ja, hab ich. Auf anraten der hundetrainerin gehen wir jetzt kürzer nach draußen, wir gehen dreimal am tag in etwa 20 Minuten raus und dann gibt es Zuhause ruhige suchspiele/maulkorbtraining ein- bis zweimal am Tag für zehn- bis fünfzehn Minuten. Danach streichel ich sie und Konditioniere das entspannungssignal. Auf der spaziergangsroute hab ich zwei fixe stellen, an denen sie mich anschaut, Sitz macht oder einen Handtuch.
Das liest sich, wie ein Tagesplan eines Gefangenen mit Hofgang...immer im Kreis, mit Handschellen.
Und nach dem Hofgang muss er konditioniert werden und muss Sudoku spielen.
Hey, dein Hund ist kein Rentner!
das hört sich auch gut an, aber ich würde den langen Spaziergang vielleicht auf 30-40 Minuten eingrenzen. Ich bin mir auch unsicher, weil sie gerade wenig Auslauf hat bei der Methode ( wir gehen hier in der Stadt nur um den Block und ich lasse sie schnüffeln) hier gibt es eine kleine Wiese, vielleicht gehe ich da einmal am Tag mit ihr hin und sie kommt für ein paar Minuten an die schleppleine, damit sie wenigstens ein bisschen herumlaufen kann. Ich muss halt wenigstens den Rückruf und den Maulkorb mit ihr üben, weil sie mit den meisten Hunden unverträglich ist und ich nicht riskieren will, dass sie irgendwann zu nah an einen anderen Hund kommt und zubeißt. Also vielleicht dann: 1. Runde 15-20 Minuten, dann maulkorb und Entspannung/streicheln 2.runde 30-40 min mit Gang zur Wiese, bisschen schnüffeln und abrufen, danach wieder Entspannung 3. Runde nur zum lösen und dann Entspannung.
Du gehst mit dem Tier einmal täglich zu einer WIESE?
Ich kann verstehen, dass der Hund am Rad dreht.
Der muss bewegt werden. Und wenn er nur an der Schlepp laufen kann, dann musst du halt 3 Stunden täglich mit dem latslchn, möglichst in reizarmer Umgebung.....
Und in der Wohnun hat der Hund FREI!
Konditionieren
Maulkorbtraining
Suchen
Das würde ich örtlich von der Wohnung trennen und dafür auf einen Hundeplatz gehen.
genau mit der einstellung hab ich sie überfordert. schonmal gesehen, wie jagdhunde leben? die kommen ein paarmal im monat aus dem zwinger, da macht sich niemand gedanken über auslastung. "artgerechte beschäftigung" ist dann, sie auf andere tiere hetzen und jedes mal wieder zusammenflicken lassen, oder wie? wie gesagt, wir müssen uns erst da hinarbeiten, dass ich sie gezielt draußen beschäftigen kann.
Das Problem der schlechten Haltung ist da.
Du hast dich für einen Hund entschieden, mit einem (anscheinend) schwierigen Potential.
Da bist du nicht alleine mit diesem Problem.
Aber der Hund.
Der hat nur dieses eine Leben.
Als Terrierhalter lebt man nicht, wie mit einem gechilltem Collie...is einfach so...
Mich würde so ein reizoffener Terrier nerven.
Ich habe im Hundeverein eine Befreudete 2-Terrierhalterin, die so ticken, wie du deinen beschreibst.
Die verknüpfen wahnsinnig schnell alles mögliche (wie Border auch), sind dabei nochmal 5 mal so schnell....
Wenn ich den Kopf nach links drehe um zu gucken: Ja wo isser denn, ist der schon wieder wo anders. Kommt mir immer eine bischen wie "Warp-Antrieb" vor.
Da immer gegen zu arbeiten ist für BEIDE Parteien in meinen Augen eine Tortour.
Der Terrier muss schnörkellos gerecht erzogen werden, ein ganz klares Schwarz Weiss kennen und man muss als Halter HUMOR haben.
Dann läufts auch mit dem Terrier....und ob der nun beim Züchter auf sonstwas gezogen wurde.....vergiss es!
Der ist so wie er is. Und bleibt vom Grundwesen auch so.