Beiträge von Morelka

    Also ich denke schon, dass bei uns im Garten Zecken sind, habe mich nämlich schon gewundert, warum sie ab und an eine Zecke hat und das obwohl ich sie nach jedem Spaziergang absuche und meine Mutter hat sich ja einen Zeckenbiss bei der Gartenarbeit geholt.

    Überall in der Natur gibt es Zecken, also auch im Garten, ausser wenn dieser völlig "zubetoniert" wäre oder nur aus raspelkurzem Golf-Rasen bestünde (ich will damit aber nicht sagen, dass man seinen Garten zubetonieren oder überall Golf-Rasen anlegen sollte...:flucht:)

    Gute Frage; vielleicht irgendwas spritzen was für Mensch und Tier ungefährlich ist, aber von den Zecken nicht gemocht wird?

    Bei uns hier in dem Wald gibts ja einige Häuser. In einigen Gärten dort habe ich Laufenten gesehen. Die sollen ja Zecken vertilgen.

    Das halte ich für ein Gerücht... :skeptisch: Die Laufenten vertilgen Nackt-Schnecken, das hast Du vermutlich verwechselt..

    Dass vielleicht ab und zu mal eine Zecke in den Schnabel rutscht, wenn sie Gras abrupfen oder sich putzen, kann ja mal vorkommen. Aber ansonsten sind die Zecken so winzig klein, dass diese ganz bestimmt nicht von den Enten gesucht und gefressen werden können.

    Ganz generell gilt, dass man sich von hohem (feuchtem) Gras und Gestrüpp/Unterholz fern halten sollte. Dort sitzen die meisten Zecken.

    Irgendein Gift zu versprühen, kommt natürlich schon gar nicht in Frage. Die Insekten, Schmetterlinge, Vögel und Reptilien haben es schon schwer genug zu überleben...

    Meine Strategie gegen Zecken ist genaues Absuchen der Hunde nach jedem Spaziergang (gut, mit KH-Hunden um einiges einfacher als langhaarige Wuschel) und ab und zu Einreiben mit Aloe Vera oder Kokos-Öl, wenn ich grad mal dran denke.

    Wie streichelt Ihr Eure Hunde, was lieben Eure Hunde besonders?

    Ich sehe häufig HH, die ihre Hunde richtig "knuddeln" und drücken, umarmen und ganz fest halten. Ich glaube, das mag kaum ein Hund. Ab und zu sehe ich HH, die ihre Hunde sogar tätscheln und klapsen, um ihre Zuneigung zu zeigen. Die Hunde, die so getätschelt werden, kneifen dann meist die Augen zusammen und zeigen Beschwichtigungs-Signale, denn sie finden das absolut nicht toll. Manchmal bin ich schockiert, wenn ich sehe, wie HH ihre Hunde "liebkosen" mit Tätscheln und heftigem Umarmen!:verzweifelt:

    Ich streichle meine Mädels ganz sanft über den ganzen Körper, ahme dabei das Lecken ihrer Mutter nach. Da beide so kleine zarte Wesen sind (Smilla 3 kg, Vicky 3,8 kg) ist es schon fast zwingend, dass sie äusserst sanft, manchmal nur mit ein paar Fingern, gestreichelt werden. Klopfen, Tätscheln, "Knuddeln" gibt es überhaupt nicht, denn das wäre viel zu hart für sie.

    Vicky liebt es ganz speziell, wenn ich ihre Stirn sanft streichle oder kraule. Sie kneift dabei ihre Augen zu wie ein Katze und drückt ihren Kopf noch intensiver an meine streichelnden Finger. Deshalb bin ich sicher, dass ihr das gefällt.

    Ein anderes Highlight bei beiden Hunden ist, wenn ich ihnen richtig intensiv den Rücken streichle mit sanftem Druck, wenn sie liegen. Sie drücken dann voller Wohlgefühl ihren Rücken gegen meine streichelnde Hand und strecken und dehnen sich dabei wohlig.

    Was für Streichel-Rituale/Spezialitäten kennt Ihr für Eure Hunde? Was lieben diese besonders?

    Ich kann dazu nichts beisteuern, denn ich weiss genau, dass ich ein "Pflegestellen-Versager" wäre... wer zu mir kommt, der bleibt!blushing-dog-face Deshalb nehme ich "nie" einen Pflegehund auf, obwohl ich immer wieder angefragt werde.

    Aber ich lese interessiert mit.

    Na ja, es ist ja die Frage, OB man überhaupt gleich zu Anfang weiss, was man sich da ins Haus holt (ich rede nicht von einem Welpen).

    Bei den meisten Zweithand-/TS-Hunden kommen die Eigenschaften ja nicht gleich am ersten Tag zum Vorschein, sondern der Hund wartet zuerst mal ab, wohin er da eigentlich geraten ist.

    Erst mit zunehmender Selbstsicherheit und dem Wissen, eine eigene Familie zu "besitzen", kommen dann gewisse Unverträglichkeiten zum Vorschein.

    Bei Vicky zum Beispiel sah man kaum etwas von Unverträglichkeit, weil sie in der Pflegefamilie sehr vorsichtig und zurückhaltend blieb. Es gab da 4 Hunde insgesamt und ein kleines Kind. Das Pflegefrauchen war also vollauf damit beschäftigt, das ganze Rudel einigermassen zu managen. Da fiel es nicht weiter auf, dass Vicky bei Hunde-Begegnungen leise knurrte und fixierte, aber (noch) nicht nach vorne ging. Ich vermute, das Pflegefrauchen hatte diese Warnzeichen gar nicht bemerkt.


    Erst als sie bei mir mehr Sicherheit erlangte und langsam merkte, dass wir ein Rudel sind, begann sie, sämtliche Fremdhunde von "ihrem" Rudel fernhalten zu wollen. Es ist möglich, dass ein Schlüsselerlebnis eines "Tut-Nix" alles auslöste oder zumindest beschleunigte, als sie erst etwa 2 Wochen bei mir war.

    Wir waren damals mit insgesamt fünf Hunden unterwegs auf einem schmalen Weg, als uns eine HH mit einem "Tut-nix" entgegen kam. Die Dame quetschte sich mit ihrer Labbi-Hündin mitten zwischen uns hindurch, statt zu warten, bis wir zur breiteren Stelle kamen, worauf Smilla völlig ausrastete (war als einzige nicht angeleint). Sie rannte hinter der Tut-Nix-Labbi her und kniff sie in die Hinterbeine (was diese völlig kalt liess). Vicky sah das Ganze und konnte nicht eingreifen, sie bekam fast einen Nerven-Zusammenbruch.


    Ab diesem Vorfall wurde Vicky täglich ausfallender gegenüber anderen Hunden, was ich Dödel erst so langsam mit der Zeit merkte und viel zu spät zu reagieren begann:doh:.

    Es war mir absolut nicht bewusst gewesen, dass ich einen "unverträglichen Hund" aufgenommen hatte geschweige denn, dass es eine bewusste Entscheidung gewesen wäre.

    Aber natürlich waren diese Ausraster kein Grund, sie zurück zu geben. Seitdem arbeite ich daran mit immer besseren Ergebnissen.

    Vicky war heute (erneut) soooo brav bei einer "Horizont-Begegnung", Hund nur von Ferne gesehen. Noch vor 2 Monaten wäre sie wie eine Furie zu diesem Hund gerast, um ihn "platt zu machen."

    Heute hörte sie sofort auf mich, als ich sie scharf ansprach "VICKY, warte!"

    Sie setzte sich sofort hin und guckte nur noch angespannt zur Strasse runter, auf der soeben eine Familie mit einem French Bullie vorbeilief.

    Das Fixieren dauerte nur noch 2 Sekunden, danach wandte sie sich mir zu und holte sich ihre wohlverdiente Belohnung ab. Braaaaave Vicky!grinning-dog-face-w-smiling-eyes (oh, neue Smileys! :bindafür: )

    Wenn ein Chi einen Rottweiler-Welpen massregelt, finde ich das völlig in Ordnung... das ist solch ein krasses Missverhältnis, dass der Chi klugerweise gleich von Anfang an die Regeln bekannt gibt. Souveräner "Alt"-Rüde.:gut:


    Gibt es einen speziellen Grund für diese hmmmm... "seltsame" Konstellation?

    Beim Vorbeifahren sah ich heute eine Frau mit einem winzigen "Etwas" neben sich. Es sah ungefähr so aus wie mein grösstes Meerschweinchen, nur auf höheren Beinen.

    Als ich näher kam, sah ich, dass es ein winziger "blauer" Chihuahua war, ich schätze mal ca. 1.5 kg schwer, aber bereits ausgewachsen.

    Mir tut es in der Seele weh, wenn ich diese tolle Hunderasse immer mehr "bachab" gehen sehe... immer noch kleiner, immer noch mehr Dilute-Farben, es ist ein Graus.

    Natürlich erregt diese Frau Aufsehen mit solch einem exklusiv aussehenden Hund, bei dem man aber zweimal hingucken muss, um das kleine Ding an der Leine als Hund identifizieren zu können. Immerhin lief er an der Leine auf der Strasse und wurde nicht in der Handtasche getragen.

    Sobald es kühler wird, spätestens im Winter, muss er aber notgedrungen in der Tasche getragen werden, weil solch ein "Meerschweinchen-Hund" ja keine Kälte-Resistenz hat mit seinem kurzen Haar.

    Ich wage gar nicht daran zu denken, was geschieht, wenn der Kleine mal krank wird, vor allem mit Durchfall und Erbrechen.

    Als "Qualzucht" sind, soviel ich weiss, nur die extrem Kleinen definiert, weniger als 1 kg als Erwachsene. Dieser Kleine wog aber bestimmt nicht viel mehr als 1 kg.:verzweifelt:

    Ich war bei mehreren hundeschulen und habe mich umgeguckt und informiert.


    Mir ist bewusst geworden, das dies ein Hund sein kann (wahrscheinlich wird) der nicht so einfach als familienhund nebenher läuft, aber bei allem was ich jetzt so gesehen und gehört habe, habe ich da echt total Bock drauf, das intensiv, sozusagen als mein Hobby zu praktizieren, sofern der Hund natürlich lust drauf hat. Zeit habe ich genug!


    Auch für Plan B und C haben wir uns Gedanken gemacht! Sollte der Hund so gar nicht mit unserem ersthund zurecht kommen oder oder oder ist bei uns in der Nähe eine pflegestelle, die den Hund übernimmt.

    Außerdem wird uns ein Hundetrainer begleiten bei der Zusammenführung der beiden hunde und uns auch die ersten Tage zu Hause besuchen um uns mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

    Super, wie gewissenhaft Du Dich vorbereitest! :applaus:

    Wenn das nur jeder Hunde-Interessent so machen würde!


    Viel Erfolg bei Deinem "Projekt!" Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

    Auf mich wirken Cocker oft schon im mittleren Alter älter, als sie eigentlich sind.

    Ja, das stimmt. Meine Tante hatte eine Cocker-Hündin, welche wir ab und zu in den Ferien hüteten. Was mich bei Cockern aber noch viel mehr "abschrecken" würde, sind die Ohren. Die werden wegen der dichten Haare und da sie hängen kaum belüftet, so dass immer wieder Entzündungen entstehen, Ohrmilben, Hefe-Pilze und weiss der Kuckuck was noch alles.

    Das war nicht nur bei der Hündin meiner Tante der Fall, sondern bei allen Cockern, die ich kannte.

    Ich persönlich möchte nie einen Hund mit Hängeohren plus langen Haaren (wobei ich das eh nicht in Betracht ziehe, meine Liebe gilt allen Kurzhaar-Hunden :cuinlove: )