Beiträge von Co_Co

    Hier im Forum ploppen wöchentlich Themen auf a la "Welpenblues" oder "wir sind ja soooo überfordert". Ist eine kleine gedankliche Vorübung da soo dramatisch?

    Ich erlebe gerade, was für eine Krise ein Mensch mit einem für meine Begriffe sehr einfachen Junghund aus dem TS haben kann, der sich sehr regelmäßig an der frischen Luft bewegt hat. Die kleinste Sorge ist das regelmäßige Rausgehen an sich. Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen, bedeutet sehr viel mehr als 3x täglich bei jedem Wetter mit sich selbst rauszugehen.

    Das ist mEn ein gänzlich anderes Problem was immer mehr auftritt und mAn bei vielen Menschen mit nicht mehr existenter / minimaler Belastbarkeit einhergeht.

    Und ich find es nur noch gruselig.

    Den Termin mit der Trainerin von Rütter könnt ihr euch zu 98% sparen.

    Ist nicht deren Bereich was ihr da habt.

    Ihr solltet generell eure Ansprüche und Haltung überdenken. Ich lese bei den Beiträgen nur viel Ego raus und null Bereitschaft aktiv zu werden um dem Hund ein einigermaßen erträgliches Leben zu bieten .

    Und um mal ganz deutlich zu werden - das was da bei euch aktuell abgeht ist tierschutzrelevant .

    Ich würde da gar nix mit Futter machen oder mich langsam rantasten worauf der Fiffi eventuell reagiert sondern ihm ne Ladung Pfefferspray verpassen oder eine mit dem Flexi Kasten knallen .

    Wirkt idR nachhaltig da die Hunde weniger merkbefreit sind als ihre Halter .

    Parallel dazu das OA informieren damit sie mehr kontrollieren vor Ort und wenn man Name etc weiß dann anzeigen.

    Vernünftig aufbauen tun es die wenigsten HH,

    OT

    Daher ja die Idee...

    Ich gehör ja auch dazu und merke immer wieder was für nen enormen Unterschied es macht WENN ich mich dann mal hinterklemme und was richtig akribisch von der Pike auf anlerne, festige und generalisiere. Und genau dafür dürfte ein DSH doch sehr empfänglich sein, oder?

    Es ist in dem Fall einfach nicht ratsam.

    Wir reden hier von nem Hund der das Verhalten zeigt und über ein halbes Jahr alt ist.

    Das klärt man besser jetzt nachhaltig.

    Und allgemein kommt man bei diesen Hunden dennoch nicht drum rum deutlich Grenzen zu setzen und man ist besser beraten sie Hunde lernen / verstehen das es Dinge gibt ( wie Korrekturen/Grenzen) die sie schlichtweg anzunehmen haben ohne Diskussion, ohne Alternative.

    Einfach atmen und existieren und Dinge unterlassen.

    Und nochmal - wenn man dafür nicht der Typ ist gibt es zich andere Rassen wo das nicht in der Intensität sein muss für die man sich dann entscheiden kann und sollte.

    Und ich hab nur geantwortet.

    Nö, wenn ich mit etwas nicht gut umgehen kann halt ich mich einfach davon fern .

    Besser für alle Beteiligten.

    Man muss nicht auf Teufel komm raus sich oder den Hund verbiegen , es gibt genug Auswahl und schlichtes " Ich will aber " ist ab nem gewissen Alter indiskutabel. Da muss man schon Reflektieren und Verantwortung übernehmen.

    Ach komm , bitte.

    Vernünftig aufbauen tun die wenigsten HH irgendwas , die wenigsten sind so akribisch/konsequent /genau wie man es bei der Arbeit auf diese Art und Weise sein müsste .

    Da muss man jetzt nicht so tun als wäre alles was draußen rumläuft und einen auftut tatsächlich unter diese Gruppierung fällt.

    Dazu gehört dann nämlich bei weitem mehr als die allermeisten leisten ( können/ wollen) damit es funktioniert.

    Davon abgesehen hab ich das was du implizierst nicht gesagt.

    Grenzen setzen und akzeptieren ist simple und notwendige Kommunikation.

    Für den Hund ist es ja auch Stress sich da einmischen "zu müssen"

    Könnte man das Wegschicken nicht auch nett aufbauen (und ggf aversiv absichern?)

    Einen Hund von sich Wegschicken zu können ist ja eh relativ hilfreich im Alltag und es spricht ja grundsätzlich nichts dagegen das mit positiver Verstärkung aufzutrainieren.

    Bin ja grundsätzlich auch kein Freund davon negative Gefühle (keine Ahnung ob Eifersucht das passende Wort ist) mit negativer Antwort darauf (= Strafe) zu quittieren.

    Was will man denn da groß aufbauen und wozu ?

    Dieses verkomplizieren von allem mittlerweile ist mit ein Grund warum so viele Arschbratzen von Hunden rumrennen die teilweise auch schlichtweg ne Gefahr darstellen dank Genetik weil sie nie gelernt haben eine Grenze , eine Korrektur zu schlucken und nicht zu hinterfragen.

    Da muss man nix aufbauen.

    Da muss man einfach klar und deutlich dem Hund kommunizieren das dieses Verhalten nicht toleriert wird und er es zu unterlassen hat.

    Grad bei DSH auch weitaus besser aufgrund des Types Hund.

    Wenn ich so nicht mit dem Hund will muss ich nen anderen Typ Hund suchen von vornherein.

    Wenn es richtig heiß ist und ich mit Rumi ein bisschen im Garten tobe, dann läuft sie irgendwann zum Wassernapf... Wir dann voller Hoffnung: sie trinkt! Und dann macht sie gerade mal ihre Zunge nass! Immer das gleiche! :dizzy_face: :rolling_on_the_floor_laughing:

    Kenne ich... alles hält den Atem an, bloß nicht stören und dann wird einmal die Zunge reingehalten :see_no_evil_monkey:

    Ich habe es oft erlebt das genau dieses Verhalten der Besitz der Auslöser war / ist bei Hunden die schlecht trinken/ fressen .

    Einfach weil es die Hunde stark gestresst hat so im Fokus zu sein.

    Vielleicht schafft ihr es ja wenn ihr wisst sie kriegt übers Futter die aktuelle Menge rein euren Fokus zu lösen.