Beiträge von Co_Co

    Ich bin früh Aufsteher und hab nen Job , ergo geht's zwischen 6 und 7 los.

    Unabhängig von der Jahreszeit.

    Ansonsten Pass ich alles an und nutze den gesunden Menschenverstand.

    Trainingsstopp weil warm gibt es hier aber nicht, es wird ganzjährig angepasst trainiert. Sonst kann der Hund sich da mEn auch nicht anpassen.

    Und wer ernsthaft denkt man könnte gewaltfrei arbeiten sollte sich nochmal genau auseinander setzen damit WAS Gewalt ist per Definition.

    Es ist nicht möglich.

    Alles andere ist Augenwischerei und Gutmensch Getue.

    Es geht doch nicht um reine Begegnungen mit Hund ...

    Ich hab ne Nachbarin mit frenchie.

    Komplett unerzogen, attackiert im Treppenhaus an ausgefahrender flexi alles und jeden inkl Kinder anderer Nachbarn.

    Wird nix getan.

    Draußen wird nur verhindert das der Hund in fahrende Autos beißt weil das ist gefährlich.

    Das ist so n typisches mir egal Beispiel.

    Anderes Beispiel, RH Staffel.

    Hund kriegt keine Grenzen weil mimimi das mag man nicht . Das geht anders. Grenzen setzen , korrigieren, böse.

    Hund flippt bei anderen Hunden in Riechweite so derbe aus das er mir beim wegfahren hinterher ballert ( vom Gelände runter hinterher) , ein Kind umnietet und mir in die Reifen beißen will , als ich langsamer werde gegen die Fenster geht.

    Besitzerin lächelt es weg und sagt es war schon schlimmer, es geht also wirklich auch anders ( als ich fragte ob sie des Geistes ist da nicht mal deutlich zu werden weil gefährlich für alle) und ohne Zwang . Also auch ohne Leine zum sichern .

    Sowas ist das was ich mitkriege von den "alles gewaltfrei, kein zwang " Menschen bzw den "mir egal ' Menschen.

    Und ja, da sind mir extrem gesagt die Leute lieber die dem Hund maximal das Atmen erlauben weil Chef.

    Mittelmaß kriegen eh die wenigsten hin . Meiner Erfahrung nach.

    🤔 Ich glaube der Tenor war eher "mach es dem Hund einfach, möglichst viel richtig zu machen, damit du gar nicht erst in die Verlegenheit kommst am ERSTEN Tag schon Grundsatzdiskussionen führen zu müssen". Ist ein Unterschied. Und Grenzen setzen geht auch ohne den Hund körpersprachlich zu bedrohen und ihm zu zeigen, wer der Chef ist.

    Wenn es nötig ist führt man halt ne Grundsatzdiskussion.

    Und Sachen laufen lassen statt ab dem ersten Tag einfach verbindlich klar zu machen " schwarz - weiß " ist halt ... schwierig.

    Ja man kann immer alles theoretisch ohne bedrohen/Korrektur/Zwang .

    Ist aber graue Theorie und schlichtweg nicht möglich.

    Jeder wendet Zwang an.

    Die einen mehr, die anderen weniger , die einen mit Hirn, die anderen nicht.

    Mir fällt das auch viel auf , sowohl unterwegs als auch natürlich hier im Forum.

    Besonders bemerkenswert fand ich da den Tenor letztens in nem Thread um gescheiterte "Adoption" wo quasi das Setzen von Grenzen von Beginn an als furchtbar tituliert wurde.

    Wenn Leute echt so denken wundert mich vieles auf der Straße erlebte nicht mehr.

    Mir ist lieber ich begegne HH "vom alten Schlag" wo der Hund weiß das gewisse Dinge ne ganz blöde Idee sind.

    Die Nerven uns nämlich in aller Regel nicht.