Beiträge von frostbolzen76

    Ich kann das gut nachvollziehen, irgendwann geht Funktionalität und Effizienz halt vor.

    Kommt es bei euch nie vor, dass einer schon pennen will, während der andere noch sitzt? Im Sommer ist das ja egal, aber im Winter wäre das mit Hubbett schwierig, oder hat der hinten noch ein Bett?

    Der hat hinten zwei Längsbetten, im Hubbett schläft unser Sohn, wir reisen also mit drei "Erwachsenen", zumindest größentechnisch gesehen ;) , manchmal ist sogar noch unsere Tochter mit dabei. Wir brauchen also schon ein bisschen Platz.

    Der wäre optisch überhaupt nicht meins. Innen ist er schön aber äußerlich gefällt er mir überhaupt nicht. Aber ist ja Geschmacksache.😉

    Von außen finde ich den auch nicht ansprechend, aber das gilt für jeden Vollintegrierten. Klobig und „hässlich“.Da zählen ausschließlich die inneren Werte 😆.

    Aber ich denke wenn man 4-5Monate/Jahr im Camper verbringt dann ist das Innenleben und Platzangebot vorrangig.

    Über Geschmack lässt sich ja glücklicherweise nicht streiten, ich mag den optisch überhaupt gar nicht :no: .

    Wir haben uns auch noch einmal umentschieden und wechseln von einem T auf ein I Modell, eben genau wegen Ganzjahrestauglichkeit und damit das Hubbett nicht mehr vor dem Ausgang ist. Auch wenn wir das rein optisch von außen nicht so toll finden und vom Fahrverhalten schon mit Nachteilen rechnen. Ist halt letztlich ein fahrender Schrank :ka: .

    Wir hatten / haben ja auch Beides. Wohnwagen finde ich als Einstieg auch finanziell nicht uninteressant, Wohnmobil ist definitiv die größere Investition. Und man ist mit Wohnmobil vor Ort nicht beweglich, d.h. mal schnell einkaufen geht nicht, Ausflüge machen wir mit Öffis usw. Platztechnisch sind wir auch mit Wohnmobil gut aufgestellt, wir haben einen Teilintegrierten 7,4m .

    Für mich ist der entscheidene Unterschied das Fahren, das geht mit dem Wohnmobil deutlich besser und man muss nichts Aufbauen, dh man kann schnell die Plätze wechseln.

    Zucchini läuft bei uns mit der Aufteilung sehr ähnlich und klappt super :D .

    Wir nutzen unser Klo auch nur für Nr 1, daher gibt es diesbezüglich auch keine Probleme. Zuständig ist der Mann.Und duschen gehe ich immer im Sanitärgebäude wenn möglich.

    Mittlerweile sind die Duschen dort doch meist super, bin da aber nicht so anspruchsvoll, hauptsache sauber.

    Ich freue mich meistens auf meine Waschmaschine, das finde ich unterwegs am stressigsten- gucken, wann eine frei ist, dann schnell ausladen, wenn sie fertig ist damit der Nächste ran kann usw.

    Zu wenig Platz haben wir nicht, haben aber auch 7,4 m .

    Senta2006

    Danke für Deinen Bericht. Bei der Physiotherapie sind wir bereits seit knapp einem Jahr fast wöchentlich, da sind wir gut aufgestellt inkl Unterwasserlaufband usw. Er ist auch schon monatelang nur dreibeinig gelaufen. Das aber nur sehr eingeschränkt und sehr unleidlich. Aber da hatte er natürlich starke Schmerzen.

    Also freiwillig lassen wir nicht amputieren :no: , nur wenn es eben gar nicht mehr geht. Vor der Librela ging es Onno viele Wochen- ehrlicherweise 4 Monate - extrem schlecht, er hat fast nicht mehr gefressen, ist nur wenige Schritte gegangen, hatte sichtlich starke Schmerzen trotz Schmerzmittelgabe ( zittern usw) . Sein Zustand war so nicht mehr tragbar und das werde ich ihm nicht noch einmal so zumuten. Am Ende hatte ich ein extrem schlechtes Gewissen, was wir ihm da antun. Zumal er ja in seinem Leben schon so viel Sch.. durchhat. Das habe ich ihm versprochen!

    Onno hat ein arthrotisches Knie am rechten Hinterbein, vermutlich Folge mehrfacher Op's . Er bekommt aktuell Librela, damit kommen wir noch gut zurecht. Aber ehrlicherweise ist die Wirkung leider schon nachlassend. Eine dauerhafte Schmerztherapie verträgt Onno überhaupt nicht, haben da schon alle möglichen Schmerzmittel durch. Er ist darunter einfach ein Häufchen Elend wegen bekannter Magenproblemen.

    Unsere Orthopädin hat gleich zu Beginn unserer Betreuung bei ihr schon mal das Wort Amputation in den Raum gestellt, ich denke, damit wir uns damit mal auseinandersetzen.

    Ich wollte daher mal hier nach Erfahrungsberichten fragen, damit wir eine Vorstellung haben, was das bedeuten würde.

    Onno ist 6 Jahre alt, ein Pudel und entsprechen eher schmal und leicht- 39 cm, 8,5 kg.

    Meine Fragen:

    Mit welcher Heilungszeit müssen wir rechnen?

    Ab wann konnten Eure Hunde wieder einigermaßen am Alltag teilnehmen?

    Was habt Ihr an Vordiagnostik gemacht? Ich denke da so ggf an ein MRT um Probleme am anderen Bein auszuschließen und den Rücken anzuschauen oder so.

    Wir lange können Eure Hunde nach abgeschlossener Heilung laufen?

    Gab es andere Veränderungen, mit denen Ihr vielleicht auch nicht gerechnet habt?

    Gab es vielleicht auch Gründe warum Ihr eine Amputation nicht gemacht habt?

    Vielen Dank!