Beiträge von Mehrhund

    Welche sind das?

    Aufteilung (60/70/80% ) tierische/pflanzlich, Milchprodukte ja/nein, Kohlenhydrate ja/nein, Gemüse kochen/pürieren , gewolft oder stückig, Knochen oder Knochenmehl...wenn man drei Leute fragt bekommt man vier Meinungen.

    Ist ja nicht schlimm, aber für Anfänger verwirrend.

    Ja, das kann ich mir vorstellen.

    Bei mir wars recht einfach.

    Hund 1 hab ich umgestellt, weil er nichts an Fertignahrung vertrug. Und auf Getreide in jeglicher Form mit Durchfällen (nachts) reagierte.

    Für diesen Hund gabs Fleisch, fleischige Knochen und Gemüse/Obst und Milchprodukte

    Die Border haben alles vertragen und alles bekommen

    Die Collies reagieren sensibel auf Getreide, vertragen nur geringe Mengen, aber das reicht.

    Miporos vertragen alle, finden aber, dass Mipros was für Kälber oder Lämmer ist und nicht für Hunde.

    Knochen vertragen die Collie "eigentlich" gut, ABER.....Aus krankheitsbedingten Gründen gibt es für den BC nur Calziumcarbonat und für Collie eins, Calziumcitrat und für Collie 2 auch mal wenig Hühnerhälse oder so. Und cer BC als Nierenkranker alter Hund eh NULL Knochen.

    Damit möchte ich sagen, dass jeder "Barfer" für den eigenen Hund seinen Weg finden sollte. Viele Hunde rühren z.B. Gemüse nicht an.

    Zum Kochen/dünsten/zermahlen oder nach den Mondphasen gepflücktem Gemüse:lachtot:

    Ich machs pragmatisch!

    Ich habe jetzt noch 3 Hunde. Ich gehe arbeiten, habe noch Geflügel ect.

    Meine Fütterung muss nicht nur an die Hunde angepasst sein, sondern auch an mich.

    Ich kaufe mal gefrorenes Gemüse, mal aus der Menschen TK, mal püriertes Barfzeug, mal püriere ich selbst frisch, mal koche ich einfach einen riesen Topf Gemüse für eine Woche.

    Und so weriter. Alles ist richtig, wenn man einmal verstanden hat, was Hund benötigen.

    Hier gibts auch mal eine Banane (ja Zucker), aber das macht den grossen Collie richtig satt.

    Obst fütter ich selten.

    Zusätze gebe ich eher kurweise.

    Mein Collie benötigt nach seinen vielen OPs zum Beispiel mehr Balaststoffe und muss einen volominösen Kot fabrizieren, damit er keinesfalls drücken muss.

    Alle andern Hunde haben eher wenig Balaststoffe erhalten, und kleine Kackihaufen fabriziert.

    Einen jungen gesunden Hund würde ich nach den Futterplänen von Nadine Wolf in Anlehnung an S. Simon füttern. (bzw. habe das so immer gehandhabt seit 1998

    https://www.der-barf-blog.de/

    Das steht alles drin. und ein Buch hat sie auch geschrieben.

    Wo finde ich denn einen (professionellen) Plan? Momentan füttern wir erst mal nur das was ihr schmeckt um bisschen Nahrung in sie zu bekommen - auch um dann hoffentlich demnächst mit der Doxy-Therapie beginnen zu können. Zur Zeit gibt's da diese fertigen BARF-Menüs mit Geflügel/Pute. Aber denke auf Dauer ist das bisschen zu einseitig

    Sind momentan etwas erschlagen von der Menge an Informationen die man bekommen kann und ja, das verunsichert dann doch noch mehr :headbash:

    Warum muss der Hund Antibiotika bekommen?

    Ich bin mit ihm spazieren gegangen und wollte kurz in den Hundepark. Wir sind nicht direkt hineingegangen, weil zwei Hunde vor dem Tor standen. Beides große Hunde. Der eine hat gebellt und der andere geknurrt und sogar geschnappt (niemanden erwischt, weil da ja das Tor zwischen uns war). Jedenfalls bin ich dann nicht hineingegangen.

    Ich finde Hundezonen RICHTIG gut!!!

    Da sind die ganzen Idioten drin, also die Besitzer, und ich habe draussen meine Ruhe!

    Lupo versteht sich zwar mit jedem Hund gut, aber große Hunde die zu stürmisch sind oder eben wie in dem Fall knurren, machen ihm Angst.

    Gehst du mit einem 2 jährigen Kind in eine Rockerkneipe, wo sie grad mit Stühlen werfen, damit das Kleine fein spielen kann mit den grossen Jungs?

    (Ich mach da einen sehr Bogen rum, damit meine Hunde nicht vermöbelt werden, bzw, damit ich die andern nicht vermöbeln muss, denn meine Hunde stehen unter meinem persönlichem Schutz, da mache ich keine Gefangenen.)

    „Danke für Ihre Meinung, aber ich habe schon eine Eigene.“

    ÜBERNEHME ich sofort! Freu mich schon aufs erste mal ausprobieren!

    Man muss immer und überall mit Idioten rechnen und auf Hundewiesen ist ein Brennpunkt......gefühlt 90% der HH dort sind der Meinung...die Hunde klären das schon alleine!

    Japp.....

    99,9 % Idioten. 0,1 % unbedarfte Anfänger/Opfer


    PS: ein Oberlehreretipp von mir

    Hochnehmen ist richtig, ABER das reizt beutegeile Hunde oft, so dass richtig triebige Hunde nach dem Hund auf deinen Arm schnappen und runterreissen wollen....

    Also schön aufpassen! Und kein Beinchen runterhängen lassen.

    Hallo,

    jetzt hats meinen 14jährigen BC Joe auch erwischt.

    Ich kam nach Hause und mein Mann war ganz geknickt. Ich sah den Hund und wusste sofort, der hat ein Vestibulärsyndrom. Als Krankenschwester hatte ich das bisher nur bei einigen wenigen Menschen gesehen, aber es ist so eindrucksvoll, dass ich keine Zweifel hatte.

    Mein Mann hatte sich allerdings nicht zum TA mit dem Hund getraut, sondern auf mich gewartet, weil er dachte, das sei ein Schlaganfall und Joe muss eingeschläfert werden.

    Er ist dann mit der Auflage von mir: Der Hund wird wieder mitgebracht und auf keinen Fall euthanasiert!, zum Ta mit ihm.

    Lange Rede kurzer Sinn, hier ein Link, wo alles drinsteht. Selbst den Nystagmuss, den ich gefilmt habe könnt ihr in dem Beispiel dort anschauen. So sah das aus. (ist nicht mein Joe, aber das dortige Video ist besser als mein Handyvideo)

    Hier der Link: https://www.tierarzt-bergisch-gladbach.de/2015/01/22/idi…rund-zur-panik/

    Unser Joe hat glücklicherweise keine Übelkeit. Und nach ca 48 Stunden auch keinen Nystagmus mehr. Aber er muss halt rausgetragen werden, er kippt um beim "sich schütteln", "laufen", Bein heben. Kacki muss ich heute mal forcieren (Geb ich Laktulose, damit er nicht noch verstopft).

    Ansonsten hat unsere famose TÄ, ihm einen Infusion gegeben, er bekommt eine bestimmte Zeit Cortison und er hat zur bestehenden Herzmedikation eine zweite Pille.

    Fressi bring ich ihm "ans Bett". Trinken auch, das wird mit Feuchtfutter schmackhaft gemacht. Und er erhält mehr Futter, bzw hochkalorisches dazu (Fett), weil dieser fiese Nystagmus mit heftigem Muskelzucken verbunden war.

    Der Körper benötigt dafür Energie und hinzu kommt, dass Joe inaktiv ist und auch seinen Körper warm halten muss (Mäntelchen hat er an...) aber dennoch. Der Hund soll mir nicht abnehmen. Das bekomme ich in dem Alter nicht mehr gut rauf, und der Abbau geht dann immer an Muskeln und schlimmstenfalls an den Herzmuskel.

    Das wichtigste ist jetzt für ihn Ruhe, gutes Fresschen, trinken, Wärme, Sonne und wir. Das bekommt der Senior und ich berichte, wie er sich erholen wird, denn davon gehe ich aus.

    Das Krankheitsbild ist für einen Laien sehr beunruhigend und sieht bedrohlich aus.

    LG vom Seniörchen

    Nein, ich schaffe es nicht den Hunden die Zähne zu putzen.

    Ich habs probiert aber nicht durchgehalten.

    Ich lasse regelmässig den Tierarzt raufgucken und ggf. Zahnbeläge und wenn nötig Zahnstein entfernen.

    Zur Zeit haben sie gute saubere Zähne, das war kurzfristig mal anders. Ich konnte mir das nicht erklären und erstaunlicher Weises sind die gröbsten Beläge wieder weg. Hmmm????

    Sie haben aber Termine zur Zahnreinigung.

    Der 14jährige BC aber jetzt nicht, der hat grad Vestibulärsyndrom. Da beobachte ich (und TÄ) einfach, wie es sich entwickelt.....Dem werd ich heute mal die Beisserchen schrubbeln.

    Zahnpasta und sonen Fingerling hab ich ja da.

    Barf besteht aus Allem, was das Beutetier so hergibt.

    Ich füttere dann noch Getreide oder Reis oder Kartoffeln dazu.

    Dann Gemüse und etwas Obst.

    Eier, auch Milchprodukte.

    Wenn das Fleisch zu mager ist, dann kaufe ich Fett vom Tier dazu, zur Not gibts Schmalz.

    Öle selten, aber auch gerne Leinöl.

    Fertig.

    Seit über 20 Jahren.

    Besser als die olle Chemie..

    Oder wie Sido sagt: "Ich esse Fleisch zum Steak"