Den Satz höre ich oft. Murphy hat oft das Problem, dass er im Freilauf gar nicht weiß, was er machen soll und rennt dann wie ein Irrer 100m vor und 100m retour, weil.....
Meine Hündin war so.
Sie kam als Zweithund.
Gebessert hat sich das erst mit zunehmendem Alter und in ruhiger Wohngegend (Gassiegegend).
Sie hat bei neuen Hunden (3 an der Zahl) klar und souverän hündisch erzogen, aber bei Gassiegängen blieb sie eher in ihrem "Stressgesemmel".
Je unsicherer einer der Hunde, desto aufgeregter wurde sie, das wiederum hat die anderen "verunsichert", und es entstand noch mehr Stress.
Das konnte ich nicht immer gut managen. Immer besser, weil ich mehr Erfahrung bekam, aber, dann tauchte der Stress eben bei ihr an anderer Stelle auf.
Also wenn ich an deiner Stelle wäre und auf einem Zweithund "rumkauen" würde, dann würde ich versuchen den "6er im Lotto" zu ergattern in Gestalt eines älteren souveränen freundlichen Hundes, der deinen mag und deiner ihn/sie.
Ansonsten musst du wahrscheinlich sehr viel einzeln gehen und das ist nicht das schlimmste, aber du muss immer einen zuhause lassen. Das ist auch nicht weiter schlimm, aber.......das macht Hundehalteung nicht unbedingt angenehmer.
Im Hundesprot geht das noch einigermassen, aber das Alltagsleben kann darunter leiden.
Mein Hündin hat denke ich von meiner Mehrhundehaltung profitiert, ist aber immer ein "Einmannhund" geblieben. Ich war ihr ein und alles. Auf jeden andern Hund hat sie gut verzichten können.
"Gespielt" hat sie nur mit Rüden und nur in den Stehtagen
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