Beiträge von Mehrhund

    Natürlich rennt man, wenn man vorab über einen Hund nachdenkt, nicht ins Tierheim, greift sich den nächstbesten Hund, der einem optisch zusagt, und nimmt ihn mit. Abgesehen davon macht das sowieso kein seriöses Tierheim mit.

    Hust….Räusper…öhhhm

    Nunja, (ich schreib von einer Freundin) es gibt so unvernünftige Menschen.

    „Sie“ hat dann aber auch ihr gesamtes Leben über den Haufen geworfen.

    Ganz verrückt diese „Freundin“😂

    Ich gehe Vollzeit arbeiten plus 3x Woche zum Nebenjob, wobei der Nebenjob zeitlich flexibel ist und ich da auch hin kann, wenn (der zukünftige Hund) abends schläft, nach eingewöhnung versteht sich.

    Ich wollte immer einen Hund, mein ganzes Leben lang.

    Als erwachsener Mensch habe ich lange Vollzeit gearbeitet. In Berlin gewohnt.

    Niemals hätte ich mir da einen Hund angeschafft.

    Dann habe ich irgendwann so gearbeitet, dass es gepasst hat. Teilzeit und Lebenspartner.

    Für mich käme es absolut nicht in Frage ohne Tagesbetreuung einen Hund täglich über viele Stunden alleine in der Wohnung zu halten.

    Aber statt sich immer nur zu fragen, wie man das abstellen kann, finde ich es eben sinnvoller, mal zu schauen, was man für den Hund tun kann, um seine Situation, sein Leben, zu verbessern.

    Nochmal: die haben nur dieses eine Leben. Für uns Menschen ist die Zeitspanne, die uns der jeweilige Hund begleitet, ein überschaubarer Zeitraum. Für einen Hund ist es sein gesamtes Leben. Da finde ich es nur fair, wenn man schaut, dass man es für den Hund so schön wie möglich machen kann.

    Und ja, manchmal bedeutet das für den Mensch eben, das man die Komfortzone verlassen muss. Aber man hat sich ja auch aktiv für den Hund entschieden. Nicht umgekehrt.

    Danke! Danke! Danke!

    Diese ellenlangen Beschreibungen, wie welcher Hund „abgebrochen“ wird und „meidig“ wird, ist einfach nur noch schlimm.

    Ein Abbruchsignal ist ein Verbot, etwas zu lassen. Das lernt der Hund und dann kann Hund das fertig!

    Noch mehr und nicht weniger. Diese hier häufig beschriebenen Grabenkämpfe finde ich schlimm und mir tun die Hunde leid.

    Ja klar muss man mit dem Volk krassen Mali mehr diskutieren als mit Hundetyp Xy.

    😂naja, wenn man sich kennt natürlich nicht😂

    Ne, siehst du. Wieso sollte man dort zum Beispiel den Teil der Dienstleistung haben wollen, da zahle ich doch nicht dafür, dass man mir erklärt wie die Hundeschule funktioniert. Nur nur weil man den Halter kennt, kennt man doch aber nicht automatisch den neuen, erwachsenen Hund.

    Kann ja genauso gut sein, dass ich genau bei dem Halter weiß, dass man da lieber erstmal in der Einzelstunde draufschaut.

    Keine Ahnung, was daran so trivial und witzig sein soll.

    Es geht nicht nur ums erklären der Hundeschule um den Hausregeln(Umgang mit den Hunden) sondern um die Einschätzung neuer Hunde und Halter, samt Wunsch und Problem. Wenn das alles bekannt ist, fällt das natürlich weg.


    😉

    Ich finde Einzeltraining bei Tierschutzhunden immer erstmal sinnvoll. Die Themen sind doch mannigfaltig, und wenn es auch erstmal nur um Verständnis entwickelt geht.

    Oft reichen doch wenige Einheiten und wenn alles schick ist, kann man doch in eine Gruppe wechseln oder eben ergänzen.

    Gilt es nicht fast für jeden neuen Erwachsenen Hund? Dass Trainer:Innnen sich Zeit nehmen zur Einschätzung und zu den Zielen der Halter? Und für Erklärungen der Grundlagen, die in der Hundeschule gelten?

    Das ist in meinen Augen die Dienstleistung, die ich erwarte. Und dafür muss ich halt zahlen.

    Und nicht zu unterschätzen sind auch die hundeerfahrenen Menschen in der Hundeschule.

    Das war bei all meinen Hunden bisher sehr hilfreich. Sei es das Thema anspringen, oder wie jetzt etwas rassebedingt, zurückhaltender Hund. Und lernen, dass andere Hunde nicht automatisch heißt spielen oder Stress und so weiter.