Ich bin ja der Meinung, das man sich "Erziehungsstile" nicht nehmen kann und machen kann.
Man erzieht entweder aus dem Bauch und kann das zufälliger Weise ganz gut oder eher nich so gut.
Davon abgesehen tummeln sich ja hier die "Hundenerds" und die lernen natürlich auch dazu.
Und auch bei uns gilt: Klappt gut, mach ich beim nächsten Hund wieder (positive Verstärkung=ich hatte Erfolg, als mache ich es so weiter)
Dann sind viele hier nicht nur die "Erzieher" ihrer Hunde, sondern werden auch die Ausbilder.
Und spätestens bei der präzisen Ausbildung im Gehorsam kommt man nicht umhin, selbst präzise zu sein. Egal welcher Methode man anhängt.
Also muss man spätestens da sich mit Timing aus einander setzen und auch verstehen lernen wie Hunde lernen.
Und damit zurück zu Lück (sagt man das noch🤣)
Bevor man eine Methode wählt, muss man wissen, wie Tiere (Hunde) lernen.
Und wenn man das weiß, hat man noch lange keine Praxis.
Die allerwenigsten "Normalhundehalter" haben ein gutes Timing!
Und daraus resultier ein falsches Belohnen (blöd) und/oder ein falsches Bestrafen finde ich noch blöder, je nach Strafe sogar richtig fies!)
Wenn ich mal ( wie neulich) im Training ein Stück Wurst gebe und der Hund ist statt liegen zu bleiben im Platz grad aufgestanden, dann lache ich und denke an den alten Soruch: "Macht der Hund was falsch, nimm eine Zeitung, rolle diese zusammen und hau sie dir auf den Kopf."