Früher wurde der „Alphawurf“ und der „Schnauzengriff“ und „Nase in Pipi“ und ähnliches propagiert und von vielen! Menschen gehandhabt.
Leinentuches nicht zu vergessen.
Heute sind „Methoden a la Balser modern, wo Hunden mit 3 bestimmten Fingern in bestimmter Weise in die Seite gestoßen werden soll
Mein Anliegen ist es, in Diskussionen anzuregen kritisch zu sein und eigenes Verhalten ( mich eingeschlossen) zu reflektieren.
Ich lerne super gerne dazu und habe seit den 90iger Jahren wahnsinnig viele vollkommen neue Erkenntnisse dazugekommen und natürlich von Leuten in Seminaren ect. gelernt.
Und natürlich geht kein geliebter einigermaßen stabiler Haushund davon ein, wenn man ihn mal am Kragen fasst und rüttelt, um die Erbsen durchzumischen.
Hier ist aber (zumindest von mir) eher angeraten, sich mal zurückzunehmen, die Eskalazätionsspirale erstmal zu erkennen und mal einen Break machen.
Und dazu gehört auch eine Erklärung, was so ein Griff an den Kragen für den Hund bedeutet/bedeuten kann.
Das Luzifer wahrscheinlich nicht denkt, dass Claudia ihn umbringen will, halte ich für wahrscheinlich.
Aber die Reaktion vom Hund ist: er wehrt sich mit abschnappen!
Und das macht ein Collie ( sorry, ich kenn halt viele verwandte Collie vom Luzifer und hatte selber einen) nur, wenn er ungerecht behandelt wird.
Er kann dich gar nicht anderes mehr zeigen. Er könnte nur noch meiden, aber dafür ist das zu wenig Aktion.
Entweder man wird viel deutlicher, oder man andere Wege.
Viel deutlichen wäre die uns allen bekannte „Futterschüsselaktion“ vom Grewe. Aber da würde es einen Aufschrei geben.
Oder Claudia steigt aus der Eskalationsspirale aus und sortiert neu.
Und das ist meine Empfehlung.