Beiträge von Mehrhund

    Wir haben ausschließlich nach Charakter und Trieb entschieden, einen Wunsch nach Geschlecht oder Farbe haben wir nie geäußert.

    Darf ich mal fragen, was ihr mit den Hunden macht?

    Sind das Wachhunde?

    Ein vierter Hund wird also definitiv einziehen :)

    Weshalb?

    Und was wollt ihr/du mit dem 4. machen?

    Is nur meine Neugierde. Zu deiner Frage kann ich nicht beisteuern, da ich keine WH kenne, ausser, dass "was man an Problematiken" so hört oder erzählt bkommt.

    Es muss ja eine Faszination davon ausgehen einen WH zu besitzen.

    Ist es eine Leidenschaft zum Wolf?

    Die habe ich nämlich. Ich kann gar nicht genug von Wölfen kriegen. Ein Glück leben in Deutschland ja wieder welche. Ich Thüringen auch.

    Am besten bedient bist du, wenn du in eine Hundestaffel gehen möchtest, wenn du dir einige anschaust und dich von den Ausbildern beraten lässt.

    Ein Ausbilder, der immer nur eine Rasse führt und da eingeengt ist, kann oftmals andere Rassen nicht gut ausbilden/einschätzen.

    Schäferhunde sind häufig zu sehr am Halter orientiert, wenn dem Trainer die Rasseeigenschaften nicht klar sind und er/ sie nach 0815 ausbildet.

    Und das ist wirklich blöd!

    Ein klebriger Hund ist in der Fläche keine Freude.

    Gute Zucht ist Tierschutz . Ja.

    Braucht man nur an die Erhaltung alter vom Aussterben bedrohter Nutztierrassen denken.

    Jetzt könnt man denken, Is wurscht, was für ein Rind auf der Weide steht. Aber wenn es nur noch Hochleistungsmilchkühe gibt, die Euter wie Kleinwagen haben, wird es auch eng.

    Und wenn Tierhalter umdenken, ist Tierschutz auch, wenn man bewusst Tiere anschafft, die in die Landschaft passen, denen es genau an der Stelle auch gut geht.

    Rückzucht auf Gesundheit und Funktionalität bei vielen vielen Hunde-Rassen ist Tierschutz.

    Qualzucht, um eigene oder anderer Menschen Perversitäten zu befriedigen ist kein Tierschutz.

    Mir persönlich wäre es seeeeehr mulmig zumute, wenn ich meinen Hund im gleichen Büro wie diesen Akita-Husky-Mix halten müsste.

    Ich bin auch sone Schissbüchse.

    Ist der Akita Mix Hündin oder Rüde.

    Beim Rüden würde nie einen meiner Rüden zupacken. Wenns ne Hündin ist, hätte ich echte Sorge, falls ich einen Hündin hätte.

    Vor allen Dingen packen die ja erst später aus. Und dann dazu so ein "ich freu mich Hund", wie ein GR. Der dann seine ersten Bissverletzungen erhält, schneller als er gucken kann.

    Sorry, ich denke eher negativ zum Bürohund.

    Bleibt dann halt ein Wohnungshund, der während der Arbeit zu Hause bleiben muss. Da kommts drauf an, wie lange du ausser Haus bist. Das geht ja mit fast allen Hunden ganz gut zu trainieren. (Beim Husky höre ich oft, dass die da überdurchschnittlich oft Probleme mit dem Alleinsein haben. Aber kann auch nur ein Gerücht sein.

    Groberian is ja wohl raus. Aber ganz ehrlich, was ist denn da los? Warum tut man das? Ich empfinde das als Qualzucht. Weil da Hunde rauskommen, die das gesamte Leben in einem Gefühlschaos leben. Gehts noch gegensätzlicher?

    Kann man gleich Fische mit Eichhörnchen kreuzen, dann hat man einen Fisch der unbedingt auf Bäume klettern will oder ein Eichhörnchen, dass Unterwassergeburten plant.

    vielleicht kann man nicht friedlich koexistieren weil die jeweilige "Gegegenseite" die extreme Beispiele als Standart darstellt.

    Manchmal hab ich auch das Gefühl, dass die die am lautesten schreien, gar nicht die waren Tierschützer oder wirklich guten Züchter sind, sondern einfach ein Abbild unser Gesellschaft. Die Profilierer, die Selbstdarsteller, die "zu kurz gekommenen", die sich halt nicht über den Porsche vor der Tür oder den SUV definieren, sondern halt mit Zucht oder Tierschutz.

    Is ja letztlich auch nichts anderes als eine Arbeit.

    Und viele Menschen definieren sich über Arbeit/Hobby und Leistung. Man hat dadurch Ansehen.

    Wo ich als Tierkäufer letztlich kaufe, ist auf einem ganz anderen Blatt geschrieben.

    Ich finde die Hundezucht ziemlich gut.

    Weil ich einen Hund möchte, den ich schon vorher nach seinen Rasseeigenschften gut einschätzen kann und in etwa weiss, wo es hingeht.

    Ich habe mir bei "meinen" Rassen Nothunde geholt. Von igendwem vermehrt und vorversaut.

    Und ich hab dann dieselbe Rasse vom Züchter im "Orginalzustand" .

    Je älter ich werde, desto lieber möchte ich einfache Hunde. Und deshalb gibt es hier keine Hunde mehr die "vorversaut" sind, aber bestimmt mal wieder so was "mitläuferisches", was irgendwo zu viel ist.

    Ich habe mir nie die Frage gestellt, was insgesamt besser ist. "Der" Tierschutz oder "die" Zucht. Ich habe mir Tiere angeschafft. Immer grad zu der Lebenssituation passend, in der ich mich befand.

    Insgesamt kann ich sagen: Ich hatte immer Tiere aus "dem" Tierschutz "adoptiert" und "gerettet".

    Und ich habe 5 mal Tiere beim Züchter gekauft. Einen Wellensittich, Laufenten, Hühner und zwei mal je einen Hund.

    Ach und vergessen, die Schafe! Auch vom Züchter gekauft.

    Wenn ich jetzt eine Tierhaltung beginne überlege ich immer, was will ich, was brauch ich.

    Ich habe schon überlegt, ob ich eine Notstation eröffne für Meerschweinchen. Dann hab ich Igel überwintert und für die ein Plätzchen im Garten, wo ich jederzeit wieder welche aufnehmen kann.

    Man muss sich ja für jede Tierart auch Know How raufschaffen. Ich könnte mir auch vorstellen, mal eine ganz altes Gänsepärrchen zu übernehmen, weil ich schon immer mal Gänse halten wollte, die leben aber so lange, dass ich keine Küken nehmen wollen würde. So 20 Jahre mit nem biestigen Ganter stell ich mir auch an eingigen Stellen unlustig vor.

    Ich hätte furchtbar gerne eine Station für Notesel. Aber dafür habe ich nicht das geeignete Land. Das wäre meins. Und wenn ich weiterträumen dürfte, hätte ich ganz viel Land, hätte ich ehemalige "Tanzbären" gerne einen Wald geschenkt. (Gibt es ja zum Glück, unterstütze ich halt mit Spenden).

    Ach und was es noch alles gibt.

    Wir haben hier im Garten Inseln mit Brennesseln, die gehegt werden, damit die Schnmetterlinge, die nur auf Brennnesseln leben können ein Zuhause haben.

    Wir haben Totholzhaufen für Salamander und Ringelnattern, die hier leben, und nicht zu vergessen, der Nashornkäfer. Er lebt 5 Jahre als Made im Kompost. Wir achten sehr darauf, dass er möglichst zum Käfer werden kann. "Unsere" vielen Hummeln, die hohe Wiese, die nicht gemäht wird, sondern Lebensraum ist, Nistkästen an jedem Baum.

    Mein Fazit: Tierschutz und Hundezucht (oder Tierzucht allgemein) können selbstbewusst nebeneinander stehen.