Beiträge von Co_Co

    Und wer ernsthaft denkt man könnte gewaltfrei arbeiten sollte sich nochmal genau auseinander setzen damit WAS Gewalt ist per Definition.

    Es ist nicht möglich.

    Alles andere ist Augenwischerei und Gutmensch Getue.

    Es geht doch nicht um reine Begegnungen mit Hund ...

    Ich hab ne Nachbarin mit frenchie.

    Komplett unerzogen, attackiert im Treppenhaus an ausgefahrender flexi alles und jeden inkl Kinder anderer Nachbarn.

    Wird nix getan.

    Draußen wird nur verhindert das der Hund in fahrende Autos beißt weil das ist gefährlich.

    Das ist so n typisches mir egal Beispiel.

    Anderes Beispiel, RH Staffel.

    Hund kriegt keine Grenzen weil mimimi das mag man nicht . Das geht anders. Grenzen setzen , korrigieren, böse.

    Hund flippt bei anderen Hunden in Riechweite so derbe aus das er mir beim wegfahren hinterher ballert ( vom Gelände runter hinterher) , ein Kind umnietet und mir in die Reifen beißen will , als ich langsamer werde gegen die Fenster geht.

    Besitzerin lächelt es weg und sagt es war schon schlimmer, es geht also wirklich auch anders ( als ich fragte ob sie des Geistes ist da nicht mal deutlich zu werden weil gefährlich für alle) und ohne Zwang . Also auch ohne Leine zum sichern .

    Sowas ist das was ich mitkriege von den "alles gewaltfrei, kein zwang " Menschen bzw den "mir egal ' Menschen.

    Und ja, da sind mir extrem gesagt die Leute lieber die dem Hund maximal das Atmen erlauben weil Chef.

    Mittelmaß kriegen eh die wenigsten hin . Meiner Erfahrung nach.

    🤔 Ich glaube der Tenor war eher "mach es dem Hund einfach, möglichst viel richtig zu machen, damit du gar nicht erst in die Verlegenheit kommst am ERSTEN Tag schon Grundsatzdiskussionen führen zu müssen". Ist ein Unterschied. Und Grenzen setzen geht auch ohne den Hund körpersprachlich zu bedrohen und ihm zu zeigen, wer der Chef ist.

    Wenn es nötig ist führt man halt ne Grundsatzdiskussion.

    Und Sachen laufen lassen statt ab dem ersten Tag einfach verbindlich klar zu machen " schwarz - weiß " ist halt ... schwierig.

    Ja man kann immer alles theoretisch ohne bedrohen/Korrektur/Zwang .

    Ist aber graue Theorie und schlichtweg nicht möglich.

    Jeder wendet Zwang an.

    Die einen mehr, die anderen weniger , die einen mit Hirn, die anderen nicht.

    Mir fällt das auch viel auf , sowohl unterwegs als auch natürlich hier im Forum.

    Besonders bemerkenswert fand ich da den Tenor letztens in nem Thread um gescheiterte "Adoption" wo quasi das Setzen von Grenzen von Beginn an als furchtbar tituliert wurde.

    Wenn Leute echt so denken wundert mich vieles auf der Straße erlebte nicht mehr.

    Mir ist lieber ich begegne HH "vom alten Schlag" wo der Hund weiß das gewisse Dinge ne ganz blöde Idee sind.

    Die Nerven uns nämlich in aller Regel nicht.

    Frufolino ich lebe alleine und habe entsprechend keine Unterstützung in dem Sinne.

    Verstreut enge Freunde die aushelfen können zwecks Betreuung wenn es nötig ist wegen Fortbildung o.Ä. bzw geht das easy nur mit der kleinen. Den großen kann ich aktuell nur einer Person anvertrauen im Handling.

    Ich würde mich eher nach einem guten Züchter für Labbi oder Goldie umschauen, eventuell auch hier im Forum nach Züchterempfehlungen fragen. Ganz eventuell, wenn du wirklich viel sportlich aktiv sein willst, ernsthaft Dummy machen willst, vielleicht sogar eher als über nen Toller über nen AL Labbi nachdenken oder so. Aber normalerweise sollte für das was du willst auch eine sportliche Showlinie super ausreichen. Wirklich ernsthaftes Agility würde ich damit zwar nicht machen, aber just for fun oder Hoopers geht immer.

    Sehe ich genauso!

    Ich bin nun wirklich auch kein Fan des "typischen" verfressenen, übergewichtigen, gemütlichen Durchschnittslabbis.

    Aaaaber schau Dir mal die Arbeitslinie an. Das ist eine ganz andere Kategorie. Und für einen Anfänger eher geeignet als ein Toller.

    Oder man holt einfach nen vernünftig gezogenen Labrador/Goldi aus normaler Standardzucht, lässt den nicht verfetten und schwupps hat man nen coolen, fröhlichen , nervlich stabilen Begleiter der sich begeistern lässt für ungefähr alles .

    Meine Güte es ist so dermaßen daneben nach "Arbeitsline" zu schreien bei so nem Anforderungsprofil.

    Zwei Hunde , weniger würd ich nicht halten wollen.

    Die geben sich schon viel gegenseitig.

    Mehr sind es aus praktischen/Vernunftsgründen aktuell nicht .

    Mehr als vier kann ich mir nicht vorstellen, ist auch das Maximum was ich zeitweise Zuhause hatte bisher .