Beiträge von Mehrhund

    Hast du Tipps wie wir einen guten Trainer/Hundeschule erkennen?

    Am besten sind Empfehlungen von hier. Da bräuchte man eine Postleitzahl.

    Und dann ohne Hund hingehen und angucken und wenn’s gefällt eurer Anliegen besprechen.

    Doggen können echt hartcore sein, oder auch ein Spaziergang.

    Auf alle Fälle auch eher Hunde, die man überzeugen muss mit konsequenter gradliniger Führung.

    Fehler verzeihen Hunde eigentlich immer, das merkt man dann schon, aber wer nicht authentisch ist, „so tud als ob“, das durchschauen die.

    Deshalb wird das eben auch nicht klappen, mit „blocken“ und davor stellen.

    Es ist eine „Pseudokommunikation“.


    Man muss es 150% ig wollen. Und das ist eben das Ding. Den Hund mit 12 Wochen will ich gar nicht „Buddelkasten“ verbieten, den lass ich da nicht rein, Konflikt entsteht nicht.

    Und ich bin so faul. Ich bau lieber ein Nein auf und Tabuzonen kennzeichne ich mit Kindergitterchen.

    Wenn 150% dein 1 oder 2 jähriges Kind nicht auf die Straße laufen lassen willst, dann wird es nicht auf die Straße laufen. Machst du ein halbherzigen Versuch, freut sich Kind, weil es eben ein Spiel ist und versucht an dir vorbei zu kommen.

    Und manchmal muss man auch einfach was machen, was nicht toll ist. Ob das Kind die grüne oder gelbe Mütze bei minus 40 Grad aufsetzt draußen ist wurscht, aber es ist nicht verhandelbar ohne Mütze zu gehen.

    Ill sagen: manchmal geb ich dem Hund was ins Maul, damit er nicht mein Tischbein frisst, zu anderer Zeit verbiete ich es. Das hängt davon ab, was der Hund kann und ob ergrau und der Lage ist, zu gehorchen.

    Niemals in meinem ablenken vergesse ich, wie der Colliewelpe unterm Tisch liegt, mich anguckt und das Maul schließt. Ich bin immer felsenfest davon überzeugt, dass der dummedumme Tisch sich einfach zwischen seinen Ober- und Unterkiefer schob.

    Der Hund war ganz brav. :winken:

    Und wie sollte ihr dem Hund vermitteln dass etwas gut ist? Das er das darf?

    Jedes mal wenn der Hund aufhört "schlechtes Verhalten" zu zeigen, z.B. das im Maul loslässt bekommt er ein kleines Stück Trockenfutter.

    Sehr prägend war mal eine Übung in einer Weiterbildung zu Humanpsychologie.

    Einer musst den Raum Verlassen, die anderen habe sich was überlegt, was der machen soll oder nicht machen sollte.

    So wie Heiss und kalt ( Kinderspiel).

    Einmal wurde motiviert und einmal immer nur gesagt: nein und falsch.

    Das einmal zu erleben, öffnet Augen. Die die motiviert werden waren stolz und fröhlich. Die andern fühlten sich unwohl, bis hin zu verärgert und schamhaft berührt, den Tränen nahe.

    Und wir waren alle fest im Leben stehende Menschen!

    Ein Stück Schokolade zu erhalten, wenn man aufhört Tassen auf den Boden zu schmeißen, ist keine Belohnung, ich würde die Schokolade nicht nehmen.

    Das ist schlichtweg grausames Training. ( Ohne Absicht grausam)

    Mehrhund

    Eigentlich wäre statt meinem 😄 eher :crying_face: angebracht.

    (Trotzdem lustig, wie du es geschrieben hast)

    Is auch nich bös gemeint, aber es ist doch irre, wie vermeintliche Hundetrainer ihre Kunden im Regen stehen lassen.

    Es braucht keine Methode xyz bei Erziehung. Als braucht Freude, Empathie und etwas Humor.

    Der Trainer sollte in der Lage sein, den Kunden zu helfen und auch dem Hund!

    Mal ernsthaft, wer rennt denn permanent hinter einem Tier her und verbietet, das was Tiere so machen. Alles ins Maul nehmen, die Umwelt erkunden…..

    Das kann man regeln ohne Krieg mit dem Tier und menschliche Nervenzusammenbrüche.

    Tagebuch

    Juni/Juli 2022 Hundetrainer Nummer 1 versaut komplett den Welpen, warum, haben wir das nur mitgemacht.

    August 2022. Trainer Nummer 2 möchte, dass wir den Hund ignorieren und nur noch draußen füttern

    September 2022. Trainer Nummer 3 sagt, der Hund verarscht euch, er möchte ihn mit Wasser bespritzen

    Oktober 2022 Hund ist jetzt ein Leinenpöbler und schnappt, wie eine Australische Schnappschildkröte.

    Kosten für Hundetraining bei 1000 Euro mittlerweile

    Du hast vergessen: alter schwerhöriger Hund, der wieder an die Leine muss, damit das Überleben gesichert ist. Oder der alte Hund, der plötzlich meint: jeahie….jagen is lustig, durfte ich nie, jetzt hör ich nix mehr….

    Okay, die die Phase is kurz, dann kommt die Phase: och , der süße alte Hund, wie lieb hab ich den denn und schon kommt Gevatter Tod um die Ecke….und dann um die Zeit: NIE wieder Hund, nochmal solches Leid und ich geh ein.

    Und dann die Überlegung: Katze? Meerie?

    Ohne Hund?

    Also Hund. Diesmal wieder einen aus dem Tierschutz?

    ( Kurz an Joe Lee und Meggie denk)

    NEIN!

    Was aus dem Süden vielleicht?

    Podencos?

    Oder endlich den Malamuten?

    Oder den Golden Retriever?

    oder was kleines, was man auf dem Arm sichern kann?