Beiträge von Pueppi.Schlappohr

    Was ist Thera-Trailen?

    Also ob ein Hund direkt auf der Spur laufen muss ist verschieden.

    Bei uns: nein, solange ersichtlich ist, dass der Hund tatsächlich dem Trail folgt. Aber die Geruchsoartikel verwehen ja und wir können uns kaum anmaßen, dem Hund zu erklären, er wäre falsch, aaaauuuußer wir sehen ganz sicher, er ist falsch. Aber nur weil er mal ein Stück parallel zum eigentlichen Trail läuft, heißt das ja nicht, dass er da nicht die richtige Spur in der Nase hat.

    Konnte ich bei Lola auch gut beobachten das eine Mal.

    NalasLeben

    Ich finde aber, die beiden haben da recht. Nala hat ja sicher Schmerzmittel und merkt so nur unterschwellig, dass was weh tut und das ist nicht schlimm genug um sich nicht zu rühren.

    Ich hatte ja nun mehrere Sectios und selbst wenn man theoretisch sofort aus dem Bett aufstehen kann und sich bewegen. Das verknusen die wenigsten. Ehrlich. Das tut weh, manchen mehr, manchen weniger. Wenn man sich vor Augen führt, was da alles an Schichten durchtrennt wurde, macht es wirklich wirklich Sinn, den Hund die erste Woche komplett zu schonen und nur für pipi/Knacka auf die Wiese zu stellen.

    Danach würde ich ggf vorsichtig anfangen das zu steigern. Klar darf das Gewebe bewegt werden. Aber so moderat, quasi ohne Anstrengung. Gib ihr noch Zeit.

    Und Die Zeit für irgendwelche Schwellungen, Entzündungen und so, die kommt erst noch. Jetzt anfangs ist meistens alles gut.

    Nala wurde die Gebärmutter mit entfernt, oder?

    Klar hat er das. War nur Spaß.

    Gehste die Tage dort nochmal üben?

    Ich war heut joggen. Mit Hund. Extra teilweise schön über den Friedhof, weil ich dort weniger los habe.

    Und wo geht 2m vor uns ein Reh hoch? Wir sind quasi direkt drüber gestolpert. Lola war natürlich sofort auf dem Sprung hinterher, aber gedonnertes "Nein" und die Tatsache, dass sie eine kurze Leine hatte und neben mir war, half enorm. Sie stand erstmal. Aber auf dem Sprung. Platz kaum möglich. Umlenken, kannste vergessen.

    Also vor den Hund, nochmal Platz bis sie lag. Aber total gespannt. Und statt weiter zu laufen musste ich erstmal ein ganzes Stück Fuß mit Sitz, Platz und Wendungen fordern. Nicht, um Lola zu Strafen, sondern um den Hund wieder zu mir zu orientieren. :dead: Die letzte Runde ging es dann im Fuß joggen neben mir. Weit und breit kein Reh zu sehen - im Wald, außerhalb vom Friedhof.

    Naja, jedenfalls sitzt mein Abbruch nicht. Aber das war auch sehr dicht und Lola ja eh schon am Rennen, das stachelt eh auf, finde ich.

    Ich denke, dass das Wort Strafe einfach fragwürdig ist in dem Kontext.

    Ich gebe doch eine Handlungsanweisung, nämlich "Lass das!". Natürlich muss das passen im Timing und der Art und Weise und der Hund muss es gelernt haben. Sonst isses ja gemein.

    Aber, wenn der Hund weiß was ich will (lass das) und was er stattdessen tun soll/darf, ist das doch eher positiv für den Hund. Der will sich ja nicht aufregen, aber weiß es nicht besser quasi.

    Ich füttere auch gern Dinge schön, belohne, freu mich.

    Wenn ich die Aufregung damit in den Griff bekomme, damit diese Situationen handeln kann: super. Wenn dafür ein Abbruch nötig ist: auch super. Am Ende hilft es uns beiden.

    Ich bin gerade am Filtern wegen eines Seminars, das da gut passen könnte und in dessen Rahmen da eben mal jemand drauf schaut. Entweder reicht das oder man muss weiter zusammen arbeiten.

    Und das Hundeerziehung bedeutet am Ball zu bleiben und nicht mit einem Seminar getan ist, ist mir klar. Aber um besser arbeiten zu können, braucht es manchmal anderes Werkzeug, das ich entweder noch nicht habe oder dessen ich mir noch nicht bewusst bin.