Beiträge von Mia10

    Zitat

    Waere in der Zeit was passiert, waere ich dann der Arsch? Auch wenn der Hund sich hier absolut normal gezeigt hat?

    Bei einen Pferd wärst du das, ja. Zwei Jahre lang, und das, obwohl der Käufer da genausoschnell was verderben kann wie bei einem Hund und die Folgen nochmal böser sein können. Du musst dafür geradestehen, dass das Tier zur Zeit des Verkaufs die zugesagten Eigenschaften hatte - wenn das Kinderpony böse zu beißen und zu schlagen anfängt, hast du erstmal ein Problem und müßtest nachweisen, dass der Fehler beim Käufer liegt. Wie gesagt, das finde ich auch schwer unfair, aber ein bißchen was in der Richtung wäre bei Hunden vielleicht doch nicht verkehrt.

    In deinem Fall zum Beispiel kann ich mir absolut nicht vorstellen, dass du dem Käufer verschwiegen hast, mit welchem Hundetyp er es da generell zu tun hat. Das sollte reichen, der Rest liegt dann beim Käufer.

    Aber das ausdrückliche Bewerben von ungeeigneten, potentiell gefährlichen Rassemixen als z.B. Familien- oder Anfängerhunde fällt in eine andere Kategorie. Da gehörte zumindest eine deutliche Warnung dazu. So ähnlich kenne ich das übrigens sogar von Freunden, die seit langer Zeit Hovawarte züchten: Da geht kein Welpe, ohne dass die Käufer sehr eingehend auf die Rassemerkmale und potentielle Probleme hingewiesen werden. Und die bisher sehr wenigen Hunde (zwei in zwanzig Jahren), bei denen es trotzdem schiefging, haben sie erwachsen zurückgenommen und neu untergebracht bzw. behalten.

    Ich weiß, sowas wird sich nicht generell durchsetzen lassen - aber für wünschenswert würde ich es trotzdem halten.

    Bei einem Pferd ist das aber auch nur der Fall, wenn im Vertrag "Kinderpony" oder "Reitpferd" drin steht. In der Regel wird aber doch wohl nur ein "Pferd" verkauft, damit der Verkäufer auf der sicheren Seite ist, oder?

    "wird das Tier mit dem Laufband vertraut gemacht und die individuelle Laufgeschwindigkeit beim Mops im Trab (4-8 km/h) eingestellt"

    Moment, verstehe ich das richtig? Die Fitness des Mopses wird gegen eine schon rassespezifisch angepasste Belastung getestet? Und dann auch noch nur 15 Minuten? Herrje.

    Ziel ist es, die Herzfrequenz um mind. 40% zu erhöhen, das kann ja auch schon ziemlich schnell passieren. Die Frage ist eben, wie das konkret ausgewertet wird.

    Also unsere Spitzhündin trägt die Rute unten, wenn sie abends müde durch die Wohnung trottet. Ich denke nicht, dass sie dafür ihre Muskeln anspannt. Sobald etwas Spannung im Körper ist, wandert die Rute dann aber ganz schnell wieder über den Rücken.

    Tinka schert sich nicht viel darum, was andere Hunde tun (sobald die Begrüßungssituation abgeschlossen ist). Sie geht dann i.d.R. vorweg und macht ihr eigenes Ding. Somit glaube ich nicht, dass das etwas verändern würde. Allerdings kenne ich hier auch nur einen wirklich souveränen Hund und den habe ich bisher erst einmal getroffen.

    Hallo Ben_auch_mal_hier,

    das ist keine blöde Frage.

    Ich schrecke davor zurück, irgendwohin zu fahren, wo Tinka Stress haben wird, weil ich dann auch nicht entspannt sein kann. Wenn wir z.B. mit der Familie irgendwohin fahren könnten, wo sie aufgrund der Dauer dann mit müsste. Das ist für sie anstrengend und für mich auch. Daher habe ich überlegt, dass es helfen könnte das zu üben.

    Die Alternative wäre wohl, mir selbst ein dickeres Fell zuzulegen, damit sie entspannter ist, weil ich es auch bin ... Oooooohhhhmmmm....

    Aber das kann ich ja gleich mit üben, wenn ich mit ihr erstmal alleine fremde Orte besichtige.

    Lg

    PS: Blickkontakt habe ich eine Weile gemarkert und lobe ich auch immer noch je nach Situation.

    Man könnte auch versuchen die Tablette in Leberwurst einzupacken und dann erst zweimal Leberwurst ohne Tablette geben und dann erst mit. Dann hat der Hund schon zweimal prüfen können, dass da wirklich nichts verkehrtes drin ist und schluckt beim dritten Mal vielleicht einfach so.