Beiträge von Mehrhund

    Aber die Schilderung von Mehrhund finde ich ehrlich gesagt traurig und nicht als "ach alles nicht so schlimm".

    Also so romantisch toll wie Mehrhund, finde ich ihre Beschreibung nicht.

    Also ich freue mich wie ein Schnitzel wenn ich KEINE Wolfspuren in meiner Umgebung finde.

    Ich finde es wirklich mutig, wenn man unter diesen Voraussetzungen Hundehaltung in Betracht zieht. Meines wäre das nicht.

    Nicht mal für "nur" eine Begleithunderasse.

    Mir war nicht bewusst, dass sich mein Leben mit dem Wolf romantisch anhört. Was ist denn daran romantisch wenn ich mein reales Leben schildere?

    Ist es besser zu stöhnen, zu leiden, mit dem Schicksal zu hadern, den Abschuss zu fordern?

    Ich bin Tierhalter und habe schon immer sämtliche Tiere als Mitgeschöpfe gesehen.

    Mich faszinieren auch weiße Haie und Bären.

    Zurück zum Wolf.

    Mir ging es ja wie den meisten hier. Vom Wolf hörte man nach Grenzöffnung mal von einem… Weit weg….

    Und dann nicht mehr so weit und dann ganz nah. Ich habe alle Momente des Frustes durchlebt, dass mich „DER“ Wolf in meiner Freiheit einschränkt.

    Im Übrigen treffe ich oft Jogger, die sich einen Scheiss darum kümmern und durch den Wald rennen wie eh und je….

    Ich bin da ängstlicher. Ich kann das alleine nicht genießen, aber mit einem weiteren Menschen schon. Und das muss auch nich Schwarzenegger oder Ziemen oder Radinger sein.

    Wir sind es nicht mehr gewohnt, das Tier nimmt uns ein Stück „Freiheit“.

    Aber Autostraßen nehmen mir mehr Freiheit, Fluglinien stören mich durchgängiger, das unser Planet am Arsch ist, ist gruseliger.

    Das ist meine ganz eigene Wahrnehmung. Und das hat nicht, aber auch gar nichts mit Romantik zu tun. Romantik ist für mich abends am Meer zu sitzen am Lagerfeuer, den Kopf auf der Schulter meines Partners und Abermillionen Sterne funkeln zu sehen. Und Freunde sitzen dabei und wir singen zur Gitarre.und am Ufer steht unser Katamaran, mit dem wir wir morgen weitersegeln.

    Hier auch.

    Ich hab einen kleinen „Ich kann mich zumindest wehren- Rucksack“ bei. Die Hunde sind immer in meinem Dunstkreis, weil es so ist, sind halt Collies. Der BC ist an der Flexi, weil er nichts mehr hört, und schon als noch hörender Hund war er weg, wenn er weg war…richtig weg…auch mal 2 Tage….

    Ich gehe alleine NIE mehr im Wald spazieren, nur auf den Feldern. Ich habe das Wetter und das Wild im Auge. Ist das Wild nur panisch, ist der Wolf oder der Jäger nah.

    Ansonsten gucke ich extrem nach Spuren und freu mich wie ein Schnitzel, wenn ich Wolfskacke finde. Die bring ich dann zu unserer Tierärztin und dann freuen sich zwei Schnitzel. Und sie zeigt mir Videos ihrer Wolfssichtungen hier im Landkreis.

    Und über Wolfsspuren freu ich mich auch extrem. Hatte ich nur selten, aber einmal, eine Geschnürte Fährte über einen frischen Acker, träum ich heute noch von.

    Abends, nachts geh ich nicht spazieren, Wobei ich jetzt schon wieder auch mal im Dunkeln die Straße mit dem Collie lang latsche, der im Garten nicht kann, wenn es da knackt…..

    Gut früher bin ich da wegen den Wildschweinen nicht gerne längs und nun wegen dem Wolf und den Schweinen.

    Ich finde es schon ganz anders, aber ich mache einfach noch umsichtiger mit Blick auf die Wildtiere alles wie immer, außer alleine im Wald…..Das machen wir immer zu zweit Samstag und Sonntag, kann ich mit leben.

    Es sind aber zwei paar Schuhe auf ein Zähne zeigen und Knurren zu reagieren, weil man grad dem Hund Schmerzen zufügt, Körperpflege, Verbandswechsel zu. Beispiel und /oder man toleriert, dass der eigene Hund einen immer wieder in ein und der selben Situation diszipliniert.

    Das ist ja das, was hier alle die ganze Zeit sagen: Es kommt auf die Motivation des Hundes an.

    Danke, dass du das noch mal herausstellst.

    Aus dem Grund habe ich des auch noch mal in dem von dir zitierten Beitrag extra nochmal geschrieben. Kann man nicht oft genug drauf hinweisen. :klugscheisser:

    Und was ja viel auch schon schrieben, es muss die Motivation hinter dem Biss angeguckt werden.

    Ganz genau - das wäre auch das, was ich dabei als Idealziel im Augen hätte: die Territorien möglichst für den Nachwuchs der scheueren Tiere freizuhalten -

    …….

    Und damit wären wir wieder bei der Frage aller Fragen: Auf scheue, Menschen möglichst meidende große Wildtiere "züchten" wir hier seit Jahrtausenden durch Bejagung, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg, aber generell tun wir das. Warum soll davon diese eine, einzige Art ausgenommen werden? Was hat die allen anderen voraus?

    Und das funktioniert?

    Man kann sich scheue Rudel züchten?

    Was ja auch kein grundsätzliches Problem wäre, anderes Wild wird ja auch mehr oder weniger erfolgreich auf ein halbwegs sozialverträgliches Maß begrenzt. Weshalb da für diese eine Art ein Sonderstatus gelten soll, finde ich schlicht nicht nachvollziehbar. Vor allem nicht, weil ich Wölfe auch langfristig hier haben möchte. Und deshalb hätte ich sie gerne gemanagt, nicht jedes Exemplar um jeden Preis überall aufgezwungen.

    Ist das beim Fuchs so?

    Beim Waschbär hat es ja nicht funktioniert, der hat sich angesiedelt und kann nicht dezimiert werden.

    Die Goldschakalpopulation breites sich grad erst aus.

    Und der Wolf hat sich ausgebreitet, nämlich dort wo die Terretorien besetzt sind.

    Und wenn die frei sind drängt der nächste nach.

    Einzelne Rudelmitgliedrr abzuschiessen halte ich für falsch. Wenn dann das ganze Rudel, dann bildet sich über Jahre das nächste, dann wieder eliminieren. Und das kann’s auch nicht sein.

    Es sind aber zwei paar Schuhe auf ein Zähne zeigen und Knurren zu reagieren, weil man grad dem Hund Schmerzen zufügt, Körperpflege, Verbandswechsel zu. Beispiel und /oder man toleriert, dass der eigene Hund einen immer wieder in ein und der selben Situation diszipliniert.

    Ich habe Immer Hunde, die anfangs Körperpflege nicht zuließen. Und da mache ich schlicht einen Maulkorb rauf. Und dann Wechsel ich Verbände oder mach Körperpflege, immer mit dem Ziel, dass der Hund das positiv für sich abspeichert. Und, oh Wunder, dann funktioniert das irgendwann auch ohne Maulkorb.

    Und wenn nicht, wird in diesen Situationen ein Mauli raufgemacht.

    Ich beobachte zumindest bei meinen Hunden da auch eine Veränderung in Richtung Duldung und ein Glück vertrauen sie mir und sind dann nicht „gebrochen“. Mein BC-Rüde hat mir anfangs gar nicht vertraut und der war erst mit Maulkorb bei der wirklich netten Körperpflege meinerseits total wütend und je länger er bei mir lebte nur noch ein Häuflein Elend. Er hatte einfach Angst vor dem Bürsten.

    Und dann irgendwann hab ich ihn gebürstet und es fiehl uns beiden dann auf…..Uppsala, kein Maulkorb drauf und er stand einfach so in der Gegend rum. Wir haben uns angeguckt, ich musste lachen, was er dachte, weiß ich nicht.

    Ich respektiere immer ein Knurren, wobei meine Hütehunde vor dem Knurren schon den Blick ändern, die Mimik und die Körperhaltung, also Knurren Is quasi für „Fremdsprachler“.

    Und was ja viel auch schon schrieben, es muss die Motivation hinter dem Biss angeguckt werden.

    Das ist überlebenswichtig für den Hund letztlich. Denn wenn das erstmal völlig aus dem Rahmen läuft, kann man sich auch einen unberechenbaren Beißer selbst erziehen

    Der Hund muss lernen, dass er mit Menschenbeissen nicht weiterkommt.

    Und was bitte ist denn netter, als einen gut passenden Maulkorb aufzusetzen und genau die Situationen neu zu betrachten und mit geeignetem Training auf das Hundeverhalten zu reagieren.

    Und es gibt auch die Hunde, die immer gefährlich bleiben. Warum auch immer.

    Hier wird losgelöst auch noch gefragt, wie man selbst damit umgeht, wenn der eigene Hund einen gebissen hat.

    Und auf diese Frage haben viele geantwortet und die Antwort steht immer in Verbindung mit der Motivation des Hundes.

    Schön, dich zu lesen, hast gefehlt. :applaus:

    flying-paws
    Es geht mir nicht ums verletzt werden. Es geht mir darum, wie andere Betroffene das ganze mit sich selbst ausmachen.

    Wenn du Betroffene fragen möchtest, ist dir dann deren Fachwissen Wurscht?

    Meine Einschätzung ist, dass du den Hund mit dem „anstupsen“ deutlich attackierst. Dein Hund ist aber keiner der zurückgeht, sondern einen Arsch in der Hose hat und dir auf hündisch was entgegensetzt.

    Dann weichst du zurück, aus für dich richtigen Gründen, der Hund sieht aber nur, dass er dein Übergriffigkeiten mit Drohung abwehren kann.

    Und deshalb muss ein Maulkorb rauf und das „Schubsen“ deinerseits muss aufhören und es sollte ein vernünftiger Trainer hinzugezogen werden.