Beiträge von Mehrhund

    Ich probiere nochmal zu strukturieren:

    Ich glaube Karpatenköter hat sofort erfasst, was die eigentliche Frage ist.

    Ich ehrlich gesagt, erst jetzt nach 5 mal nachlesen und sortieren.

    Also du möchtest mantrailing machen mit einem Labbie, der gerne sucht. Unter Anleitung.

    JA! Mach das!

    Ob der Hund, die Versteckperson dann beisst,....naja, der Hund ist beim Mantrailing an der Leine.Mehr will ich dazu gar nicht ausführen, dass solltest du dann mit dem Trainer/In besprechen, wie das zu handhaben ist.

    Das zweite ist Dummytraining.....

    Ich meine mal ehrlich, das gibts doch nun wirklich an jeder Ecke in jeder Hundeschule. Da muss man nicht mal in einen Verein und Klos putzen oder Sommerfest machen.

    Zum Aufbau mit Kommandos solltest du ein Buch lesen oder einen Kurs besuchen.

    Gewöhnlicher weise baut man ein Kommando erstmal über Körpersprache auf. und setzt dann ein Wort und/oder die Pfeife drauf.

    Ich nehme an, dein junger Hund muss noch nicht in 500 m Blind zu Dummys mit Pfeiffe gelenkt werden.

    Und man kann das immer auch mit Worten machen, WENN du einen Dummytrainer findest, der so mit dir arbeiten möchte.

    50 Euro für eine brauchbare Schermaschine bekommst du höchstens gebraucht.

    Kaufst du eine billige, wird die bald in der Ecke liegen, das rechnet sich niemals.

    Das ist rausgeschmissenens Geld.

    Qualität kostet halt.

    Und auch das preiswerteste Modell ist oft nur aus der Not heraus geboren.

    Ich kaufe entweder richtig billig (das wären in dem Fall höchsten 20 Euro, dann kanntest du die Maschine im Anschluss halt wegwerfen oder im Glücksfall noch einmal nutzen. Oder ich guck nach guter Qualität im unteren/mittleren Bereich, und da wäre das , was Rübennase empfiehlt.

    Und "eigentlich" zähle ist sowas zum Hundekaufpreis dazu. Denn was nutzt mir ein schöner Langhaarhund, wenn ich nicht das Geld hab, den vernünftig zu pflegen.

    Ich versuche mal zu sortieren:

    Und mir ist klar das Hundeplatz Ernsthaftigkeit, Arbeit, Zielstrebigkeit und viel Zeit bedeutet. Und wahrscheinlich mit Vereinsleben, also Sommerfeste und Co ist. Meine ganz persönliche Präferenz ist das halt nicht.

    Liebes Waldnympchen,

    es ist vollkommen in Ordnung nicht in einen Verein einzutreten.

    Es gibt zur Ausbildung auch Anbieter, die sich halt bezahlen lassen.

    Ein Verein ist kein Geschäft, dort ist alles Ehrenamtlich und man muss sich natürlich einbringen.

    Wer das nicht möchte, muss halt einen Trainer bezahlen (Hundeschule...ect...) Gibt doch genügend Anbieter!

    Erziehung ja dachte ich auch eine zeitlang, da hapert es gewaltig. Und fast alle anderen die uns gesehen haben, sicherlich auch. Es ist aber nicht die Erziehung. Ich war weder faul, noch besonders unfähig. Und wir haben viel erreicht was am Anfang noch unmöglich ausgesehen hat und für ihren Bruder noch nicht möglich ist, wie ich inzwischen weiß.


    Trotzdem ist das Ergebnis jetzt nicht so prall, was Basics angeht. Das ist mir völlig klar.

    Ich glaube dir, dass du Probleme mit deinem Hund hast.

    Nur BASICS sollten gerade für "so einen" schwierigen Hund ausgebaut werden. Das ist dein Part.

    Zum Kampftrieb, keine Ahnung vielleicht heisst das heutzutage auch anders. Sie streitet wahnsinnig gerne um Beute. Es geht ihr auch ausschließlich um den streit und nicht um den mit dem sie streitet. Und nicht mal um die Beute selber. Soweit normal, zergeln macht Spaß. Mein Problem damit ist die Vehemenz. Heißt sie kippt vom Spiel schnell in Kampfstimmung

    und will die Beute unbedingt und beißt dann auch, was auch immer die Beute nicht loslässt. Und wird wirklich angriffslustig dabei. Also hat mir als ganz kleine dann immer in die Lippe gebissen. Wir zergeln nicht und so im normalen Alltag haben wir das Problem auch gar nicht mehr. Aber beim Dummytraining könnte das vielleicht Probleme geben.

    Zu der Triebtheorie nur soviel:

    Das Model, was Hundeverhalten erklärt hat ist einem umfangreicherem und auch belegtem Verständnis zu Hundeverhalten gewichen.

    Von "Kampftrieb" spricht niemand und hat auch früher niemand gesprochen. Jedenfalls nicht ernsthaft.

    Man hat früher von Beutetrieb gesprochen und von Wehrtrieb (und natürlich sprechen die älteren Leute immer noch so, das wird umgangssprachlich auch noch lange Zeit so bleiben)

    Aber wenn man ab und an im Leben mal eine Fortbildung macht und Veränderungen auch akzeptiert, dann kann man zumindest verstehen, dass dieses "Triebmodel" veraltet ist.


    Mit 7 Monaten hat mir jemand (mit Border Ahnung) gesagt sie benehme sich wie ein Bordercollie und ist im Privathaushalt völlig falsch. Sie muss zum Schäfer. Also war ich beim Schäfer mit ihr, der sie sich angeschaut hat. Der meinte ja geeignet, wenn sie kein Labradorgen hätte und deswegen nicht aufhören könnte. Keine Ahnung ob sie es überhaupt noch will. Also das hüten. Vielleicht war das nur der Stress.

    Ich finde es immer traurig, wenn BC Halter so was sagen. Ein BC benimmt sich wie ein BC.

    Wenn ein BC Verhaltensgestört ist, dann ist dieser Hund verhaltensgestört.

    Wenn ein Labrador verhaltensgestört ist, dann ist das ein verhaltensgestörter Labrador und kein BC!

    Das dein Hund zum "Schäfer" muss, halte ich für ein Missverständnis deiner Seite. Und dann hat dich "der Schäfer" aber echt verarscht.

    Ich selber habe Spaß an Suchspielen, verstecke mitten im Spaziergang auch gerne mal Dinge, oder "verliere" einen Handschuh, den wir dann gemeinsam suchen. Oder wir finden gemeinsam irgendwelche Duftsäkchen, wo ich eine kleine Spur lege. Kruschtelkiste finde ich lustig. Sowas halt, wenn sie erwachsen ist. Und klar kleinschrittig aufgebaut und mit Regeln, die sich nicht ändern. Aber halt auch absolut Laienmässig. Und eben nur auf Spaßebene.

    Na das ist ja schon mal was. Vielleicht solltest du einfach bei dem bleiben, was du selbst gut machen kannst.

    Und dich mit deinem Hund mal als normaler Hundehalter mit kleinem Hundchen, der einfach etwas hibbelig ist, betrachten. Manche Labbis, die ich kenne, sind so.....und das muss man wirklich akzeptieren und den Hund bestmöglich führen, für Ruhe und Beschäftigung sorgen und einfach das Hundehalterleben geniessen.

    Freu dich an deinem hochbegabtem Tierchen! Das meine ich wirklich ernst. Das ist doch wunderbar so ein pfiffiges Hundchen. Eine liebe kleine Seele.

    Für sie ist das ein normaler gesunder Junghund und meine Tierärztin spinnt, sie glaubt nicht an die Missbildung.

    Naja, was du hier so nebulös beschreibst, hört sich auch wirklich komisch an.

    Ich kann das auch nicht nachvollziehen.

    Du verwechselst viele Dinge (Beispiel: "Kampftrieb", "Labradorgen", "Hüten und nicht aufhören können", dann die Sache mit dem Vereinen....) Das ist schon wunderlich, was du hier erzählst.

    Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Hund sowas ernstes zuzieht? Weil theoretisch kann auch mir das Bein brechen und beziehe das bei der Wohnungssuche eher weniger ein. Bei den Hunden die ich so kannte über die Jahre, gabs bisher keinen gravierenden Fall, wo Tragen nötig war. Aber das sind natürlich nur Erfahrungen über sehr wenigen Hunden. Ob ich in 10 Jahren noch hier wohne, weiß ich nicht. Gut möglich, dass ich durch mein Homeoffice die nächsten Jahre auch die Chance nutze und aus der Stadt ziehe und dann auf sowas mehr acht geben kann. Wobei ich in meiner kleinen Heimatstadt weiter laufen musste, um ins Grüne zu kommen, als hier in der Stadt, da ich von der Lage eigentlich echt gut liege. Aber grundsätzlich bin ich kein echter Stadtmensch und könnte zB überhaupt nicht in der Innenstadt wohnen.

    Wenn du dir ein Bein brichst muss dich niemand zum pinkeln runtertragen.

    Bestenfalls ist bekommst du Gehilfen und versorgst dich halt selbst.

    Die Disskussion ist einfach spannend.

    Einen Welpen aufzuziehen kann toll sein und/oder doof.

    Ein Tier beim erwachsen werden zuzuschauen ist für den einen spannend und für den anderen langweilig.

    Ich habe ja gesagt, dass es langweilig sei. Ich reviediere das.

    Wer die Erwartungshaltung hat: Juchhuhhh ein neuer Hund, dem bring ich jetzt mal alles bei, wer voller Energie, das kleinen 8/9/12 wöchige Baby anschaut wird evt. enttäusch sein, weil es nur schläft (wenn man es denn lässt), rumhampelt (wenn es übermüdet ist), gar nicht so schnell lernt (und wenn dann höchstens, wie man Socken schreddert).

    Wer dann in der Hundeschule steht mit dem verängstigten Tier neben sich, dem könnten zweifel entstehen.

    Das ist hier nicht Thema, aber es sei gestattet auch diese Seite der Welpenaufzucht anzuschauen.

    Andererseits sind Welpen spannend zu beobachten, wenn man hinschaut und erfreut, wie die das Leben und die Umwelt Stück für Stück entdecken. Wie die Phasen sich abwechseln, von : Ich habe vor nichts Angst zu: Oh.......diese Mülltonne ist ein Ungeheuer.

    Und so weiter.

    Was ich mit LANGWEILIG meinte, und da habe ich mich wirklich blöd ausgedrückt ist: das die erste Zeit mit einem Welpen bedeutet, dass man den entweder mit sich rumschleppt, oder mit ihm zuhause hockt.

    Ich fand das immer sehr einschränkend als ich noch keinen Garten und viele Hunde hatte.

    Mit Garten im Sommer, mit Spielepartner für den kleinen "nervsack" und ich viel Zeit für sonstige Sozialisationen, war das schön.

    Hi,

    Ja der passt...

    Aber!

    Wir haben grad unseren Erkrankten 20 kg Hund Tagelang tragen müssen.

    Mein Mann hat das gemacht, ich wäre nach unten gezogen, wenn das länger hätte sein müssen.

    Einmal tragen Is nicht das Ding, aber wenn wirklich was ist, dann ist das nicht einfach, denn ein kranker Hund trägt sich auch nicht wirklich gut.


    Also ich würde nach meinen bisherigen Erfahrungen im OG, ohne Fahrstuhl keinen Hund über 10 kg halten wollen.

    Ansonsten, kannst du jeden Hund nehmen, hört sich alles super an.