Beiträge von Co_Co

    Aus Frust mir ins Gesicht beißen ist nicht. Punkt. Da muss ich nicht irgendwas aufbauen, das unterbinde ich deutlichst und nachhaltig. Das verstehen die Hunde schon .

    Ich denke eher das Problem liegt im umgehen von frustigen Situationen und zu viel ablenken statt sich damit auseinander zu setzen bzw den Hund sich auseinander setzen zu lassen. Das ist halt kein weicher Typ Hund sondern was kernigeres was idealerweise jetzt schon lernt auch mit Frust umzugehen und da Grenzen/ Regeln zu respektieren.

    Wenn ich mit Hund Pferde oder anderes Getier versorge ist das warum individuell gerecht werden? Was hat das mit individueller Einzelzeit und einzelner Beschäftigung zu tun wenn meine Aufmerksamkeit bei anderen Lebewesen liegt ?

    Ich hab meine Hunde da auch mitgenommen ( einzeln oder gemeinsam wie es passte) aber das war halt einfach mitlaufen. Dabei sein. Gucken .

    Nicht individuell eingehend auf den einzelnen Hund .

    Ich kann grad nicht viel schreiben, möchte aber nicht einfach alles unkommentiert lassen:

    Ich sehe durchaus den Sinn einer größeren Morgenrunde, allerdings ist das mit früher aufstehen nicht wirklich zu lösen. Ich stehe um 4:30 auf, bereite die Rucksäcke für die Kinder und mich für Schule und Arbeit vor, arbeite von 6-7 ne Stunde im homeoffice und verlasse dann mit den Kindern gegen 7:15 das Haus... Evtl könnte ich ab der Tochter-Schule die Runde am Feld vorbei verlängern, ob ich mich aber aktuell im dunkeln durch das Stück Wald traue, weiß ich nicht...


    Und ja, wir sind auch aktiv miteinander, trainieren jeden Tag an "Kleinigkeiten", frischen die Basics auf, spielen... Da ist ja auch der Rest der Familie mit im Boot... Auch im Büro gibt's immer mal wieder was zu erschnüffeln oder zu erarbeiten, als kleine Einheiten zwischendurch...

    Während der Mittagsrunde lass ich ihn weitestgehend machen, im Rahmen der schleppleine schnüffeln, klettern, laufen, springen...

    Wann wäre es denn zeitlich machbar eine längere Runde zu drehen von 1h ?

    Immer wieder zwischendurch den Hund halbgar "beschäftigen" ist häufig kontraproduktiv. Klare Strukturen mit Anfang und Ende und sich mal wirklich anstrengen wäre da sinnvoller . Vernünftig Gegenstandssuche aufbauen oder Dummyarbeit und das gesondert machen / alle paar Tage.

    Zumal ich nicht verstehe wie es sein kann das für irgendwelches rumtüddeln immer wieder kurz Zeit ist in der Arbeitszeit statt dann die Mittagsrunde auszudehnen.

    Die Beschreibung von der HuSchu finde ich schwierig, auch da gibt es offenbar nur ablenken statt konsequent Verhalten einfordern und Gehorsam lernen in einem kontrollierten Umfeld.

    Ich persönlich sehe bereits da ein Problem das der Hund scheinbar nur 1x tgl für 30 Minuten tatsächlich Hundedinge tun darf , Energie los werden kann und sich sonst nur zusammen reißen soll was aber scheinbar auch nicht konsequent durchgezogen wird.

    Das hinlegen solltest du unterbinden/ verhindern. Nimm ihn einfach mit, halt ihn kurz und geh nicht so auf sein Getue ein und lass ihn nicht zu den anderen Hunden hinziehen. Das was du beschreibst ist für viele andere Hunde plus Halter auch einfach nur anstrengend bis nervig zu passieren.

    Zusätzlich erhöhst du Frust und Erwartungshaltung durch dein inkonsequentes Verhalten mit " wenn es doch möglich ist lass ich ihn hin ". Verabrede dich doch stattdessen gezielt an nwn sicheren Ort wie einer eingezäunten Freilauffläche mit HH wo du weißt es klappt . Noch besser, interagiere aktiv mit deinem Hund mit Such - / Apportiertraining .


    Seid ihr in einer HuSchu ?