Die Überlegung war und ist auch nur höchst theoretischer Natur: Profitiert ein Aggro-Schüchti eigentlich von sehr unschüchternem Umfeld oder wär ruhig und kontaktarm die bessere Wahl, wenn es eine gäbe?
Ich theoretisiere das gerne mit, ohne eine verbildliche Antwort zu haben, weil ich keine 10 solcher Hund im Vergleich kenne oder habe....Deshalb ist es nur eine Vermutung.
Die da lautet: Ein "Agro-Schüchti" (geile Bezeichnung) profitiert eher davon RUHIG zu leben, mit WENIG Reizen der Zivilisation.
Es gibt hier einige Halter, mir fällt grad eine BC Halterin ein (komm grad nicht auf den Namen) die mit ihrem Hund im Sport aktiv ist, auf dem Land wohnt und ihr Hund nicht Stadtgeeignet ist.
Ich persönlich (als Grossstadtmensch) denke, dass städtisches Leben auch oft für Menschen nicht geignet ist. Aber Stadt ist nicht gleich Stadt.
Es gibt so ruhige Ecken, das glaubt man nicht und dann war ich gestern auf dem Dorf, das dichter besiedelt als da wo ich zuletzt in Berlin wohnte.....
Einfach ist immer der 4 Weitenhof, wolfssicher ummauert und ohne Nachbarn, aber nach an der puliserende lebendigen Metropole.......(naja...
)
Ich tu mir auch schwer, ihn als Angsthund zu sehen.
War/ist meine "Lenki" auch nicht. War eine Mischung, nicht besonders mutig, nicht über die massen aggressiv, aber HAPS, wenns zu eng wird, weil ihm halt nie geholfen wurde....
Also kein Angsthund, sondern mein "Schnäppchen"...war billig und hat ab und zu geschnappt.
Und depriviert. Ja was weiß ich. Klar ist ein Hund aus nem andalusischen Hinterhofschuppen nicht auf Wien City sozialisiert, aber dass das automatisch Deprivation bedeuten muss, denk ich nicht.
Depriviert ist eine Diagnose, die jemand stellt nach Tests und Untersuchenungen.
Kann sein, wäre mördermässig blöd, könntest du allerhöchstens am eigenen Leib erfahren, wenn sich NICHTS ändert, weil dem Hund es nicht möglich ist, dauerhaft in die Verhaltensänderung zu kommen. ALSO NIE!!!
Das ist absolut krass, das wünsche ich euch nicht.