Beiträge von Mehrhund

    Um jetzt mal wieder aufs Thema zurückzukommen.

    Ich meine, dass der Kaufpreis schon auch zum Einkommen passen muss.

    Ich bin mit meinem Verdienst ganz zufrieden, aber ich gehöre nicht zu den "oberen 10000".

    Also eine Welpe, der 3000 Euro kostet ist für mich schon ne Hausnummer.

    Ich bin wirklich überrascht, dass viele soviel Geld in der Portokasse haben.

    Aber meine Rassen sind auch zufälliger Weise billig.

    Wollte ich mit einem Hund irgendwelche Wettbewerbe gewinnen, würde ich wahrscheinlich auch zum Züchter gehen und die geforderten Preise zahlen, aber ich will ja einen Hund für den Alltag und keine Ming-Vase aus Fleisch.

    Die Ming-Vase hat einen hohen Wert. Und wird eher seltener zertrampelt. Deine Hunde sind Hunde, die dem Züchter nichts wert sind und demzufolge grausamst getötet werden.

    Das ist der Unterschied für den Hund.

    Beide "Sorten" Hunde haben ein gutes Leben verdient.

    Ganz blöde Frage, aber werden die nicht in Spanien auch gezüchtet?

    Ja, natürlich werden die in Spanien auch gezüchtet. Aber kannst du mir sagen, wo ich in deutschen Tierheimen einen Podenco bekomme?

    Nein kann ich nicht.

    Und es geht mir auch nicht darum, wo du billig an deine Lieblingsrasse kommst.

    Meine Frage war, ob die Hunde, die du aus Spanien billig kaufst nicht auch von Züchtern gezüchtet werden.

    Die spanischen Züchter sind übrigens keine skrupellosen Vermehrer, es sind ehrenwerte Menschen, die es seit Generationen nicht anders kennen, als zehn Tiere für sich selbst zu züchten, davon zwei zu behalten und den Rest an Bäumen aufzuhängen.

    Fällt mir schwer das in irgendeiner Form schön zu reden.

    Es ändert sich auch, dank EU und Tierschutz, aber es wird ein paar Generationen brauchen.

    Ich finde es toll dass du immer 2 hast, denen das Schiksal erspart bleibt in Bäumen aufgehängt zu werden.

    Vielleicht, ganz vielleicht, wäre es nicht so verkehrt die guten Züchter, die ihre Hunde nicht aussortieren, als seien es Porzellanhündchen, zu unterstützen, als immer wieder den Arsxxxxxkrampen dieser Welt von ihrem vermeintlichen "Zuchtmüll" zu befreien.

    Noch besser wäre es allerdings, diesen "ehrenwerten Menschen" das Handwerk zu legen.

    Das ist ja das schlimme.Die Hunde verknüpfen nicht den Zaun mit den Schmerzen, sondern den Ort, oder wie bei meiner Mudi-Hündin, Schafe.

    Das ist für Hütehunde wirklich sehr sehr doof wenn die solch eine Erfahrung machen und "Fehl"-verknüpfen.

    Der BC einer Freundin geriet an den Stromzaun, hat sich umgedreht und wollte den nächst neben ihr stehenden Hund in den Boden stampfen. Oder wenn das mit Arbeit am Schaf verknüpft wird, ist der Hund manchmal sogar ab da "untauglich" mit wieder allen Konsequenzen.

    Mir persönlich hat das zwar wirklich leid getan, aber es ist auch ein großer Vorteil (für mich) daraus entstanden: sie legt sich am Stall in ihre Ecke und bleibt dort.
    Früher ist sie überall rumgelaufen und hat geschnüffelt und in den Wiesen und im Gebüsch gewühlt.
    Im Grunde hat sie nun einfach eine Grenze aufgezeigt bekommen, wo sie hingehen darf und wo nicht... Für mich super, auch wenn ich damit leben muss, dass sie nicht besonders gerne zum Stall fährt

    Das fett markierte halte ich für eine Fehleinschätzung.

    Seh ich auch so.

    Vor allen Dingen ist es ja schon fast beim Lesen spürbar, dass eine Fehlverknüpfung stattfand. Der Hund war früher sorglos und fröhlich, nun ist er "auf der Hut". Dass es NUR der Zaun ist, hat der nicht verstanden. Und somit hat der Hund dort immer Stress.

    Heute gabs den Rest...Der dicke Collie hat sich gefreut.

    Nachher gibts eingeweichte Gemüseflocken und Pansen (muss endlich mal weg der Mist). Dazu Spachteln (Schulterknorpel, was hier als Zahnreinigung dienen soll, da ich keine Knochen mehr fütter, weil jeder Hund aus einem anderen Grund die nicht mehr bekommen darf/verträgt.

    Da sehe ich für mich - jeder kann das bitte auch anders sehen - die dreihundertfünfzig Euro die es kostet, ein Tier halbwegs landfein zu machen, als gut angelegtes Geld. Meine Erfahrungen mit jetzt vier Hunden aus speziell dem spanischen Tierschutz sind durchweg positiv. Daher sehe ich für mich(!) keinen Grund, einem Züchter ein Tier abzukaufen.

    Ganz blöde Frage, aber werden die nicht in Spanien auch gezüchtet?

    Ich dachte das immer. Nur mit dem Unterschied, dass diese "Züchter" (eher skrupelose Vermehrer) die Hunde, die sie nicht loskriegen halt "wegschmeissen".

    Das Problem gibts ja in Deutschland auch bei fast allen Rassen. Es gibt ja sogar Mischlings"Züchter".

    Mir geht auch nicht um ausländischen Tierschutz Ja/Nein.