Beiträge von Anderster

    Ist das jetzt ein Erfolg, oder war die Bellerei zwischendurch so ungünstig, dass das nicht zählt?

    Also grundsätzlich ist es eine gute Sache, wenn der Hund sich beim Alleinsein bei Stress selbst wieder regulieren kann. Also eine Strategie findet, um sich selbst zu beruhigen.

    Ich würde das also als gut bewerten. Gleichzeitig natürlich jetzt beim weiteren Aufbau aufpassen es nicht zur Normalität werden zu lassen.

    Das sehe ich auch so. Es geht ja nicht darum dass dein Hund durch das Training stundenlang komatös in der Ecke liegt, sondern dass die Strategien sich selbst zu beruhigen greifen.

    Mein Hund ist halt zudem auch nicht der selbstsicherste. Das heißt wenn ich nicht dabei bin ist er nochmal angespannter bei Geräuschen. Und er hat stressigere Phasen wo er auch in meinem Beisein extrem viel meldet.

    Also läuft das auch nur über Management mit Rolläden runter, Fenster zu, Musik laut. Das macht das Alleine bleiben Training nochmal schwieriger.

    Ja naja ist halt nichts was man trainiert und dann ist das ausgeschaltet. Ein Hund mit Schutz-/Wachtrieb bellt wenn er was hört. Wenn ich da bin geht es einigermaßen weil ich eingreifen kann. Aber wenn nicht halt nicht.

    Ich habe auch das Easy Charge. Mit den Premium mit Batterien habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Ich habe zwei Stück nacheinander gekauft und beide haben Wackelkontakte, sodass das Leuchtie anfängt zu blinken und man es wieder zusammendrücken muss . Das ist nervig. Das Easy Charge ist super.

    Ich hab mir mal wieder in den Hinter getreten und nun gibt es seit einer Woche täglich mehrmals Ignorierzeit Training. Heute waren sie 15 Minuten alleine im Zimmer mit geschlossener Tür, während ich in der Küche war.

    Zwischendurch musste Taavi melden, hat sich aber selbst wieder runter gefahren und weiter geschlafen.

    Das ist ja so ziemlich mein größtes Problem. Der hört trotz Musik und geschlossenen Fenstern jeden Mucks draußen und meint er muss alles melden wenn ich nicht dabei bin. Die Trainerin meinte das würde von alleine besser werden wenn er entspannt alleine bleiben kann, aber das sehe ich dezent anders.

    Aber jetzt muss ich erstmal weiter dran bleiben um uns diese Fortschritte nicht kaputt zu machen.

    Ich wollte da jetzt gar keine Diskussion loslösen. Vielleicht hätte ich das ICH noch stärker betonen müssen.

    Für MICH wäre das nichts, wenn ich meinen Hund dauernd ins Auto packen müsste oder sogar mit dem Hund zusammen im Auto sitzen. Für MICH ist campen einfach draußen sein.

    Aber es gibt auch viele Leute die Hotelurlaub machen und das wäre genausowenig was für mich.

    Ich hatte das auch so verstanden, aber genau das wollte ich damit auch sagen. Ich habe das auch nicht gewollt, aber dann hat der Hund eben sein Paket ausgepackt. Und eben weil man es so liebt draußen unterwegs zu sein möchte ich auch nicht darauf verzichten und habe Kompromisse gesucht. Ein Kompromiss ist z.B. nur auf Campingplätze zu fahren wo man seinen Bereich absperren kann damit eben nicht das passiert was SavoirVivre beschreibt, dass da auf einmal Menschen im Einflussbereich des Hundes stehen. Und man muss eben managen und den Hund immer wieder Auszeiten im Auto geben.

    Man arrangiert sich halt.

    Mir wäre es auch lieber mein Hund wäre entspannt mit fremden Menschen und Hunden xD

    Aber es geht trotzdem. Ich campe deswegen lieber weniger und nutze Waldparkplätze zum schlafen. Da ist dann halt nichts mit Stühle auspacken und draußen sitzen.

    Aber deswegen drauf zu verzichten? Gerade wegen diesem Hund bin ich ja zum Camper gekommen. Trekkingtouren sind noch schlimmer und der Camper ist wenigstens ein Kompromiss.