Beiträge von Pepper.

    Ich habe seit ende Juli einen DSH und halte diesen so wie du es hier beschreibst.
    Sie hat im Garten einen umzäunten Bereich mit Hundehütte wo sie schläft oder wo sie ist wenn niemand Zuhause ist. Wenn jemand Zuhause ist, ist sie bei uns im Haus und hat dort auch ihren Platz.
    Man merkt ihr schon an, dass ihr in der warmen Stube viel zu warm wird und sie sich lieber im kühleren Flur und der Küche aufhält.
    Wir fahren mit dieser Art der Haltung gut und ihr macht die Kälte nichts aus, da sie obwohl sie eine isolierte Hütte inklusiver Bett lieber vor der Hütte auf einer Decke schläft.

    Ja, die Läufe werden beim Versorgen des Wildes direkt im Wald abgeschnitten und meist liegen gelassen

    Ach echt? :shocked:
    Bei uns wird das gesamte Wild in den Kofferraum geladen bzw. zum Auto getragen oder transportiert und dann in einer Kühlzelle wie beim Metzger ausgeweidet.

    Es hat um die 30cm Neuschnee und Ruby ist sowas von Schneeblöd.
    Sie rannte heute morgen aus dem Nichts wieder Richtung Haus und ich dachte mir schon "So, jetzt ist sie weg." Hab gepfiffen und es kam keine Reaktion, hab nochmal gepfiffen und plötzlich biegt der Hund nach rechts ab und rennt einen riiiiießen großen Kreis im Kniehohen Schnee und sitzt nach wenigen Augenblicken direkt vor mir. :ugly: Hätte sie erschlagen können für den Schock, aber ich hatte auch den Drang durch den Schnee zu rennen, deshalb passts.

    Bin total erstaunt, wie anders die Jagd in DE und in Südtirol ist.
    Habe letzten Frühling selbst versucht die Jagdprüfung zu machen und hab seitdem viel mit Jägern zu tun und solche Dinge:

    Bin mal dazwischen geraten, als Jäger und der Revierinhaber den jagenden Wilderer jagten ...

    finde ich schon erschreckend. Von wildernden Jägern, selbst in anderen Revieren hört man hier so gut wie nie.
    Bei uns ist das mit den Revieren aber auch anders geregelt. Es gibt nur wenige Eigenjagden, also Reviere die Privatpersonen gehören. Die Reviere sind laut Katasteramt unterteilt und werden von den Jägern gemeinsam verwaltet. Wenn ich jetzt genau in ein Revier hineinfalle, wo es nur Füchse und Murmeltiere gibt, dann hab ich eben Pech, der eine schöne Zwölfer Hirsch nach dem anderen herum rennt. Man kann sich dann zwar Abschüsse in anderen Revieren kaufen usw. aber die müssen auch von den Jägern des Reviers bestätigt werden und das kann dauern.
    Wenn ich dann in meinem Ort Jäger bin, hab ich zum Beispiel, wenn ich die Jahreskarte gekauft habe und die Jagdzeit eröffnet ist, das erste Jahr 2 Rehgeiß und einen Rehbock zu schießen. Und so erhält jeder Jäger eben eine gewisse Anzahl an Tieren die er schießen MUSS. Festgelegt wird das vom Land und wird glaub ich bei der Jährlichen Rotwildzählung ermessen, wo eben auch der Reh, Hasen und Fuchsbestand erhoben wird. Da wir bei uns so wenig Rotwild haben, darf nur eine gewisse Anzahl an Rotwild geschossen werden und die auch nur unter strengen Aufsichten.
    Für Niederwild haben wir einen Kontrollkalender, wo eingetragen werden muss, wann man auf die Jagd nach zum Beispiel einem Fuchs ging. Niederwild darf ich nur 3x die Woche jagen und wenn ich jetzt von Montag bis Mittwoch auf die Jagd gehe und den Fuchs erst am Donnerstag beim Spazieren gehen sehe, hab ich eben Pech gehabt.
    Finde es bei uns schon gut geregelt, aber durch die Tatsache, dass manchmal nur ein Hirsch offen ist, wird nur der schönste geschossen und die Jäger werden direkt Wahnsinnig um den Hirsch und vielleicht auch die Anerkennung zu erhalten. Hat nichts mehr mit Hege zu tun, sondern nur um sich selbst besser da zu stellen. Niemand möchte ein räudiges Wild schießen und das überlässt man dann lieber dem Jagdaufseher.