Beiträge von Mehrhund

    Das ist für 16 Mitarbeiter nicht zu schaffen. Klar setzt man dann auf Rissprämie. Is doch easy...

    Nö, das ist für mich kein Vorzeige "irgendwas". Könnte es sein, wenn esa anders gemanaged würde.

    Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich übe da Kritik! Weil ich meine es wird sich bereichert und nicht genug getan!

    Über den Punkt Kinderarbeit und früher. Dann kann aber auch dazu sagen, dass noch vor nicht ganz 50/60 Jahren eine Familie von 400 Schafen sehr gut leben konnte. Da musst du heute eine 0 rantun, dann wirds was.

    Ich hatte ja Verwandschaft in Pommern, mit Schafen und Herdengebrauchshunden. Da mussten die Kinder nicht im Wald. Da gabs "Helfer". Noch früher warens es Knechte und Mägdte. Und Kinderarbeit...ginge heute mangels genübgen Kindern zumindest in Deutschland nicht mehr...

    Man kann es schützen!

    Wie früher!

    Menpower und Hunde!

    Nie war es anders.

    Ausser in den xx Jahren nach Ausrottung des Wolfes.

    Einfach NICHTS tun ist schlicht und ergreifend dumm!

    Dann muss man eine ganz andere Rechnung aufstellen. Bitte wo in welchem Land zu welcher Zeit, lassen Menschen ihr Nutztiere ohne Schutz den Wölfen?

    Wenn man das so natürlich will, dann muss man Wild ansiedeln. Bisons Elche, was weis ich, ein paar Bären noch rein und alles der Natur zurückgeben. So ist das NICHTS. Ausser ein Hirnfurzt!

    Und dass die jetztigen modernen Betriebe das nicht leisten können (ausnahmen wie der Bürgermeister in Thüringeti, der ja duch den Nabu reich wurde, lasse ich mal aussen vor)

    Da scheints ja mittlerweile eher so zu laufen, dass man die mission impossible eingesehen hat und rasch und ohne Umstände entschädigt, wenn Kälber oder Fohlen gerissen werden.

    Für die Tierhalter im Umfeld ist das eine ziemliche Katastrophe.

    Ich kritisiere den Typen!

    Der hätte die Mittel ein Vorzeigeprojekt zu sein, aber er lässt es einfach laufen. Darüber habe ich von 2 Jahren hier so dermassen aufgeregt und nur Gegenwind bekam. Ich denke, ohne ihn zu kennen, dass das Kakül hintersteht. Das Kalkül die Wölfe alle abschiessen zu können. Das ist meine unterstellende Mutmassung. Denn so dummdreist kann kein "liebender" Pferdezüchter sein.

    Der will genau das was passiert: Die Leute gegen den Wolf aufbringen.

    Was ich mache? Zähne zusammen beissen und machen. Weil abgeben ist keine Option so gestörte Hunde würde niemand wollen. Die wären entweder halb tot geprügelt oder zum Wanderpokal. (Wer liesse sich schon von einer Caya 8 Jahre lang schreihend durch den Wald zerren ohne eine Chance auf Besserung? Ich kenne keinen). Eins hab ich allerdings gelernt: Ich will NIE wieder 2 von der Sorte gleichzeitig haben. Hatte ich mir langts. Da wirste ja deines Lebens nichtmehr froh.

    Wie würdest du denn deine Gelassenheit beschreiben?

    Aushalten ist ja nochmal was anderes. Oder?

    Und hier ergänze ich mal.

    Meine Auffassung von Hilfe für diesen Betrieb, wäre: Sofortige! Unbürokratische! Hilfe vor Ort!

    Diese Herde muss in meinen Augen für eine Zeit lang vor Ort Tag und Nacht bewacht werden von HIRTEN! (und Hunden).

    So, wie es da läuft, läuft das in genau die Kathastophe vor der wir jetzt stehen: Verkuschelte Wolfsbefürworter gegen Viehhalter deren Tiere tod sind und die um ihre Existenz bangen. HSH, die nichts können, weil zu jung, zu schlecht ausgebildet, zu wenig und an der falschen Stelle, also IM Pferch/hinter dem Zaun.

    Ein Verhärtung der Fronten, weil Mensch nicht handelt (darf-kann-will). Ausbaden wirds am Ende das Tier.

    Das Schaf/Rind/Pferd

    Der HSH

    Der Wolf.

    Meiner Auffassung nach, kann man solche Herden nur mit Hirten UND Hunden im ersten Schritt schützen und kann dann mit SCHLAUER effektiver Technik anfangen die Manpower runterzufahren. Aber ohne Menschen vor Ort würde ich dort nicht Schafe stehen lassen/ oder eben aufgeben.

    Und dass die jetztigen modernen Betriebe das nicht leisten können (ausnahmen wie der Bürgermeister in Thüringeti, der ja duch den Nabu reich wurde, lasse ich mal aussen vor), sollte jedem klar sein. Die Betriebe benötigen Unterstützung, damit sie die Herden nachts bewachen können.

    Meine Meinung

    Wenn man die Challlange "Hundehaltung" aufnimmt, dann kann die Hundehaltung zu einer Persönlichkeitsentwicklung führen. Man kann über sportliche Erfolge "wachsen". Man kann an Klarheit zugewinnen, weil Hund gut spiegeln können und genau sehen, wann es dem Menschen wirklich ernst ist und wann das Verhalten nur aufgesetzt ist.

    Beispiel: Mein großer Collie.

    Nach dem BC mit dem Hang zu Menschenwaden, hatte ich mich nach einem Hund gesehnt, der "alle Leute mag" (insgeheim).

    Collies haben einen gemässigten Schutztrieb und sind eher zurückhaltend Fremden gebenüber, was ich wusste und sehr schätze.

    Aber mein innerer Wunsch war jedoch: "Seht her liebe Nachbarn, ich kann auch Hundehalterin mit nettem Hund sein."

    Und was macht das Colliechen?

    Springt einfach den Besuch an und wenn der klein ist, dann fällt er um, is lustig. Wenn er nicht umfällt, dann spring ich den an (der Hundekopf ist dann auf Augenhöhe mit 1,70 grossen Menschen) und rammel den. Oder beiss in Jackenärmel und lass mich fallen.

    So, da hatte ich also meinen kontaktfreudigen jungen Collie.:lol:

    Ich also einen Vereinskollegen gefragt und dieser war zufällig ehemaliger DSH Halter und bei der Polizei Hundeausbilder.

    Der hat sich das Bürschlein angeschaut.:D

    Ende vom Lied: Hund ist gut und das muss einfach abgebrochen werden. Wir haben das ein paar mal mit Klapper- Schellen abgebrochen (vor ihm auf den Boden geworfen)und ich hab das noch ein paar mal zuhause gemacht. Und natürlich das richtige Verhalten bestärkt und vor allen Dingen habe ich vorausschauend den Hund gführt. Der hat NIE!!!!! wieder Menschen angesprungen! Ich habe damit nicht gerechnet, ich dachte das wird eine never ending Story. Nö! Macht er nicht mehr seit nunmehr 8 Jahren nicht

    Und meinen Umgang mit dem Hund bei Besuch habe ich geändert und das hat nochmal etwas länger gedauert.

    Ich lasse meine Hunde nicht mehr frei mit Besuch interagieren!

    Das war immer eine Wunschvorstellung und ging immer wieder schief. Nämlich dann, wenn der Besuch gezwungen war, sich vom Hund zu distanzieren, sprich, wenn der BC Besuch Zeug vor die Füsse geworfen hat...dann hatte nicht ich Besuch, sondern der Hund. Was ja auch okay wäre, wenn Menschen nicht Menschen wären und natürlich nicht jeder Mensch weiss, wie man mit Hunden umgeht. Auch Hundehalter sind nicht immer erfreut, 3-4 Hunde an der Backe zu haben. Und ausserdem mag ich halt auch mal Besuch haben, der nicht mit dem BC stereotype Interaktion veranstaltet.

    Ich erzähl das, weil das wirklich ein Meilenstein war bei mir. Was da bei mir auch innerlich abläuft. Ich war an der Stelle ganz weit ausseinander mit dem was ich nach aussen sagte und innerlich "irgendwie" wollte.:klugscheisser:

    Ich musste mir klarer werden, meinen eigenen innneren Konflikt lösen, entzerren und für Klarheit sorgen.

    Und so setze ich mich heute an den Stellen, wo was nicht läuft hin (oder das geht mir durch den Kopf-man bekommt ja Übung:lol:) und überlege: Was will ich? Was machen die Hunde? Was sollte anders laufen? Wie bekomme ich es hin, dass es anders läuft?

    Und mit dieser Einstellung habe ich zu den Situationen, die schief laufen einen grossen Abstand. Und auch auch wenns mal schnell gehen muss, handel ich halt und überlege danach, ob und wie da was zu feilen ist.

    Ein weiteres Beispiel: Tür auf und zum Auto gehen, hat die verstorbene Hündin zum Start Signal eines Wettrennens mit Ende am Zauns stehen und kläffen deklariert. Und wenn dann draussen einer langgeht waren es vier Hunde die das "vertonten".

    War jetzt nicht so wie ich mir das so vorgestellt hatte:D (Zum Aussenzaun kommen die sonst nicht, nur wenn wir zum Auto gehen).

    Die Dynamik der 2 BCs und 2 Collies habe ich nicht ändern können, solange die Hündin noch lebte, also musste ich managen. Hündin und grosser Collie an der Leine.

    Nach und nach hat sich das (fast) in Luft aufgelöst. Der grosse Collie darf nur neben mir zum Auto gehen und einsteigen, aus die Maus. Und beim Aussteigen, geht es sofort in den Gartenbereich ohne über Los ( dem Aussenzaun) zu gehen.

    Und nun noch was. Ich fange auch immer zuerst an, unerwünschtes Verhalten mit einem aufgebauten Abbruchsignal abzubrechen. So habe ich die wirklich mässige Leinenpupserei des neu hinzugekommenen Collies ganz easy in den Griff bekommen: Leine kurz, Hund auf die abgewande Seite, guten Abstand und "NEIN"!

    Nach zwei hartnäckigen Leinenpöplern (ehemalige Hunde und der alte BC) mit langwieriger Therapie ein super Gefühl....

    Hätte das so nicht funktioniert, hätte ich halt wieder einen Plan gemacht:lachtot:

    Aber die Hunde machen das was sie können. Und wir Menschen sollten nicht vergessen, dass auch wir erstmal das machen, was wir können!