Beiträge von Co_Co

    Es gibt in diversen Ländern entsprechende Boarding facilitys / Trainer die das anbieten in " Home Environment" . Das würde hier nicht funktionieren, weder wird dir das gezahlt noch entspricht das der Mentalität hier zum Großteil.

    Ne Bekannte von mir macht sowas, kostet dann auch locker flockige 1000€ im Monat. Und wird in der Tat in Anspruch genommen.

    Aber das ist eher so ne Art „Bootcamp“ und kein Ankauf und Ausbildung von Welpen.

    Ich beziehe mich auch nicht auf Ankauf / Ausbildung von Welpen im Gebrauchshundebereich.

    Die Summe der Leute die privat sowas für Alltagserziehung nutzen ist in D einfach gering im Vergleich zu anderen Ländern.

    Was ich bei den Kaufpreisen von "nur" Begleithunden nicht verstehe:


    Ich stelle mir jetzt eine fünfköpfige Familie vor mit Mutter, Vater, 3 Kinder und 2 Katzen z.b. Die wollen einen Familienhund aber haben keine zeit für einen Welpen. Da ist ja ein Hund mit solider Grundausbildung, der Kinder und Katzen gewöhnt ist ja Gold wert.

    Grundausbildung ist vielleicht für viele erfahrene HH etwas das vielleicht nebenbei passiert, aber andere müssen da schon Geld und viel Zeit investieren. Warum sollte der dann weniger kosten? Und für so eine Familie wäre dann auch eine Zzl oder/und eine Arbeitsprüfung eher uninteressant.

    Es gibt in diversen Ländern entsprechende Boarding facilitys / Trainer die das anbieten in " Home Environment" . Das würde hier nicht funktionieren, weder wird dir das gezahlt noch entspricht das der Mentalität hier zum Großteil.

    Du kannst als Zwinger selten komplett dein eigenes Süppchen kochen und wenn erst nach einigen Jahren. So grandios viel breite sinnvolle Basis wird zumindest mEn auch in den wenigsten RZVs gebracht/ genutzt. Viele Züchter nutzen ewig denselben Rüden für die Hündinnen weil es der aktuell angesagte Typ ist ohne Sinn und Verstand. Da brauchte es mAn definitiv Beschränkungen aber die will keiner. Auch dasmittlerweile vielfach so extrem junge Rüden genutzt werden die nicht Mal völlig ausgereift sind nur weil sie dem Hype entsprechen ist fernab von dem Ideal das du beschreibst entfernt.

    Das du für dich persönlich Zucht und Haltung quasi mit der Haltung von 1-2 Hunden gleichzusetzen scheinst ist ja völlig ok. Tu ich nicht und viele andere Menschen auch nicht.

    Es schließt sich übrigens mEn nicht aus die eigenen Hunde gern zu haben, rational die Vorzüge und Nachteile zu sehen in Hinblick auf Zucht und die Rasse insgesamt im Blick zu haben.

    Was dieses elendige Gestichel zwecks Lebensqualität soll ist mir ein Rätsel. Die bewertet zum einen jeder anders zum anderen ist die ja nicht per se nicht gegeben nur weil jemand Zucht aus Passion in seinen VZ Job umwandelt. Wenn du es nur so kennst ist das natürlich ärgerlich. Das es überall schwarze Schafe gibt steht eh außer Frage.

    Wobei ich denke das die Schere zwischen Begleithunde und Gebrauchshunde immens klafft im Hinblick auf die verschiedenen Ansprüche etcpp. Da ist es denke ich vollkommen normal das Dinge anders gehandhabt werden oder als normal gesehen werden als beispielsweise kleinen Begleithunden in vielen Bereichen.

    Eine Sache die mich überrascht hat, ist das Rückläufer und Hunde in Not (aus seriöser Zucht, teilweise vom Züchter selbst weiter vermittelt) fast doppelt soviel wie Welpen kosten. Ich gebe ehrlich zu, dass ich davon ausgegangen bin dass Welpen teuersten sind, und “Hunde in Not” vielleicht die Hälfte. Und ich rede hier von Familienhunden.

    Warum sollten die denn weniger kosten? Zumeist sind sie ja doch ausgewertet und haben eine gewisse Erziehung .


    Nicht jeder der Geld mit Zucht verdient ist ein Vermehrer.

    Und sorry , ja "Erhalt der Rasse " geht auch nur mit einer Hündin.

    Verbessern , bestimmte Eigenschaften fokussieren und ( wieder ) in den Vordergrund bringen , tatsächlich im Sinne von Zucht langfristig halt nicht.

    Dafür braucht man auf lange Sicht wenn man sein Ziel vor Augen hat einfach eine breitere Basis . Dieses Märchen oder Illusion von "gute Zucht bedeutet immer nur 2 Hündinnen und Wohnzimmer Aufzucht egal welche Rasse " ist echt anstrengend.

    Ganz realistisch muss man auch einfach mal sehen das jemand der sein Leben damit finanziert ( bei meiner Rasse/bestimmten Kreuzungen ) es sich schlicht und einfach nicht erlauben kann irgendwelchen Kernschrott an Hunden zu produzieren. Diese Hunde werden dann nämlich nicht gekauft und es macht sehr schnell die Runde.

    Liebe reicht halt nicht um was zu bewirken und es sollte sich doch bei einigen Rassen mal was tun weg von " Blabla Herzblut, Blabla liebevolle Aufzucht" und mal realistisch, sachlich, emotionslis und mit Gehirn an das Thema gegangen werden. Diese sülzige Grundeinstellung ist mAn Ursache diversen Übels weil es so viel schönrederei mit sich bringt was nie hilft .

    Das heißt ja nicht das die Hunde keine gute oder völlig lieblose Aufzucht haben. Wo dieser Gedanke immer herkommt?

    Aber warum Arbeitszeit? Hundehaltung ist doch n Hobby … Ich meine, wenn man wirklich hauptberuflich züchtet, ok. Aber wenn man aus Spaß an der Sache Hunde züchtet, dann hat man selber doch auch einen hohen Mehrwert davon.

    Warum soll ich denn anderer Menschen Hobby finanzieren?

    Was wären für dich denn Gründe zu züchten?

    Für mich simpel - ohne diese Leute könnte ich mein Hobby nicht haben .

    Ich kaufe aber auch gern da wo von der Zucht gelebt wird ( oder zumindest anteilig) . Die Gründe seine Hündin mal belegen zu lassen sind ja mittlerweile mannigfaltig und nur weil ZZL dran steht hat es nicht unbedingt Nährwert für Zucht in dem Sinne und das Hintergrundwissen über verschiedene Linien etc fehlt da häufig im Vergleich was sich dann an den Würfen zeigt.

    Was mich allerdings immer wieder amüsiert - der Großteil hier will bitte Hausaufzucht, bloß kein Zwinger, bloß nicht mehr als 2 Hunde im Haushalt, am besten schon vorgeclickert...und erwartet das alles bei Leuten die das neben ihrem idR VZ Job machen für möglichst wenig Geld und bloß kein Gewinn weil das schmälert dann die Seriosität? :ugly:

    Was ist eigentlich so logisch daran das "Arbeits-& Gebrauchshunde " billiger sind ? Also abgesehen davon daß die Mentalität da gewisse Auswüchse nicht ( ünerall ) zulässt.

    Ob ich das Wort "logisch" in diesem Zusammenhang verwenden möchte lassen wir bitte einmal offen. Ist es nicht. Im Reitsport ist das denken da ganz anders. Ein erfolgreich ausgebildetes Sportpferd "produziert" deutlich teureren Nachwuchs. :rolling_on_the_floor_laughing: Keine Ahnung wieso das bei Hundehaltern anders ist.

    Du bist, wenn ich das richtig lese, da ja tiefer in der Materie. Würdest du sagen, dass im die Sozialisierung eines Sporthundes genauso ein Bamborium gemacht wird, wie bei den Begleithunden? Auch so Dinge wie an die Hauskatze gewöhnen, weil es die HH für später brauchen? Oder ist es da eher so, dass die künftigen Halter genug Know-How haben, dass sie das a) selbst erledigen können und b) andere Anforderungen (andere bitte völlig wertfrei und neutral lesen) an ihre späteren Begleiter stellen?

    Glaub ich sehe durch die Zeit in der Pferdezucht bei den Hunden auch vieles sehr anders :pfeif:xD


    Du hast da mittlerweile auch ne extreme Streuung wer was mit den Welpen macht und welches Klientel bedient bei "meiner " Rasse.

    Die Leute die die Kleinen einfach groß werden lassen werden ja überall weniger. Leider mAn.

    Es ist mEn aber auch schlichtweg nicht notwendig das die Welpen X Dinge gezeigt kriegen um da später selbstsicher durchzugehen. Ja, die sollen sich und die Welt erkunden können dürfen . Der Zirkus der aber mittlerweile vielfach stattfindet an "Sozialisierung" ist mEn nicht nötig bei normalen Hunden . Ich hab das schonmal geschrieben, zumeist passiert das da wo Mängel kaschiert werden müssen im Wesen / Nerven . Unabhängig von der Rasse.

    Und ja, da wo ab Woche 6 die Belastbarkeit getestet wird und Baby SD passiert un passend zu zuteilen , die Hunde gehen idR auch an entsprechende Käufer. Die gehen sofern sie sich entsprechend zeigen auch nicht in irgendwas anderes als Dienst / Ring und ggfalls IGP je nach Land / Zuchtstätte. Zumindest in meinem Umfeld aber da das auch nicht in D ist :ka: Und da herrscht auch vielfach die Einstellung das man sich mit Alltäglichen Dingen eher nicht aufhalten möchte sondern der Hund es mitbringt neue Situationen zu erleben ohne ewiges Tamtam.

    https://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/…eben-a86340361/

    Und immer noch 4 Dalminois, Malitiner da, aktuell gegen Schutzgebühr…hoffe die anderen 8 sind irgendwie gut unter, bisher ist mir noch keiner begegnet…

    Ich stelle mir grad vor, dass ich als Käufer "der ersten Stunde" und nach Zahlung des ersten Preises, nun lese, dass ich den Welpen auch viel billiger hätte bekommen können :see_no_evil_monkey: Wie sich das wohl anfühlt...

    Wer so dumm ist und bei solchen Leuten kauft ist selbst Schuld.

    Find auch Klasse das es da nach wie vor ungefähr keine aktuellen Bilder gibt. Aber gut , der Pflegezustand wird sich kaum verbessert haben.