Ich möchte noch was schreiben.
Jemand, der schon Welpen "aufgebaut" hat, das heisst für den Sport vorbereitet hat, wenn jemand schon mal Hundegeführt hat die über 3 mal Gassie am Tag hinaus Rasseeigenschaften mitbringen, wie hier halt imenser Jagd"trieb", der macht das mit eigener Erfahrung, hat schon Fehler bei anderen Hunden in der Ausbildung gemacht, hat angepasst (hoffentlich) und tritt halt nicht in die hier klassisch beschriebenen "Fallen" (Bauchgurt um, Leine ran, Husky ran, Husky RENNT andere Hunde "besuchen", Wirbelsäule fast frakuriert) oder : "Oh, jetzt isse hinter einer Katze her und war nicht abrufbar."
Zu Bauchgut wurde schon was geschrieben, zur Schleppleine gibt es 100000000000000000 Sachen zu lesen.
Nur eins: ein Hund, der an der 1 m oder 2 m Leine nicht "hört", das nicht kann, kann das auch nicht an 5 m oder 10 oder 20m.
Zitat:
"Der Hund kann nicht immer nur an der Leine laufen."
Doch, kann er.
Nur ist es Tierquälerei, wenn man dann mit einem gesunden und jungen Husky nur 3 mal um den Block geht. Da ist Initiative gefragt. Und die Suche nach geeigneten Flächen für den Freilauf (umzäunte Ausläufe...ect.)
Die Haltung von spezialisierten Hunde ist nicht immer und überall einfach.
Ich kenne Huskys, die mega brav sind, die frei im Wald laufen und ich kenne Huskys, die töten, was sie vor der Schnauze haben: Waschbären! , Enten, Igel, Katzen sowieso....und sogar auch kleine Hunde, wenn diese als Beute betrachtet werden (was ja bei Katzen ebendso ist)Über Rehe muss ich nicht sprechen, ich kenn Border Collies, die Wild töten. Und unsere Foxterrier haben jede Katze und jedes Huhn und jeden Igel sofort getötet. (ich war Kind)
Ich kenne wirklich schwierige Akita/Husky Mixe, die in der richtigen Hand, LÄMMCHEN sind.....und besser gefürht werden, als ich das je könnte.
Es gibt alles!
Nur, Anfänger passt auf. Der junge Hund hat jetzt schon den Adrenalin Kick der Jagd kennengelernt. Das ist nicht 5 vor 12. das ist 2 vor 12.
Jetzt sofort einlesen, sich selbst reflektieren und dann sich auf die Rasse einlassen.
Das sind TOLLE!!! Hunde. Aber die Bedürfnisse des Hundes passen grad nicht zu denen der Besitzerin. Ich glaube, da sind noch rosane Wattewölckchen, die weg müssen, um die Realität zu erkennen. Und was es bedeutet mit einem Husky zu leben.
Wenn es gut läuft, ist es schön, wenn es schlecht läuft, ist es einfach Horror!