Beiträge von Mehrhund

    Ich hatte letztes Jahr diesen Gall und habe zum Glück einen verständnisvollen Arbeitgeber.

    Ich habe frei und Urlaub genommen. Dann mein Mann, dann wieder ich und an Engstellen kam mein Sohn und hat dem Hund beim Schlafen zugeschaut.

    Krankschreiben, ohne krank zu sein geht für mich nicht. Is gegen meine Ehre.

    Viele der Probleme, die heute im Mantrailing diskutiert werden, liegen meiner Meinung daran, dass Hunde trailen sollen, die etwas anderes möchten. Da gehört der BC für mich ganz klassisch dazu.

    Sehe ich genauso.

    Hobby-Trailen geht immer und mit jedem Hund.

    Für ernsthaftes Trailen muss ein Hund her, der Anlagen mitbringt und das sind schlicht die Jagdhunde oder eben die Schäfis, Malis...ect.

    (ja klar kann ein excelenter Hundeführer auch den BC ausbilden...keine Frage...)

    Nur muss natürlich jeder Hund auch privat zum Halter passen.

    Wir hatten einen HAMMERGEI...xxx Weimi in der Staffel. Hat alles gefunden. Damals musste ein Mantrailer noch die Flächenprüfung schaffen. Das hat dieser Hund auch immer geschafft, nur konnte man ihn immer nur genau 1 mal frei in die Fläche lassen, genau zur Prüfung, ab da ging er nur noch jagen. Im Trail, ein Verlasshund.

    Aber wer will schon einen Weimeraner :lachtot:

    Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich nicht mit einem Hund leben könnte, der sein ganzes Leben lang ins Haus macht (Inkontinenz im Alter ausdrücklich ausgenommen). Das wäre für mich definitiv ein Grund zur Abgabe.

    und gibt es Menschen, die solche Hunde aufnehmen? Ich meine, „nur“ unrein, geht doch....

    Ich würde keinen meiner Hunde deshalb abgeben, aber ich würde gewisss keinen mit solch einem Problem aufnehmen.....ich hab Möbel in der Wohnung.


    Einen Zwinger kann ich ,ihr eher vorstellen. Und einen bissigen Hund.

    Er kennt es also von frühestem Welpenalter an, dass man 'draußen' macht. Er hat nie die Verknüpfung gezogen, dass man sich drin auf weiche Unterlagen lösen soll.


    Ich glaube ehrlich gesagt schon, dass ihm diese Aufzuchtbedingungen die Stubenreinheit sehr erleichtert haben.

    (Achso, bevor jetzt jemand aufschreit: die Welpen haben auch das Leben und die Geräusche im Haus kennen gelernt. Aber sie sind halt nicht dauerhaft drin gewesen. So Dinge wie Küchenmaschine, Staubsauger, Fernseher und Co waren ihm vertraut, als er bei uns eingezogen ist.)

    Genau das meinte ich auch.

    Ich habe beide Aufzugs-Varianten kennengelernt, und würde immer zur "Draussenaufzucht" tendieren.

    Spoiler anzeigen


    Und wer als Welpe Rasenmäher, Bagger, Trekker, Autos, klappernde Mülltonne ect. als Lärmpegel kennengelernt hat, kommt auch mit Toaster klar und Staubsauger.

    Kann sein, ich habe noch keinen geführt.

    Aber ich kenne auch die Jagdhunde als sehr sensibel, wie eigentlich alle Arbeitshunde (mehr oder weniger...)

    Aber beim BC ist das schon "magic". Als ich das lange bevor ich selbst BCs gehalten haben mal erzählt bekam, dass jemand beim singlen beim Hüten nur das SCHAF was "vereinzelt" werden soll, denken sollte....hab ich gedacht....ja.....

    Es ist natürlich nicht Telepathie, aber so unfassbar feines Lesen der Körpersprache und das in Kooperation, das ist an der Stelle einzigartig.

    Und das stört bei der Suche massiv.

    Wer aber einen BC schon in der RH ausgebildet hat, wird auch einen Beauci ausbilden können, wenn er/sie, die Rasseeigenschaften gut findet, sich drauf einstellt und Spass an genau diesen Eigenschaften hat.

    In meinen Augen (auch wenn es viele Staffeln mit BCs gibt) ist ein Jagdthund der geeignetere Hund für Mantrailing.

    Klar jagen Beaucis, wie jeder Hütehund das tud. Muss man eben artgerecht halten und erziehen.

    Ich will auch hier nicht den Beaucikenner raushängen lassen, ich habe keinen. Mich fascinieren sie eben einfach und ich habe für Cherubiner überlegt, die Schafe und Hütehunde hat und auch mit denen an den Scvhafen arbeitet.

    Ich würde da eben was geeignetes Hütiges nehmen. Und ein jagender Beauci ist ja im Trail gesichert. Man würde der Neigung Spuren aufzunehmen nachkommen, ihn auslassten, erziehen...Why not, wenn man einen wehrhaften Hund mag.

    Ich habe meine BC Hündin in nur einer Suche fast untauglich gemacht. (Fläche)

    Das ist uns immer wieder danach vor die Füsse gefallen.

    Ich war mir aus veschiedensten Gründen super sicher, dass das Opfer an der und der Stelle ist. Und habe den Hund dort hin dirigiert. Mit gucken, hinlaufen, hindenken und zum übelsten Schluss, hab ich sie auch noch reingeschickt (war eine kleine Hütte).

    Da war das Opfer nicht.

    Und ich habe einige vermurkste "Trailhunde" beobachten können. (leider, hätte lieber gute gesehen).

    Aber die Labbi und auch Golden, die ich in der Suche bisher sah, waren einfach nur TOLL!

    Langsamer in der Ausbildung als BCs, aber dafür dann stabil.

    Und ich kenne auch wirklich richtig gute BCs in der Fläche. Aber als Trailhunde? Ernsthaft? Never!

    Ich denke, dass es rassetypische Unreinheiten gibt. Also nicht hauen.

    Meine Theorie, was dies begünstigen könnte ist aber auch geprägt durch meine verstorbene Hündin.

    Der Wurf lebte im Haus, die Hunde hatten Frottehandtücher zum draufpinkeln, das haben sie in der Wurfkiste gelernt. Quasie aufs Klo gehen. Da war die Züchterin stolz, dass das alle machten.

    Auslauf war im Wohnzimmer, da haben die gepinkelt und gekäckert, was das Zeug hält, draussen haben sie "Party gemacht". Also draussen spielen, drinnen lösen. Wer mal miterlebt wie schnell BC s verknüpfen denke sich seinen Teil. Ich hab es damals nicht begriffen.

    Dieser Hund ist einfach nicht stubenrein (zuverlässig wie die andern) geworden. Lange, lange, lange...nicht.

    So ist sie mit 6 oder 7 Monaten neben unseren Besuch auf unser Sofa gehopst und hat dort hingepinkelt.

    Nachts hat sie gepinkelt wo immer es grad drückte (die Hündin ist Zeit ihres Lebens nicht stehengeblieben, bei so unwichtigen Dingen wie Pipi oder Kacka).

    Also es kamen wahrscheinlich mehrere Gründe zusammen.

    Aber eine Ursache sehe ich darin, dass sie beim Züchter so geprägt wurde, auf eine weiche Unterlage zu pinkeln, drinnen sich in Ruhe zu lösen und draussen Party zu feiern.

    Mein Hypothese ist, dass genau dies auch häufig die Aufzuchtbedingungen von Kleinsthunden sind. Und dass dies eine Ursache sein könnte. Zudem höre ich immer, dass Kleinsthunde erst später ihre Blase kontrolieren können (ob das stimmt weiss ich nicht).

    Also wäre es ja mal wichtig zu wissen, wie wurden diese Hunde beim Züchter geprägt.

    Unsere Hündin hat bis ins hohe Alter reingepinkelt, wenn sie mal dringend musste und wir ihre Anzeige (stehen und gucken) nicht lesen konnten. Dann hat sie es einfach laufen lassen und ist pinkelnd durch die Wohnung gelaufen.

    Wir haben sie nicht geschimpft, weil es war für sie einfach irgendwie auch in Ordnung. Wir mussten auch nachts das Wohnzimmer verschliessen, weil sie da gerne nachts reingekotet hat.

    Das konnte ich einigermassen mit Fütterungszeiten auffangen und sie kam ja immer nochmal raus, bevor hier der letzte Mensch schlafen ging.

    Alle anderen Hunde in meinem Leben waren und sind absolut zuverlässig stubenrein.

    Der Collie leider, den hätte ich gerne auf dem Balkon pinkeln lassen, als der so krank war.....keine Chance.

    Den habe ich als Welpe übernommen, der ist im Haus geboren, dann mit ein paar Wochen nach draussen mit Muttie und Geschwistern gezogen. Da hat kein Hund gelernt auf irgendwas anderes zu pinkeln als Erde und Gras ect.

    Der hat als Welpe einmal auf den Fussabtreter gepinkelt als wir ihn einen Tag mal als Welpe zu frühe zu lange alleine lassen mussten.

    Da hatte ich Schiss, dass er das jetzt als normal ansieht, war aber nicht.

    Der hat einfach nicht ins Haus gemacht.

    Wo ich meine Hündin beschreibe ist mir das jetzt noch ein wenig komisch. Einerseits will ich meine wunderbare Hündin hier nicht schlecht da stehen lassen (da laufen mir die Tränen). Aber andererseits ist es so gewesen. Und wir haben damit leben können. Nun hat sie nicht täglich in Wohnung gemacht, wie hier teilweise beschrieben wird, aber ich kann absolut nachvollziehen, was das für eine Belastung sein muss. Ich würde das nicht 15 Jahre haben wollen. Das würde ich wahrscheinlich mit Laufgitter (Hund) und Windeln arbeiten. Oder Abgabe. (Aber wer nimmt einen erwachsenen nicht stubenrein werdenden Hund???)

    Ich finde schon eine krankheitsbedingte Inkontinenz oder altersbedingtes "mal im Schlaf Pipi machen" reicht.

    Wir haben mehrfach Matratzen, Sofas und jede Menge Teppiche getauscht.

    Je länger ich über die Sache nachdenke, desto unwahrscheinlicher erscheint es mir, dass hier mal ein Schweißhund/ ne Bracke einziehen wird. Das Leben mit einem Hund besteht am Ende eben doch aus viel mehr, als aus Trailen und der Hund muss mir im Alltag liegen.

    Genau aus diesem Grund wäre es für mich auch nie im Leben eine Bracke.

    Was spricht denn gegen einenn Golden oder Labbi?

    Wir hatten einen Chesapeake Bay Retriever in unserer Staffel. Den fand ich klasse, aber auch die Retriver und Labbies ohne grossen Schutztrieb fand ich toll. Ich finde diese Rassen einfach nur ideal in der Rettungshundearbeit in Deutschland.

    Meine persönliche Wahl wäre der Beauceron, dann hat man gleich auch einen Herdenschützer/Herdengebrauchshund und müsste nicht zu den Hütehunden noch in "Jagdhündisch denken".

    Und hätte einen wirklich tollen Hund, wenn man mit klarkommt.