Beiträge von Mehrhund

    Alles andere durchschaut Ole sofort, er ist ziemlich schlau und hat einen Dickkopf.

    Das ist gewünschtes Zuchtziel bei einem Arbeitshund. Nicht aufgeben, auch wenn man sich selbst schädigt.

    Nicht aufgeben bei der Suche nach Wild, nach verlorenen Menschen, beim Hüti, nicht aufgeben das Vieh zu holen, auch wenn man sich grad den Bauch aufgerissen hat.

    Wenn er sich da so reinsteigert, würde ich dabei schon vorher abbrechen und ihm gar nicht mehr erlauben, an Löcher ranzugehen, ehrlich gesagt :ka:

    Zur Not Schleppleine dran und wenn der Herr meint, er muss jetzt unbedingt zu diesem und jenen Loch, dann gibt's eben n Abbruch und er wird an der Leine zurückgeholt.

    Wenn ein Abbruch klappt, ist das toll. Thema erledigt. Nur bei Sucht/Zwangsverhalten, kann der Hund nicht anders.

    Und hier muss man an vielen Stellschrauben drehen.

    Grad bei Arbeitshunden ist das oft so, dass die nicht aufhören, weil das ja in langer Zucht so gewollt ist. Man müsste mega aversiv sein, oder eben an den täglichen Aktivitäten drehen und den Hund von der Selbstschädigung abhalten.

    Mit Menschen ist das etwas einfacher. Denen kann man erklären, das Commitment einholen. Bei Tieren ist das oft leider eine lebenslange Aufgabe. Man nennt es heute "managen".

    Ein Buddeljunckey.

    Ich habe einen BC, der so Stress abbauen (wollen würde).....aber sich dann in Zwangsverhalten reinflüchtet.

    Das ist eine andere Dimension, wie alle anderen Hunde, die ich bisher hatte.

    Er darf es nicht. Punkt. Ein Süchtiger, der nie sein süchtiges Verhalten ausleben darf, kann eher später mal zum Abstinenzler werden. Aber er ist nie frei davon.

    Ich verbiete es nicht, sondern ich lasse es nicht zu. Is auch jetzt kein Thema mehr, der Hund ist alt.

    Aber selbst, wenn man es anders sieht und meint, Buddeln sei nicht schlimm, dann muss man aber bedenken, dass die Pfoten darunter leiden und sich Arthrose und Co einstellen werden.

    Das ist ein Teufelskreis.

    Ich denke, dass meiner (und deiner vielleicht auch) mit der Umwelt schnell überfordert ist und viel Pause für das Hirn benötigt.

    Du macht recht viel.

    Kannst du mal aufschreiben, was das pro Tag ist?

    Dann kann man schauen, ob du irgendwo Beschäftigung einsparen solltest/könntest.

    Es ist selbstverständlich nicht in Ordnung, wenn Hunde wie hier der Setter andere Menschen und Hunde stark belästigt.

    Problematisch ist nur, wenn kleine Aussis so gemobbt werden.

    Gibt es denn eine alltagstaugliche Möglichkeit, so einen fremden Hund wegzuschicken, wenn es dem eigenen nicht gefällt?

    Wie soll das gehen? Der Hund fremde Hund hört nicht. Du müsstest ihn sehr beeindrucken und dafür gibt es kein Rezept.

    Treten o.ä. wollte ich ihn nicht, weil er nicht übermäßig aggressiv wirkte, trotzdem hatten ich und Bonny etwas Angst. Ihm Signale zu senden hat nicht funktioniert.

    Dumme Halter gibt es immer, da kann man ja auch wenig machen.

    Also mit Treten wäre ich echt zurückhaltend. Wenn der Hund beeindruckt ist, wird er weglaufen, aber dann hast du den Halter an der Backe und noch mehr Eskalation.

    Deshalb schrieb ich, dass an einem Hundestrand eben mit Hunden zu rechnen ist. Und auch wenn da steht, dass man auf die eigenen Hunde achten soll, ist es in der Realität eben oft so, dass da Leute mit Hunden hingehen, die sie nicht unter Kontrolle haben.

    Ich würde mit einem eher unsicheren Hund, so wie du deinen ja beschreibst, sehr um sichtig sein. Eher wenige Kontakte, eher nur GUTE Kontakte. Und damit meine ich auch normale Auseinandersetzungen, aber eben keine Überfälle.

    Es könnte eine Dauerbaustelle mit dem Mini-Aussi werden. Und so eine kleine Schnappschildkröte sendet ja durchaus auch Signale an andere Hund, die zur Eskaltion führen. Das ist immer schwieriger mit solch einem aus Angst leicht aggressivem Hund zu leben.

    Ich wünsche dir sehr, dass sich das gibt. Aber das wird nicht von einem auf den nächsten Tag einfach so geschehen.

    Deshalb mein Vorschlag: fähiger Trainer. Und sehr gut angeleitete Hundegruppe.

    Ja so kann man das auch formulieren. Der TE ist beinahe auf die betrügerische Vermatktungskampagne von skrupellosen Hundevermehrern reingefallen. Puh...Glück gehabt, hier gelandet.

    Na wenn du wüsstest, wie viele solcher Mixe bei uns im Verein rumrennen und wie froh ich über jeden einzelnen bin, der vorher schon kommt, Fragen stellt, Tips bekommen möchte und sich dann für eine passende, anerkannte Rasse oder einen Hund aus dem Tierschutz entscheidet.

    Würde ich da bei jedem mit den Worten beginnen 'Du hast eh keine Ahnung von nix', wäre niemandem geholfen.

    Ich glaub, wir reden aneinander vorbei.

    Ist denn klar, dass der zukünftige Hund ein Jagdhund sein soll?

    Hab ich so nicht verstanden.