Einen Hund mit Bandscheibenproblem lässt du aber operieren, oder siehst in den nächsten 10-14 Tagen mit Physiotherapie und Schmerzmedis eine deutliche Verbesserung und wenn nicht, ja dann gehe ich den letzten Weg mit dem Hund.
Es ist leider so, dass eine Besserung meist nicht in 10-14 Tagen erreicht wird. Da braucht es einfach mehr Geduld.
Das Fatale an der ganzen Geschichte ist, dass der Muskelabbau und damit der Kraftverlust viel zu schnell stattfindet. Und wer keine Muskelkraft mehr hat, der kann auch so schnell nicht aufstehen, kommt nicht hoch.
Ebend.
Ich hatte irgendwo hier im Thread mal von dem Dackel mit "Dackellähmung" geschrieben, den ich kannte und "begleitet" habe in der schwerden Zeit.
Er war von einem Tag zum andern hinten gelähmt. Er wurde vom TA betreut, weil die Hundehalter das nicht konnten. Die TÄ aus der Praxis, wo ich heute noch in kniffeligen Fällen jederzeit hingehen würde, waren sich auch nicht sicher, wo der Weg hingeht und der kleine Dackel war ein Bild des Jammerns. Hat unter sich gemacht, lag rum. Einfach schlimm.
Und dann wurde es langsam besser. Er konnte dann sitzen. Konnte bei seinen "Geschäften" wegrutschen. Konnte kriechen, krabbeln und schlussendlich wieder laufen.
Die Besitzer hätten ihn auch erlöst, wenn die TÄ das empfohlen hätten.