Beiträge von Anderster

    Ach man, wir haben irgendwie einen Rückschlag nach dem nächsten. Wir haben Karla in letzter Zeit dann mit zur Kita genommen und draußen angebunden, ihr eine Leckmatte hingelegt und so hat sie die wenigen Minuten auch gut mitgemacht. Heute allerdings nicht mehr. Sie hat nach wenigen Sekunden angefangen, ein Mordstheater zu machen. Dabei war ich gerade mal ne Minute weg.

    Also langsam kommen wir in den Bereich des Unlösbaren. Da ich (auch) nachmittags arbeite, ist mein Mann mit Karla alleine, wenn unsere Tochter abgeholt werden muss. Er muss sie also mitnehmen, weil sie ja nicht alleine bleibt. Aber mit in die Kita nehmen kann er sie ja auch nicht.. :verzweifelt:

    Wäre eine Übergangsmöglichkeit deine Tochter mit dem Auto abzuholen und den Hund da zu lassen? Die meisten Hunde die nicht alleine bleiben können, schaffen es im Auto für einige Zeit ganz gut sich zu entspannen.

    Der relaxopet ist heute gekommen. Lasset das fröhliche Konditionieren beginnen...

    Ich hab das richtig verstanden, dass ich das auch nachts konditionieren kann? Bei uns ist es selten ganz leise. Kind im Haushalt halt 😅

    Nachts wäre eigentlich optimal. Vermutlich sollte man das aber unter verschiedenen Voraussetzungen machen. 🤔

    ja kannst du, habe ich auch gemacht. Aber ich würde es auch mal tagsüber machen.

    Das Hundebaby muss also nach 7 Wochen 1-2 Tage/Woche ohne bisherige Hauptbezugsperson sein.

    Hätte ich noch ergänzen sollen, das ist kein Hundebaby, sondern ein 6 Jahre alter Hund. Wir haben schlichtweg nicht damit gerechnet, dass ein Hund sich so arg nur an eine Person hängt. Den beiden vorherigen Hunden war das egal, wer da war, Hauptsache irgendeiner. Zumal sie bei den Vorbesitzern auch allein geblieben ist, allerdings mit anderen Hunden. Ob das stressfrei war? Kann ich leider nur der Besitzerin glauben, ich war ja nicht dabei. "Von alleine" war in dem Sinne gemeint, dass sie meinen Mann in den ersten Wochen ja nicht allzu gut kennenlernen konnte, wenn er zwischen 8 und 18 Uhr nicht da ist und er damit ein Fremder war und ich dachte, dass da der Hauptgrund liegt. Jetzt kennt sie ihn ja auch besser und trotzdem will sie bei ihm nicht bleiben.

    Warum das mit dem Kleben so ist? Keine Ahnung. Evtl ist das Charaktersache. Ich habe sie geholt, die ersten 3 Wochen war sie immer bei mir, weil das da so organisiert und geplant war. Meine Familie (haben 3 Kinder) war im Urlaub oft mit ihr ohne mich spazieren, das war auch überhaupt kein Problem. Wenn sie mit ihr spielen, kämmen, streicheln... geht alles wunderbar ohne mich und machen sie auch. Nur beschäftigungslos ohne mich geht nicht. Ich dagegen kann sie ignorieren und arbeiten, das macht ihr nichts, Hauptsache ich bin da.

    Türen schließen ist nicht das Problem, das kann ich machen, aber dann liegt sie halt dahinter und wartet, ist dabei aber leise. Nur ist mir nicht klar, wie ich das verhindern kann. Dann werden wir das mit den Triggern und Haus verlassen noch dazu nehmen. Danke für deine Tipps.

    Warum dass so ist kann zwei Gründe haben.

    1. Der Hund ist noch nicht lange bei euch. Du bist die ganze Zeit da, also klammert sie sich an dich weil sie einfach noch unsicher ist. Das wird dann besser wenn sie richtig bei euch ankommt.

    2. Dein Hund hat keine allein bleiben Problematik an sich sondern Angst seine Bezugsperson zu verlieren. Solchen Hunden ist es egal ob noch andere vertraute Personen anwesend sind, sie bekommen Angst sobald diese eine Person nicht greifbar ist.

    Aber ungewöhnlich finde ich es jetzt nicht dass dein Hund nach 5 Wochen noch so klammert und nicht alleine bleiben kann. Auch wenn es kein Welpe ist, die Welt von deinem Hund steht gerade Kopf weil alles weg ist was gewohnt war.

    Für diese Ignorierzeit etablierst du ja ein Signal. Ich hänge z.B. einen Schal den ich nicht mehr trage an die Türklinke. Da kann man völlig frei sein, hauptsache der Hund sieht das Signal.

    Du konditionierst also zunächst die Entspannungsmusik indem du sie immer wieder abspielst wenn der Hund eh schon entspannt ist. Wenn dein Hund sich entspannt sobald du die Musik abspielst, kannst du das Ignoriersignal dazu nehmen. Du knuddelst also deine Hunde, spielst dann die Musik ab, packst dein Ignoriersignal aus und kannst auch noch was sagen wenn du möchtest. Ich sage "Pause", damit auch beide Hunde es mitbekommen. Das agieren vorher macht es dem Hund einfacher zu erkennen dass er nun nicht mehr beachtet wird.

    Naja und wenn du das aufhebst dann machst du es genau andersrum.

    Du erzählst doch aus deinen Erfahrungen, danke dafür!

    Ja, vielleicht irgendwann wieder bin ich bereit für einen Trainer. Im Moment nicht, denn ich hatte das Gefühl, meinen Hund auszuliefern und zu verraten.

    Danke für dein Feedback!

    Wie liefert man einen Hund aus bzw verrät ihn? Du drückst niemandem die Leine in die Hand und sagst "übt mal schön, ich komme den Hund nachher abholen". Gute Hundetrainer*innen beobachten euch erstmal und lassen sich ganz viel von dir erzählen. Dann gibt es Ratschläge und es wird sich die Umsetzung angeschaut. Du gibs zu keiner Zeit deinen Hund ab, was würde das auch bringen? Du musst es ja umsetzen können.

    schau mal, hier ist der Aufbau sehr schön erklärt. Vielleicht hilft es euch ja weiter.

    https://www.hey-fiffi.com/angst-bei-hund…ress-behandeln/

    Das sieht ziemlich spannend aus, ich bin gerade dabei, das Video zu gucken. Allerdings stoße ich gleich am Anfang auf eine Schwierigkeit. Karla hat nicht "den" Platz, wo sie gerne liegt. Sie liegt auch nicht auf Körbchen oder Decken. Auch nicht auf Sofa oder Bett. Sie legt sich einfach irgendwo auf den Boden und pennt da..

    Wie baue ich das denn da auf?

    Ich nehme an, ihr aktiv einen Platz zuzuweisen ist nicht im Sinne dieser Methode?

    Meinen Hunden geht es genauso. Zumal sie auch immer den Platz wechseln zwischen weich/warm und hart/kühl. Ich habe das mit meiner Trainerin besprochen und sie meinte es geht nicht darum dass der Hund einen Platz hat und sich da nicht weg bewegt. Du kannst einen Platz besonders attraktiv machen wenn du weißt dass sie sich da lieber aufhält als woanders.

    Aber wichtiger ist, dass der Hund sich auf irgendwo hinlegt und entspannt wenn du die Musik an machst. Meine haben z.B. nur einen Raum zur Verfügung und da dürfen sie sich egal wohin legen. Und von da aus fange ich an zu üben.

    Von Trainern hab ich erstmal leider die Nase voll, aber ich suche nach Impulsen, um kleinschrittig Hundebegegnungen zu meistern.

    Ich freue mich auf Erfahrungsberichte, die aus dem Verständnis für die Situation kommen. Bitte, bitte keine Rat-Schläge. Nur Erfahrungen sind meiner Ansicht nach wirklich wertvoll und hilfreich. Danke :)

    Du suchst nach Impulsen aber möchtest keine Ratschläge? Da verstehe ich jetzt tatsächlich nicht was du eigentlich willst.

    Ich kann dir berichten dass ich mit meinem Hund völlig überfordert war und trotz viel Erfahrung und den Versuchen Tips von Hundehalter*innen umzusetzen wir einfach nicht weiter kam bzw. sogar große Rückschritte gemacht haben.

    Geholfen hat es dann Trainer*innen vor Ort draufschauen zu lassen die dann auch direkt sagen konnten was ich falsch mache bzw. was ich besser machen kann. Ohne wäre mir gar nicht aufgefallen dass wir uns Verhaltensketten gebastelt haben.

    Ich mein du hast eine negative Erfahrung mit einem Hundetrainer gemacht, aber was sagt das aus? Ich hatte am Ende vier verschiedene Hundetrainer*innen. Welche vor Ort und welche mit denen ich nur ein bestimmtes Problem online besprochen habe. So viel Input hätte ich sonst nie bekommen.

    Heute, um viel Wissen und Erfahrungen reichen und viel viel Training, habe ich einen Hund der im Alltag fast unauffällig mit läuft. Ein Selbstläufer ist er trotzdem nicht.

    Hey,

    also mit einem Jahr packen die Hunde halt so langsam ihre genetischen Eigenschaften aus. Für mich kam das auch aus dem Nichts.

    Ich wollte mehrere Monate wandern und gleich am zweiten Tag eskalierte mein Hund plötzlich bei jedem Menschen. Er hat vorher schon Tendenzen gehabt nach vorne zu gehen wenn ihm Menschen unheimlich waren, aber das übertraf alles.

    Dieser ganze Stress den er durch die Reise hatte, ließ halt seine Kapazitäten um was auszuhalten sehr schrumpfen.

    Hunde mit Schutztrieb brauchen häufig viel Routine und jeden Tag woanders zu sein stesst sie enorm.

    Den Hund draußen vor dem Van anzuleinen und ihm quasi die Aufgabe zu erteilen alles zu beschützen ist ein großer Fehler, das hast du ja selbst gemerkt.

    Wenn ich mit meinem Bus unterwegs bin muss ich sehr viel managen. Zwischendurch und vor allem wenns dämmert kommt der Hund in den Bus, auch wenn ich noch draußen sitze. Sehe ich Menschen greife ich frühzeitig ein und sage meinem Hund dass ich die Situation erkannt habe. Dreht er sich aktiv weg belohne ich das immer.

    Bögen laufen ist auch immer eine gute Idee. Schau auf die Körpersprache deines Hundes. Lass es gar nicht zu dem Punkt kommen wo er so angespannt ist dass er gleich explodiert, denn in dem Fall kannst du nur noch managen. Klar, das geht nicht immer aber versuch es. Je öfter er explodiert desto öfter übt er das Verhalten. Es ist selbstbelohnend und damit lernverstärkend.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob du für deinen Lebensstil den richtigen Hund hast. Meine Trekkingtouren musste ich für meinen Hund an den Nagel hängen. Wir reisen jetzt eben mit dem Bus, aber auch nicht lange. Wenn wir wieder Zuhause sind ist mein Hund sichtbar erleichtert und viel umgänglicher als wenn wir unterwegs sind. Er mag es gerne wenn jeder Tag gleich ist und sich möglichst wenig um ihn herum ändert. Ziehen z.B. neue Leute ins Haus habe ich erstmal wieder einige Wochen einen gestressten Hund der alles meldet.

    Mit Sicherheit gibt es auch Hunde mit Schutztrieb die da umgänglicher sind, aber sie sind eben eigentlich dafür geboren eine gewisse Umgebung zu sichern.

    Nuka darf ja wegen der Pankreatits kaum Fett. Er bekommtals sehr hochwertige Öle Omega 3 und Distelöl. Aber für den Fellwechsel reicht das anscheinend nicht mehr, da hat er richtig schuppiges und stumpfes Fell bekommen. Wir haben vom Tierarzt das hier bekommen

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    Man trägt es einmal am Tag aufs Fell auf (wir haben es mit einem Handschuh eingerieben, da mein Hund Panik vor Sprühgeräuschen hat). Innerhalb kürzester Zeit hatte er wieder richtig tolles Fell und er riecht auch noch gut dabei :lol:

    Unterwegs ohne dass er im Wlan Netz ist? Oh wow. Meiner hält dann nur 1-2 Tage maximal.

    Nein, nicht Dauerbetrieb ohne WLAN. Also da sind auch Phasen ohne WLAN bei, aber überwiegend WLAN. Komplett ohne habe ich es noch nicht getestet.

    Ach so, ja dann hält meiner sogar zwei Wochen.

    Aber ansonsten geht es mir wie rinski und das ist schon nervig. Aber ansonsten finde ich den Tracker einfach super. Vielleicht sollte ich mir auch mal einen neuen zulegen. Ich habe den Tracker damals von refurbed gekauft, vielleicht liegt es auch daran. Oder eben dass ich immer dort unterwegs bin wo kaum Netz war. Letzte Woche habe ich eine zwei Tages Tour im Harz gemacht und da hat der voll geladene Tracker nichtmal den ersten Tag komplett aufgezeichnet und war dann leer. Da gab es kaum Netz.