Dachte beides, so hatte ich zumindest den Eröffnungsbeitrag verstanden:
Aber ich habe den anderen Thread nicht gelesen und mich deswegen nur an die Ausführungen hier gehalten.
Ich verstehe es auch so, dass es um Beides geht. Der Unterschied Wachtrieb/Schutztrieb ist ein von Menschen gemachter. Das Prinzip bei beiden Trieben ist aber, dass der Hund seine wichtigste Ressource verteidigen möchte. Was diese Ressource ist und wie genau er diese verteidigt hängt von Rasse, Temperament, Nervenstärke und Lernerfahrungen ab. Um den Trieb für sich zu nutzen (wovon der Hund am Ende übrigens auch was hat, immerhin teilt er das Revier, die Nahrung und den Sozialkontakt mit dem HH und hat ein berechtigtes Interesse an dessen Sicherheit und auch der Familie von dem HH), ohne Gesetze zu brechen, muss man mit einem solchen Hund eine gute Bindung aufbauen - er muss mit dem Bewachen und Beschützen auf Befehl aufhören und die Verantwortung an den HH abgeben können -, sämtliche „ungefährlichen“ Reize einüben, auf dem Grundstück oder beim Besitzer zu bleiben und vor allem viiiiiel viiiiiiiiiiel viel Impulskontrolle üben. Technisch ist es aber nicht sehr schwer, wenn man einen gut sozialisierten und instinktsicheren Hund hat - die natürliche Veranlagung des Hundes, und zwar grundsätzlich bei jeder Rasse, spielt einen in die Karten. Als rangniederes Jungtier überlässt der Hund im jungen Alter einem vertrauenswürdigen, liebevollen HH gern die Verantwortung, und damit kann man von Anfang an arbeiten. Um einen guten Wach- und Schutzhund zu erziehen - egal ob im Sinne der IPO usw., auf dem Firmengelände oder ganz privat - muss man mit ihm nicht üben, zu wachen oder zu schützen, sondern vielmehr in einer Erregungssituation rational und in Zusammenarbeit mit dem Halter/Hundeführer zu arbeiten und die Wach-/Schutztätigkeit auch einstellen zu können, wenn der Halter es verlangt. Perfekt sitzen wie in den Videos der Schutzhundausbildung muss es für den gewöhnlichen Firmen- und Privatgebrauch nicht mal, es reicht, wenn er abrufbar und bei seiner Tätigkeit auch aus der Ferne/ohne Leine steuerbar ist.
Du vergleichst da grade Dinge die man nicht vergleichen sollte/ kann..
IGP hat Null, rein gar nichts mit nem Hund zu tun der dich schützt. Das ist reine Sportausbildung , das kannst du auch mit nem Border oder Labi machen. Denn es ist HundeSPORT.
Firmengelände wenn privat..auch hier. Als privat Person darf dein Hund keinerlei Ausbildung im zivilen Bereich haben in D ! Das ist verboten!
Und DH der Polizei .. auch da gibt es Unterschiede was sie können müssen ..
Entweder dein Hund schützt instinktiv oder nicht. Dazwischen gibt es nichts.