Heute waren wir bei Freunden, die den Hund seit Welpenzeit regelmäßig sehen.
Jedes Mal habe ich erklärt, warum sie nicht mag angestarrt zu werden und bei rüberbringen geht sie weg.
Heute wieder: „Oh, sie ist so ängstlich, was hat sie denn?“
Es kommt nicht an. Naja.
Dann sollte ich sie abends in der Dämmerung unbedingt ohne Leine laufen lassen, ich solle mich trauen, sie käme schon zurück.
Das hat was in mir ausgelöst, ich kam mir blöd und unfähig vor, weil ich den Hund nicht laufen ließ, ohne Nix, in einer fremden Stadt.
Das Gefühl zu übertreiben, dem Hund keinen Spaß zu gönnen und ängstlich zu sein hat mich den ganzen Abend begleitet.
Als jemand dann sagte: oh sie ist so ängstlich, hab ich gesagt: „Ja, ängstlich und scheu.“
Der Hund hat sich derweil völlig normal benommen, hat Kontakt aufgenommen, hat geschlafen, sich die Wohnung angeschaut, war in meinen Augen völlig releaxt.
Naja, morgen Treffen wir Lucifer, da kann der scheue ängstliche Hund mal aus sich raus.😂