Beiträge von Mehrhund

    Die Trainer sind von ihr selbst ausgebildet und ullieren ist auch nichts geheimsnisvolles

    Naja
    Zitat

    "Voraussetzung ist, dass interessierte Personen bereits über eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich "Verhalten" verfügen. Die Zusatzausbildung als "Ullihundetrainer(in)" findet dann bei mir in Wien oder bei von mir autorisierten Trainerinnen in Deutschland und in der Schweiz statt."
    Ullihunde-Netzwerk - Ullihunde


    ullieren ist bestimmt nichts geheimnisvolles....

    Zitat
    "Die Methode
    Unter Berücksichtigung der individuellen Situation vor Ort erarbeiten wir gemeinsam eine gute Grundlage für ein vertrauensvolles Miteinander.
    Sie lernen Ihren Hunde zu lesen und dadurch zu verstehen. Denn Ihr Hund kann bereits alles, wir müssen es nur nutzen.
    Damit geben Sie Ihrem Hund die Sicherheit und das Vertrauen, das er braucht. "

    Methode

    Ich sag ja...nettes Training bei Leuten die einen oder 2 eigene Hundchen hatte im Leben...

    Ja wer das braucht...

    Lerne es kennen, dann kannst Du darüber urteilen ;-)

    Man müsste hinfahren und mit ihr reden, denn es ist nichts zu finden, ausser, dass es besser ist als andere Methoden.

    Dass sie es doof findet, wenn ein Spitz einen zu engen Maulkorb trägt, ein Labbie gerne mit seinen Menschen Kontakt hätte und ein Pittbull zig mal an der Leine geruckt bekommt und ein Chi an der Flex hinterhergezerrt wird.

    Desweiteren, dass keine hören möchte, dass sie schon immer Hunde hielt.

    Und dass sie kein Training/keine Seminare anbietet. Das machen die 2 deutschen Trainerinnen. 3 Österreichischen und eine Schweizer Trainerin, die jedoch nirgends das "Zertifikat Ullihunde" angibt.

    Aber wurscht...es sind gewaltfreie Hundeschulen mit dem üblichen Kursen.

    Ich bin schon lange auf der Suche nach einem Trainer, der mir helfen kann, meine Hündin in ihrem Jagdtrieb besser zu kontrollieren und anzuleiten.

    Bei allen anderen, die mir noch Buch- oder Trainervorschläge gemacht haben, möchte ich mich herzlich bedanken


    Stressfrei über alle Hürden: Leistungsbereite Hunde durch Aufmerksamkeitstraining
    von Leslie McDevitt (Autor)


    Auch wenn es "komisch" anmutet, ein Buch aus der Agi-Scene....ich empfehle das Buch gerne, weil es mir nochmal zu einigen AHA-Erlebnissen verholfen hatte. Und das lange NACH meiner Agi-Zeit.
    Ich finde, es ist EIN Puzzleteil zu mehr Verständnis für Hunde, die schnell reagieren, die reaktiv sind. Und reaktiv ist ein Hund, der hetzt oft, ohne, dass der Hund immer reaktiv ist.

    Beim Antijagdtraining wird häufig (nicht immer) auf Impuskontrolle gesetzt.
    Das wiederum setzt aber eine wirklich fast nahezu perfekten Gehorsam voraus, den manche Hunde nie bringen können, seis aus Rassedisposition, seis aus "der Mensch kann es nicht vermitteln"....beides völlig in Ordnung.

    Antijagdtraining kann nur eine Werkzeugkasten sein aus dem man sich bedient.

    Darin befinden sich:

    Gehorsamkeitsübungen
    Leinenführigkeit
    Teamarbeit
    Auslastung
    der Superrückruf
    Schleppleinentraining
    Impulskontrolle
    Anzeige-Übungen
    Zeigen und Benennen
    Ersatzjagd

    Ich möchte dich ermuntern, dir Teile daraus anzuschauen, Sachen mit dem Hund zu üben und so die Zeit zu überbrücken, bis du dann "DEN SUPER-DUPER-TRAINER" gefunden hast.

    Genausogut, kannst du auch zu jemandem gehen, der dir super Zeigen und Benennen erklärt und danach ein Seminar bei jemanden der spitzenmässig mit seinen Hunden Aportiertraining macht und dann noch zu XYZ....

    Jeder Trainer, der ein Fachgebiet richtig gut beherrscht kann dir was beibringen, das einzig wichtige (und das verringert den Kreis schon enorm) ist die Art und Weise, wie der Trainer mit den Hunden umgeht.

    Eine der besten Trainer, die ich JE hatte, war eine Trainerin aus IPO Kreisen mit Leistungsschäderhunden.
    Sie arbeitet ausschlieslich über positive Verstärkung.
    Guck dir mal Obidience Seminare an oder Ralley Obidience.

    Was ich da schon für geniale Trainer traf...unfassbar...

    Das wär mein Tipp...

    Und ja! Fahr zu Corinna... :gut:

    Mit dem Hund arbeiten und höchstmöglichen Gehorsam rauskitzeln, ist manchmal halt das Ende der Fahnenstange.

    Je nach Hund ist das mE auch der völlig falsche Ansatz (gerade bei dem Typ Hund, um den es hier geht). Über Bindung und "Jagderfolge", die auf Kooperation zwischen Mensch und Hund basieren, erreicht man hingegen eine ganze Menge. Macht zusätzlich viel Spaß, lastet den Hund artgerecht aus und schweißt Mensch und Hund zusammen.

    Keine Ahnung, was du aus meinem Satz rausliest.
    1. Mit dem Hund arbeiten, beinhaltet doch das was du schreibst...


    AHHH jetzt verstehe ich...Okay, MIT DEM HUND arbeiten heisst für mich : mit den Anlagen des Hundes und nicht GEGEN diese, mit dem Hund im Team zusammen arbeiten...

    2. Gehorsam, so wie man das eben freundlich beibringen kann und wie der Hund das seinen Anlagen entsperchend annehmen kann.

    @flying-paws

    was welche Trainer versprechen weiss ich nicht. Ich kenne aber Trainer mit wildernden Hunden, die Antijagdtraining machen und ....ich finde das befremdlich.
    Befremdlich weil in der heutigen Zeit ein wildernder Hund gefährlich lebt und 2. weil es nicht zusammenpasst.

    Nur mal als Anmerkung.

    Es gibt immer auch Hunde, die jagen, wenn sich die Gelegenheit bietet.

    Mit und ohne Antijagdtraining....

    Also wie soll ich sagen, auch hochgelobte Trainer haben solche Hunde.

    Mit dem Hund arbeiten und höchstmöglichen Gehorsam rauskitzeln, ist manchmal halt das Ende der Fahnenstange. Und dann ist es manchmal sinnvoller die Energie in die Suche nach abwechslungsreichen eingezäunten Freilaufzonen zu stecken. Denn Antijagdtraining ist ja nu auch kein Hexenwerk....

    Impulskontrollübungen, Erziehung MIT dem Hund und artgerechte Beschäftigung......

    Nicht nur dieser Hund, sondern auch die Angegriffenen.

    Ja, ich wollte nur eben herqusstellen, dass die einzigste, die nichts zahlt die Halterin ist.

    Sie hatte einen außergewöhnlichen Hund. Der war süß und niedlich. Jetzt ist’s kein Kuscheltier mehr, jetzt ist der Hund falsch, schlecht, benimmt sich so schlecht, dass er selbst Schuld ist für sein weiteres Leben, was noch eingeschränkter ist, als vorher.

    Und irgendwann wird dieser Hund „weg“ kommen. Weil er nicht passt.
    Und bleibt er nun weiter dort, wird es immer schwieriger, den Hund korrigieren zu können, ihn für ein Leben mit Menschen am Leben zu lassen.

    Wahrscheinlich ist ja alles schon gesagt, ich habe nicht alles gelesen, geb ich zu.

    Nun noch mein Senf.

    Ein Hund einer bestimmten Rasse hat ja "Anlagen".
    Wenn der Hund nun zur Welt kommt, ist er erstmal Baby...
    Und dann entwickelt sich das. Und zwar in den Linien recht ähnlich.

    Die "grossen" Dinge, wie Jagdmotivation erwachen je nach Rasse um die 6 Monate...
    Da kann der Jack Rassel schon richtig auspacken, meine BC-Hündin ging da ab wie Nachbas Lumpi. (da war ich nicht drauf vorbereitet und habe seltsame Sache geübt...Anfänger halt.)

    Die Geschlechtsreife ist auch je nach Rasse ab 5 Monaten, bei sehr frühreifen (Kleinrassen) bis zu 2 Jahren bei echten Spätzündern, zu merken.

    Und damit je nach Rasse wieder, zum Beispiel Abneigungen gegen Geschlechtsgenossen.

    Mein Collie ist not amused über unkastrierte Rüden. Aber es ist ein Collie und wie ich persönlich finde, super einfach zu führen.
    Der hat ungefähr mit 10 Monaten auf Reaktionen anderer Rüden reagiert, das konnte ich durch vorausschauendes Führen absolut gut für ihn regeln, so dass er unbeschwert erwachsen werden konnte und normal mit allen Hunden kommunizieren kann, auch und vor allen Dingen mit unkastrierten Rüden.

    Dennoch ist er da eigen.

    Auch der gut händelbare Schutzinstinkt der Collies ist irgendwann um die 10 Monate herrum "erwacht", bzw. deutlicher geworden.

    Meinem Collie konnte ich da nach einer kurzen Orientierung meinerseits gut helfen und das ist jetzt angenehm.
    Den kleinen neuen Collie, den ich habe, dem erklär ich grad nochmal was okay ist und wo er doch etwas übertreibt...(mit den Zähnen.....).

    Da er immer weggebracht wurde und nicht lernen konnte mit gewissen Reizen umzugehen, hat er da Defizite.

    Aber Colliemässig ist das ein Spazierganz zu dem was mein BC Rüde am Anfang "geboten" hat...

    Die BCs sind absolut "frühreif", bei Menschenkindern würde man wahrscheinlich "altklug" sagen, aber die BCs sind im Schnitt erst mit 4 Jahren richtig erwachsen. Und ich denke das gilt für andere Rassen auch.