Beiträge von Mehrhund

    3 Hunde:

    Jahr

    Steuer im Jahr 60€

    Haftpflicht-Versicherung 52€

    Monat:

    Futter + /- um die 100€ (mal kaufe ich sehr günstig, dann wieder hochpreisig....) Viel Gemüse aus dem Garten.

    Krankenversicherung für 2 Hunde /70 €

    Tabletten vielleicht so 10 € rund...+/-

    Tierarzt kosten Blutentnahmen/Parasitenzeug kleineres, Zahnreinigungen...ich glaub wenn ich 30 € im Monat dafür rechne komme ich gut hin.

    Futterzusätze: 10 im Monat (grosszügig)

    Sind 220 im Monat...und das ist eher hochgerechnet und beinhaltet auch noch das ein oder andere Seminar und den Vereinsbeitrag.

    ..das es auch für den Hund blöd ist, wenn ich ihm sein "Wesen" abtrainiere.

    Eins noch.

    Das Wesen abzutrainiern, das versuchen weltweit viele Menschen bei ihren Hunden. Das funktioniert nicht!

    Ebendsowenig ihr eure Tochter zu einer extrovertierten Rampensau erziehen könnt.

    Ihr könnt nur den Weg bahnen und sie auf dem Weg zu einer selbstbewussten Frau begleiten.

    Beim Hund ist das auch so. Ihr habt den Hund, dessen Charackter und begleitet ihr erzieherisch zu einem "tierischen" Mitglied der Gesellschaft.

    Wer versucht das Wesen abzutrainieren landet bei Hundetrainer, wie der mit dem grad hier ein Thread läuft. "Bratz oder Barrts oder so". Diese Trainer brechen das Tier.

    Also ist jetzt doch wieder erlaubt zu diskutieren?

    Ich dachte wir sollen nicht OT gehen, sondern uns auf die Eingangsfrage beschränken?

    Hallo, Ich würde unserem Welpen (Mops, 13 Wochen) gerne Apportieren beibringen und dafür muss er ja erstmal das "Aus" können. Leider klappt das mit dem Tauschgeschäft nicht so, wie ich mir das Gedacht habe:roll: Wenn er ein Spielzeug im Maul hat und er riecht, dass ich Futter in der Tasche habe, lässt er das Spielzeug sofort links liegen. Auch wenn ich ihn mit seinem Lieblingsspielzeug animiere - keine Chance. Auch nicht direkt nach dem Füttern mit vollem Bauch. Gegen ein anderes Spielzeug tauschen will er auch nicht. Hätte jetzt nur noch die Idee, dass ich IMMER Futter in der Tasche habe und er sich irgendwann daran gewöhnt und sich dann doch wieder fürs Spielzeug interessiert. Hat jemand sonst noch eine Idee?

    läffen tut er nicht. Und ich erkenne einen Kläffer, der steht bei mir nämlich neben dem Collie. Auch Emil kann ich inzwischen abstellen, aber das ist wesentlich schwieriger, weil ihm das Kläffen eben wahnsinnig wichtig ist.

    Ich denke, das du mit Emil einen bellfreudigen Hund hast, bei dem eben nicht von Beginn an die Weichen gestellt wurden und er so zum Kläffer wurde.

    Denn auch Sheltis gibt in "erzogen" und als "Kläffer".

    Und genau das selbe kann eben mit dem Collie passieren.

    wir haben den hund paar mal gehoben, er weiß also was es bedeutet, gehoben zu werden. das hat meine mutter dann auch versucht und er hat ihr die zähne gefletscht. sie hat ihn geschimpft und ist dann gegangen.

    Wenn er das weiss, dann geht ihr also davon aus, dass der Hund euch droht, weil er diese Entscheidung in diesem Moment bewusst abwägt und dann überlegt, dass dies jetzt die richtige Entscheidung sei?

    Gib mir mir den Hund. Das ist ein Ausserirdischer, ein Genie...ALF?

    Es sind unglaublich tolle Hunde und sie eignen sich meines Erachtens nach super als Familienhunde. Auch bei kleineren Kindern kann ich mir einen Collie sehr gut vorstellen, da sie i.d R. äußerst sanft und vorsichtig sind.

    Mein zweiter Collie ist wie meine BC Hündin immer war. Eher zwickende Gouvernante. Und in der Summe genervt von den Kindern, weil sie die Kinder einfach immer nur erziehen wollen. (Selbstredend ist ihnen diese Aufgabe abgenommen worden).

    Nun habe ich aber auch noch den Dexter. Seines Zeichens der Hund mit dem längsten Geduldssfaden, wenn es um kleine Kinder, Hunde oder gehandikapte Menschen in alt oder jung geht.

    Den wiederum hätte ich mit einer Kindergartengruppe auch alleine gelassen.

    Mein zweiter Collie würde, wie die Hündin es auch gemacht hätte, wenn sie gedurft hätte, ganz hüterich/jagend um die Kinder rumrennen und diese treibend, und das auch mit zwicken in den Popo, in irgendeine Ecke stellen und dann irgendwie nicht weiterwissend, was nun.

    Aber Freundschaft zwischen Hund und Kind? NO!

    Während der andere Collie halt weiss, wie er Menschen dazu bringen kann, ihm Sachen zu schmeissen, mit ihm rumzubolzen, mit dem Hintergrund: Spass ist, wenn er im Mittelpunkt steht, bis er keine Lust mehr hat.

    Collies sind ruhig? Also die Laute und die Neigung alles zu kommentieren würden mich abschrecken. ?

    Diese Botschaft sollte ankommen.

    Genau die!

    Man sollte es sich sehr gut überlegen, ob man mit einem Hund leben möchte, der das Potential hat zum Kläffer zu mutieren, wenn man nicht von Beginn an darauf den Finger legt.

    Ich kenne auch von Collie Treffen ein paar Collies, die kläffen sich den Leib aus der Seele. Und die Besitzer können nicht damit umgehen. Und der Hund ist in dem Zustand in meinen AUgen bedauernswert.

    Ich habe zum Beispiel von Beginn an treiniert, den Collie anleinen zu können, auch mal bei Tunieren, Seminaren, während des Trainings.

    Und das ist mit den meisten 2schäferhundartigen" Rassen nicht einfach, aber der Collie ist da wirklich schnell bei zum Frustkläffer zu werden.

    Das kann, je nach dem, wie man lebt richtig nervig werden. Mein zweiter Collie hingegen ist ein absoluter Selbstläufer in der Hinsicht.

    Die Bellfreudigkeit des Collies liegt im Hund/in der Rasse. Ebendso wie ein gewisser Anteil an Schutz und Territorialität. Das ist erwünscht. Auch die Reserviertheit gegenüber Fremden.

    Selbstverständlich muss man nicht ein Collieleben lang zuschauen, wie der in die Hintern von Fremden beisst. DAS!!! ist Erziehungssache.

    Aber plappern und blubbern und quitschen und Geräusche wie ein Teddy machen und seufzen und stöhnen und auch Ärger und Frust und überhaupt alles an Emotionen und inneren Vorgängen, das gehört zum Collie.

    Und sie nehmen sehr gerne alles zum Anlass aus dem geplapper und geblubber ins Wuffen zu kommen.

    Manche mehr, manche weniger. Manche Menschen sind intuitiv so, dass sie dem Collie gar nicht die Bühne für ewiges Gekläff geben, sondern schon beim jungen Hund erkennen, dass übermässiges Gekläff eigentlich ein sehr lautes Zeichen vollkommener Reizüberflutung ist.

    Und das ist die "vielegeprisene" Erziehung. Man muss den Collie im Wesen verstehen und haben wollen. Dann läufts auch mit dem Kläffen oder nicht kläffen.

    Für mich persönlich gibt es keine einfachere Rasse. Ich bin denen vollständig verfallen. Und wenn ich lange kein Bellen höre, dann gehe ich in den Garten und gucke ob es dem grossen Collie gut geht, der kleine Collie bellt fast nie.