Ich denke, dass es rassetypische Unreinheiten gibt. Also nicht hauen.
Meine Theorie, was dies begünstigen könnte ist aber auch geprägt durch meine verstorbene Hündin.
Der Wurf lebte im Haus, die Hunde hatten Frottehandtücher zum draufpinkeln, das haben sie in der Wurfkiste gelernt. Quasie aufs Klo gehen. Da war die Züchterin stolz, dass das alle machten.
Auslauf war im Wohnzimmer, da haben die gepinkelt und gekäckert, was das Zeug hält, draussen haben sie "Party gemacht". Also draussen spielen, drinnen lösen. Wer mal miterlebt wie schnell BC s verknüpfen denke sich seinen Teil. Ich hab es damals nicht begriffen.
Dieser Hund ist einfach nicht stubenrein (zuverlässig wie die andern) geworden. Lange, lange, lange...nicht.
So ist sie mit 6 oder 7 Monaten neben unseren Besuch auf unser Sofa gehopst und hat dort hingepinkelt.
Nachts hat sie gepinkelt wo immer es grad drückte (die Hündin ist Zeit ihres Lebens nicht stehengeblieben, bei so unwichtigen Dingen wie Pipi oder Kacka).
Also es kamen wahrscheinlich mehrere Gründe zusammen.
Aber eine Ursache sehe ich darin, dass sie beim Züchter so geprägt wurde, auf eine weiche Unterlage zu pinkeln, drinnen sich in Ruhe zu lösen und draussen Party zu feiern.
Mein Hypothese ist, dass genau dies auch häufig die Aufzuchtbedingungen von Kleinsthunden sind. Und dass dies eine Ursache sein könnte. Zudem höre ich immer, dass Kleinsthunde erst später ihre Blase kontrolieren können (ob das stimmt weiss ich nicht).
Also wäre es ja mal wichtig zu wissen, wie wurden diese Hunde beim Züchter geprägt.
Unsere Hündin hat bis ins hohe Alter reingepinkelt, wenn sie mal dringend musste und wir ihre Anzeige (stehen und gucken) nicht lesen konnten. Dann hat sie es einfach laufen lassen und ist pinkelnd durch die Wohnung gelaufen.
Wir haben sie nicht geschimpft, weil es war für sie einfach irgendwie auch in Ordnung. Wir mussten auch nachts das Wohnzimmer verschliessen, weil sie da gerne nachts reingekotet hat.
Das konnte ich einigermassen mit Fütterungszeiten auffangen und sie kam ja immer nochmal raus, bevor hier der letzte Mensch schlafen ging.
Alle anderen Hunde in meinem Leben waren und sind absolut zuverlässig stubenrein.
Der Collie leider, den hätte ich gerne auf dem Balkon pinkeln lassen, als der so krank war.....keine Chance.
Den habe ich als Welpe übernommen, der ist im Haus geboren, dann mit ein paar Wochen nach draussen mit Muttie und Geschwistern gezogen. Da hat kein Hund gelernt auf irgendwas anderes zu pinkeln als Erde und Gras ect.
Der hat als Welpe einmal auf den Fussabtreter gepinkelt als wir ihn einen Tag mal als Welpe zu frühe zu lange alleine lassen mussten.
Da hatte ich Schiss, dass er das jetzt als normal ansieht, war aber nicht.
Der hat einfach nicht ins Haus gemacht.
Wo ich meine Hündin beschreibe ist mir das jetzt noch ein wenig komisch. Einerseits will ich meine wunderbare Hündin hier nicht schlecht da stehen lassen (da laufen mir die Tränen). Aber andererseits ist es so gewesen. Und wir haben damit leben können. Nun hat sie nicht täglich in Wohnung gemacht, wie hier teilweise beschrieben wird, aber ich kann absolut nachvollziehen, was das für eine Belastung sein muss. Ich würde das nicht 15 Jahre haben wollen. Das würde ich wahrscheinlich mit Laufgitter (Hund) und Windeln arbeiten. Oder Abgabe. (Aber wer nimmt einen erwachsenen nicht stubenrein werdenden Hund???)
Ich finde schon eine krankheitsbedingte Inkontinenz oder altersbedingtes "mal im Schlaf Pipi machen" reicht.
Wir haben mehrfach Matratzen, Sofas und jede Menge Teppiche getauscht.