Du sprichst vom Wolf? Der ist und war nie ausgerottet, der wurde hier nur verdrängt.
Die Vorstellung, man könne die Uhr quasi wieder zurückdrehen, halte ich für naiv.Der Wolf - wenn er in seiner Population nicht begrenzt wird - hat hier heutzutage einfach überhaupt nicht mehr das Umfeld, was ihn so leben lassen könnte, wie er es in Canadas Weiten beispielsweise tut.
Und da hilft auch kein verklärter Blick, der führt allenfalls dazu, dass immer mehr Wölfe totgefahren werden, und - weil sie eben so anpassungsfähig sind - eben vom Menschen leben (des Menschen Nutztiere). Beides hat nix, aber auch gar nix, mit dem ursprünglichen Wolf zu tun, dessen Bild ja gerade gerne von Wolfsbefürwortern heraufbeschworen wird.
Der Nabu wird ja hier eher als der "böse Wolf" angesehen, dennoch kopier ich mal für offene Geister, die eventuell hier sproadisch in diesen XXX Thread reinschauen mal was:
Quelle: https://www.nabu.de/tiere-und-pfla…land/index.html
Zitat:
"Wo können Wölfe in Deutschland leben
Wölfe brauchen keine Wildnis um sich niederzulassen – sie kommen überall zurecht, wo sie genug zu fressen finden und der Mensch sie leben lässt. Dass sie sehr flexibel sind, zeigt auch ein Blick auf andere europäische Länder: In Spanien leben Wölfe unter anderem inmitten von riesigen Agrarmonokulturen, in Italien kommen sie bis in die Vororte von Rom.
In Deutschland gibt es laut einer Studie des Bundesamtes für Naturschutz in jedem Bundesland geeignete Regionen für Wölfen, außer in den drei Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen. Die Studie zeigt aber auch, dass es viele Gegenden gibt, in denen vermutlich nie Wölfe leben werden. Zum Beispiel, weil es zu wenig Wild oder zu viele Straßen gibt. Daher geht man davon aus, dass Deutschland nie flächendeckend, sondern eher einem Flickenteppich ähnelnd von Wölfen besiedelt wird."
Der Nabu fordert Hilfe für Viehhalter.
Wer ist Schuld, dass es nicht umgesetzt wird?