Beiträge von frostbolzen76

    Also ich werde im Sommer nicht noch einmal hierher fahren. Aber ob ich den Einwohnern damit eine Gefallen tue nicht zu kommen, bezweifle ich. Die Diskussion hatten wir schon in einem anderen Threads, brauchen wir hier nicht noch einmal aufrollen. Trotzdem glaube ich, dass eine gemeinsame Lösung wünschenswert wäre, z.B. durch das Aufstellen von Elektrozäunen entlang bestimmter Wanderwege, die dann freigegeben werden und eben sämtliche Wege mitten durch Herden für Hunde sperren und am Beginn kennzeichnen.

    Sind denn wirklich nur Hunde ein Problem? Also auf mich sind nur einmal Kühe zugerannt- und ich panisch weg - da war ich ohne Hund unterwegs.

    Warum lässt man solche Hauptwanderrouten überhaupt über Weiden gehen? Warum ist das nicht vorher irgendwo vermerkt bzw angekündigt, damit man sich selbst entscheiden kann, ob man das Risiko eingehen will?

    Wo in Ö ca.? Ich kenne keinen einzigen Wanderweg, wo der Eingang ins Weidegebiet nicht gekennzeichnet ist. Die meisten sogar mit einem eigenen Schild bzgl. Hunde und Weidevieh, die dann eigentlich aussagen, dass man Hunde nicht mitnehmen darf/soll.

    Wenn man sehr hoch gelegen los geht, also mit dem Auto schon ins Weidegebiet fährt, habt ihr womöglich den Hinweis nicht gesehen. Aber ich kenne keine nicht gekennzeichnete Weide.

    Und die Landwirte bewirtschaften halt die Almen, demnach ist beim Wandern in der Weidesaison (April/Mai bis September/Oktober je nach Wetter) überall mit Kühen zu rechnen was unter Baumgrenze liegt.

    Beim Betreten der Weide stand es schon dran, aber nicht zu Beginn des Weges. War ein Themenweg, also maximal touristisch ausgebaut mit Informationstafeln zu einem Thema, Fotospots für "Influencer" usw. Oberhalb der Baumgrenze, nur mit Lift anzufahren. Hunde sollten angeleint werden. Wir haben uns bewusst für gut ausgebaute Wege mit viel Frequentierung entschieden, da wir nicht viel Erfahrung im Hochgebirge haben. Schon auch mit Sicherheitsgedanken.

    Letztlich ist es korrekt, man muss hier überall mit Weidevieh rechnen, wir haben uns für die Variante sofort Hund in den Rucksack bei Kuhsicht entschieden. Vielleicht muss man doch besser auf Wandern hier verzichten.

    Die Gegend ist allerdings schon eine riesen Touristennummer, wenn da keiner mit Hund mehr kommt :ka:.

    Wir sind ja gerade in Österreich im Urlaub und mussten hier teilweise auch an Kühen vorbei bzw war der Weg, den wir gestern gegangen sind eher eine Wanderer Autobahn direkt über Weiden. Die Wege davor waren immer abgegrenzt mit Elektrozäunen.

    Warum lässt man solche Hauptwanderrouten überhaupt über Weiden gehen? Warum ist das nicht vorher irgendwo vermerkt bzw angekündigt, damit man sich selbst entscheiden kann, ob man das Risiko eingehen will? Wir waren gestern hochalpin unterwegs, da kann man nicht einfach umdrehen oder einen anderen Weg gehen, man muss dann da durch. Wir haben Onno getragen.

    Gebt Ihr Euren Hunden eigentlich mehr zu fressen im Wanderurlaub. Onno bekommt schon eher etwas mehr, aber gefühlt ist er nicht richtig satt. Ich würde auch optisch etwas weniger Gewicht vermuten.

    Und wenn ja was? Mehr Futter geht nicht so richtig, da wir frisch zubereiten. Eigentlich braucht er ja nur Energie - Toast mit Käse?

    Das Impfthema ist und bleibt schwierig und emotionsbelastet. Ich möchte nur noch einmal einwerfen: Impfempfehlungen werden nicht gewürfelt sondern von fähigen Menschen nach intensiver Recherche aller notwendigen und vorliegenden Daten erstellt. Sie entsprechen einem kalkulierten Vorgehen, d.h. bestmögliche "Kosten -Nutzen " Abwägung, Kosten sind dabei nicht Geld, und Umsetzbarkeit.

    Ein Restrisiko bleibt immer und bei Allem.

    Alles Gute weiterhin an alle Beteiligten!

    Letztlich bleibt nur Impfen nach Empfehlung und das Beste hoffen

    Oder Titer testen und zum richtigen Zeitpunkt impfen danach nochmal Titer testen und schauen ob Antikörper aufgebaut wurden dann muss man nicht drei Impfungen in den Hund hauen aber das muss jeder selber entscheiden. Wie schon gesagt im Prinzip reicht eine einzige Impfung zum richtigen Zeitpunkt aus.

    Trotzdem hat man dann natürlich eine Lücke aber die liegt dann vielleicht bei ein oder höchstens zwei Wochen nicht bei vier oder gar mehr und der Halter wiegt sich in einer Sicherheit die nicht vorhanden ist.

    Der Titer fällt ja langsam ab, da wird man mit einer Blutentnahme in den meisten Fällen nicht hinkommen, es sei denn , der Titer ist da schon null. Also müsste man so lange immer wieder Blut abnehmen, bis der Wert niedrig genug ist- wann ist das überhaupt, gibt es da Daten? - um zu impfen. Danach kontrollieren ist meist auch schwierig, die Immunantwort passiert ja nicht allein über Antikörper. Macht man deswegen bei Menschen z.B. bei Röteln auch nicht mehr, zumal dann eine erneut Impfung meist keinen langfristigen Titeranstieg bringt.

    Alles nicht so einfach, leider :ka: