Ich habe jetzt sicherlich nicht alle 16 Seiten gelesen, sondern nur die ersten 2 und grob die letzte, aber kann auch ein wenig was zu den Malis hier im Ort erzählen.
Der erste ist eine Hündin, die völlig neben der Spur ist und alles anfällt was 4 Beine hat. So endete die heftigste Begegnung damit, dass der Mali einem anderen kleineren Hund einen Schädelbruch zufügte und dieser auch ein Auge verlor. Meiner wurde von dem Hund auch schon getackert. Deren Garten gleicht einer Festung, mit extra hohem Zaun und der Mali ist dennoch angebunden, wenn keiner im Garten ist. Gassigehen tun die zu den unmöglichsten Zeiten, um ja keinen zu treffen.
Das zweite Beispiel ist ein Paar, das 4-5x die Woche aktiv auf einem hundeplatz Schutzdienst betreibt, seit Jahren und auch recht kompetent sind, was Hunde angeht.
Der erste angeschaffte Mali war ein ganz lieber, der allerdings nie mit anderen Hunden spielen durfte, mit 6 Monaten wurde er dann an den Zoll abgegeben. Der nächste Mali- das war ne Maschine- war ihnen nicht triebig genug und ging zur Polizei. Der dritte Mali zog ein, der ist ebenfalls kaum zu bändigen und das Paar fährt mit diesem und ihren 2 anderen Hunden regelmäßig in die Pampa zum Gassi gehen, damit so wenig wie mgl. andere Hundekontakte stattfinden. Deren Hunde sind quasi Vollzeitbeschäftigt, die arbeiten richtig (und auch wohl dosiert) mit den Hunden und dennoch meinen beide, dass es unheimlich schwer ist das richtige Mittelmaß zu finden.
Mein Fazit: Ich würde mir so einen Hund nicht zutrauen, aber wer genau das sucht und sich auskennt, der wird schon mit wissen warum er diese Rasse auswählt (auch wenn es natürlich auch hier immer wieder schwarze Schafe gibt). Meins isses nicht.