge ausreichen.

    Tun sie nicht. Auch nicht bei einfachen Malis, das macht die Genetik nicht mit.

    Und ja, dann kommt es sehr, sehr oft zu Beissvorfällen. Zelda schnappt jetzt schon nach anderen Hunden und sie ist noch nichtmal erwachsen.

    Mit einem Gebrauchshund musst du arbeiten und das kostet sehr viel Zeit. Wenn du also nicht einige Stunden auf dem Platz stehen möchtest, was übrigens absolut nichts schlimmes ist, dann ist dieser Hund bei dir aber nicht in den richtigen Händen. Nicht weil sie eine Bestie ist oder du unfähig einen Hund zu halten. Sondern schlicht und einfach, weil eure Bedürfnisse nicht zueinander passen. Und das ist in Ordnung, aber dann muss man auch ehrlich sein und dem Hund schnellstmöglich einen geeigneten Platz suchen, da alleine der Schlafmangel in der letzten Zeit spuren hinterlassen.

    Zelda ist in einem alter in dem sie noch ganz gut formbar ist, sie allerdings auch immer ernster wird und das wird dazu führen, dass wenn du sie nicht händeln kannst, es sehr schnell zu Beissvorfällen kommen kann.

    Ist einfach so. Ohne Dämonisierung. Ohne sie als Bestie zu bezeichnen. Sie ist ein Mali, das ist alles.

    Manche User hier scheinen zu vergessen, dass sich hinter dem Bildschirm und den Buchstaben echte Menschen befinden

    Das stimmt. Der Mensch geht sehr oft unter. Hier geht es eben vor allem um das Hundewohl und wenn es dann auch noch die eigene, heissgeliebte Rasse ist und man schon wieder einem Fall begegnet, bei dem wieder mal ein Gebrauchshund nicht als das gesehen wird, was er ist und somit nicht bekommt was er braucht, meistens dann verkorkst im Tierheim landet und/oder als Wanderpokal, dann brodelts in einem und die Antworten sind deutlich und manchmal auch harsch.

    Nicht, weil man dich per se angreifen will, der Hund steht hier im Vordergrund und dem will man helfen. Da der Halter das Problem ist und nur dieser etwas an einer Situation ändern kann, ist der Versuch diesem klar zu machen, was er tun muss, damits dem Hund gut geht, immens wichtig für die Leute hier.

    Das DF ist ein Hundeforum, in dem sich Menschen tummeln für diese ein Hund extrem wichtig ist, sich gründlich mit ihm beschäftigen, lernen, Wissen teilen, diskutieren und ihrem Hobby, der Hundehaltung, verfallen sind.

    Das Lebewesen steht immer im Vordergrund. Wir sind für sie verantwortlich, die Hunde können sich nicht selbst helfen und sind völlig auf uns angewiesen.

    Und das ist den Usern, mich eingeschlossen, hier das Wichtigste.

    Ja, der Mensch geht da gerne mal unter. Wenn dieser aber um Hilfe bittet, dann stehen die Leute hier mit Rat und Tat zur Seite. Hast du ja gesehen.


    Edit. Und diese 2.500€ sind hier einfach mal völlig nebensächlich. Natürlich ist das verdammt viel Geld, keine Frage! Aber wir sprechen hier von einem Lebewesen.

    Zudem, wenn man bedenkt wie viel man für einen Hund sonst noch ausgibt, ist der Anschaffungspreis, auch wenn er so hoch ist, ein Witz.

    Alleine letztes Jahr hat mich mein Rüde für TA und Physio 6000.- gekostet.

    Ist auch für mich extrem viel Geld und habe ich auch nicht einfach mal so nebenbei auf dem Konto. Und trotzdem trauere ich keinem Cent nach, selbst wenn ich ihn jetzt abgeben würde.

    Es ist ein Lebewesen.

    Ich mag die Gehässigkeit in dem Thread irgendwie nicht.

    Vor allem auf den letzten Seiten..

    Hm. Ist es gehässig oder eher pure Frustration? Ja die Worte sind nicht sehr nett, obwohl ja doch gesagt wird, dass das nicht heisst, dass kein Hund zur TE passt. Aber auf den letzten Seiten hat man doch gelesen was sie will, was sie bekommen hat und dass sie, nach eigener(!) Recherche nach der Rasse, sie so einen Hund auf gar keinen Fall will.

    Wenns hier um einen HZ DSH gehen würde, könnte ich mir ja noch irgendwie vorstellen, dass jemand, der eigentlich nicht stundenlang auf dem Platz stehen will, das wuppen könnte.

    Aber Himmel, das ist ein Malinois! Ein Gebrauchshund, der arbeiten will und muss. Und die Belgier sind ja so einiges, aber definitiv keine Begleithunde.

    Natürlich kann er ein guter Alltagsbegleiter sein, wenn(!) er rassengerecht ausgelastet wird und einen HH hat, der ihn zu Führen weiss.

    Ein Anfänger der einen ausgebildeten Hund gesucht hat, einen lieben Begleithund, ist jetzt auf nen Arbeitshund gekommen?

    Es ist ja nicht "nur" der Hundesport.

    Die TE braucht einen Trainer. Und dann wirds eine menge Arbeit.

    Alleine bleiben, Grunderziehung, Kommandos ohne Bestechung (≠ Belohnung) vor der Schnauze, Rasse verstehen lernen, Körpersprache lesen lernen.

    Madame schnappt, also auch MK Training.

    Dann zum TA und röntgen lassen und wenn alles in Ordnung ist gehts auf den Platz.

    Das heisst, dass die ganze Freizeit für den Hund da sein muss. Übungen fangen an beim Ruhe lernen, über Sitz, Platz, Bleib, zum Rückruf. Leine laufen, nicht jagen, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz, Hunde ignorieren und dann kommt der Sport.

    Zelda ist aktuell ein Junghund, da kommt noch einiges an Potenzial, was man händeln können muss.

    Bis die TE den Hund soweit hat, dass sie mit ihm "nur" zum Platz muss, dauert es Monate. Mit ganz viel Glück ist sie heute in einem Jahr soweit, dass Zelda die Grunderziehung verstanden hat.

    Was auch bedeutet, dass 2021 ein Jahr werden wird, welches Zeit, Geld, Nerven und Geduld kosten wird. Und dann hat sie gerade mal eine (hoffentlich) solide Basis.

    10 Jahre Woche für Woche mit dem Hund auf dem Platz stehen, bei Wind und Wetter, das muss man wirklich wollen.

    Ich bin echt beeindruckt vom Vorbesitzer. Man holt sich einen billigen Vermehrerhund, merkt, dass er zur Arbeit nicht taugt und man auch keine Zeit hat, verkauft ihn dann mit massivem Gewinn an einen Anfänger und wenn der frustriert und enttäuscht den Hund zurückgeben will, lässt man den Charme spielen und gibt ein paar Tips und Tricks sodass der vorher überzeugte Begleithundesucher nun denkt „ein Mali ist auch nur ein Hund“. Das ist schon eine echt manipulativ reife Leistung, Hut ab.

    Besser hätte man es nicht formulieren können und ja:

    Ich hab genau das erwartet

    Das war sowas von klar |):roll:


    Ich musste da an meine kleine Arschkrampe denken. Ein Katastrophenmix aus Hütehunden die auf Höfen gearbeitet haben.

    Er war, ist und wird nie ein Begleithund sein.

    Für mich ist er mittlerweile tatsächlich ein Traumhund geworden, er hat so unfassbar viele Fortschritte gemacht, Wahnsinn.

    Bei ihm bedeutet das MK, doppelt gesichert, ständig die Umgebung scannen und regeln, regeln, regeln. Immer.

    Menschen sind unnötig, Städte ein Graus, Katzen zum reissen, Hunde zum schreddern.

    Somit gibt es kaum Besuch, Ausflüge nur an Orte, wo man keine anderen Hunde trifft und Spaziergänge in der Pampa.

    War so nicht gewünscht und es gab den Punkt an dem ich ihn abgeben wollte. Tja, "Wohin denn? Wer will so einen Hund haben?" wurde ich gefragt und sie hatten recht.

    Es hat 6 Jahre gedauert bis wir es endlich geschafft haben zusammen ausgeglichen und glücklich zu sein. Das hat Geld, Zeit, Nerven, Tränen, blaue Flecken und Ausdauer gekostet.


    Ein Mali kostet noch viel mehr davon.

    Hunde sind nicht einfach nur Hunde. Ja sie haben alle eine Nase, Pfoten, Ohren und eine Rute. Das wars dann aber auch. Gebrauchshunde sind nicht "auch nur Hunde".

    Ich würde keinen Geschenkt haben wollen, ich könnte ihm niemals das geben was er braucht, die Rasse passt einfach nicht zu mir und das ist völlig in Ordnung.

    Mit einem Collie kommt man klar, auch wenns nicht der Typ Hund ist den man wollte. Aber sie sind nette Gesellen, leicht zu erziehen und kommen gut mit unterschiedlichen Lebensstilen zurecht.

    Ein Malinois nicht.

    Das sind tolle Hunde im den richtigen Händen, sonst nicht.

    Oh ja, der eine Mali unter 1000 der super easy zu erziehen ist und den Alltag mitmacht ohne intensives Training.

    Offensichtlich ist Zelda kein "einfacher" Mali, sondern ein stink normaler Junghund, der der Rasse entsprechend reagiert.

    Und wenns dann doch nicht klappt? Augen zu und durch das nächste Jahrzehnt? Abgeben? Wohin? Es ist jetzt schon schwer Zelda zu vermitteln. Sie hat keine Papiere, keine Untersuchungen und auch sonst nix vorzuweisen.

    Ihr einizes Glück ist ihr Alter, denn mit zwei Jahren ist die Kleine in fundierten Händen sicher toll.

    Wenn nicht ist eben wieder ein Gebrauchshund im TH. Sind ja schliesslich auch nur Hunde.

    Ich bin dann wohl die Böse.

    Erstmal freut es mich, dass das Treffen so gut verlief.

    Deine Euphorie in Ehren, das war zu erwarten.

    Denk dran, dass du mit einem Mali Stunden(!) auf einem Hundeplatz verbringst. Artgenossen sind scheisse, zur Not geht man nach vorne und eine Arbeit braucht sie unbedingt.

    Davor aber dann auch erstmal röntgen lassen, ob die Gelenke überhaupt in Ordnung sind.

    Will ich dir das ausreden? Nein. Denn mMn wirst du schon bald wieder auf dem Boden landen und sehen, dass du so einem Hund nicht gerecht werden kannst.

    Wenn Zelda für Beute alle Tricks abspielt, ohne aber keine Anstalten macht, dann ist das falsch verknüpfte Erziehung.

    So oder so. Die Zeit und Arbeit die du investieren und auf was du alles verzichten müsstest ist, wie aus dem Thread hervor geht, nichts was du leisten kannst und/oder willst.

    Ein Mali ist kein einfacher Alltagsbegleiter, der braucht einfach etwas zu tun und zwar richtig. Und das die nächsten 12-14 Jahre lang.

    Ein Hund im Leben ist klasse, aber es sollte einer sein bei dem beide glücklich werden können.

    klasse, was hast du bei den Augen alles gemacht? Sind echt gut geworden! :applaus:

    Selektiv bearbeitet.

    Erst die schwarzen Anteile, dann die braunen und am Schluss noch den Lichtpunkt gesetzt.

    Alles mit Licht- und Farbreglern.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Links wars recht einfach, rechts musste ich etwas basteln ;)