Beiträge von DerFrechdax

    ich schreib mal, wie es bei meiner Schäferhündin war, sie hatte immer wieder Stellen, wo das Fell ausging, sich Krusten gebildet hatten und es gejuckt und genässt hatte. Der TA hat uns damals ein Shampoo gegeben, das alles abtötet, Bakterien und Pilze, und eine Salbe.
    Es kam aber immer wieder, kaum dass das Fell wieder etwas länger war.
    Irgendwann, nachdem ich echt 100e Euro los hatte, hab ich eine Tiefheilpraktikerkn draufschauen lassen. Sie hat sich über 2h Zeit genommen und am Ende Sulfur D12 empfohlen.
    Damit ging es tatsächlich komplett weg... wenn sie danach immer mal wieder mit jucken und knabbern anfing, half 1 Gabe davon, dass es gar nicht erst wieder ausgebrochen ist.

    Vielleicht hilft dir unsere Erfahrung irgendwie weiter =)

    Gute Besserung :smile:

    ich persönlich würde den Hund nur "machen lassen", wenn ich es so entschieden habe. Also zb mit einem Aufhebungssignal ("Ok" o.ä.) den Hund gehen lassen. Dann darf er rennen, soviel er will.
    Wenn ich nicht 100% sicher bin, dass er kommt, würde ich ihn aus dem Spiel nicht abrufen... sonst lernt er, dass er nicht hören muss, wenn er nicht will, weil du nicht sofort ein Echo folgen lassen kannst.

    Wenn er noch nicht bombenfest abrufbar ist und du ihn nicht mit gutem Gefühl laufen lassen kannst (weil er abhaut oder es manchmal zu Streit kommt oder andere Gründe), dann lass ihn an der Schleppleine wie vorher schon kommentiert und meide solche Hundeparks. Laufen und Spielen kann er in seinem Leben noch oft genug.

    Vielleicht bietet eine Hundeschule bei euch auch "Social Walks" an? Da lernen die Hunde, angeleint in einer Gruppe zu Laufen, ohne dass gespielt wird. Mal ne ganz neue Erfahrung.

    Das wichtigste ist, dass ihr gut durch die Pubertät kommt, ohne dass dein Hund den Respekt vor dir verliert, weil du am Rand stehst und ihn vergebens rufst und er nicht hört. ;) :roll:

    Willkommen :smile:
    Mit der Erziehung habe ich gleich angefangen, natürlich dosiert =)
    Der Hund bekommt seinen Platz gezeigt, vielleicht kannst du ja dem Züchter vorher ein Tshirt o.ä. von dir geben, was er ein paar Tage der Mutter des Zwergs unterjubeln kann... wenn du den Kleinen holst, hast du was, was du auf den Platz legen kannst und was nach Mama riecht.
    Ich habe zu Beginn ganz besonders kein Aufhebens um meine Kleine gemacht, hab sie gewissermaßen "ignoriert" und ihr dadurch die Freiheit gegeben, sich alles in Ruhe anzuschauen. Auch keinen Besuch eingeladen die ersten Tage, obwohl einige in den Startlöchern standen ;)
    Ich habe wirklich viel darauf geschaut, dass meine Süße nur positive Erfahrungen macht und dadurch Vertrauen in mich und die Welt allgemein gewinnt. Also keine ungefragte Streicheleinheiten von Fremden, keine rüpeligen Hundekontakte...
    Dafür viel Führung, denn als Welpe kann man viel verkehrt machen... Sachen verschleppen und anknabbern... Reinpieseln... Treppen hochklettern und runterfallen...
    Irgendwann sind die Dinge für ihn klar und der Welpe schon ein Junghund :lol:

    Hundeschule haben wir nach 2 Wochen mit 10 Wochen begonnen... aber es ist auch hier wichtig, dass die Kleinen sich nicht selbst überlassen sind und nur herumtoben. Das gab es bei uns nur am Schluss wenn alle HH einverstanden waren. Ängstliche Hunde blieben auf dem Schoß des Besitzers, der auf einem Stuhl saß.
    Ansonsten blieben die Kleinen an der Leine und es wurde langsam aufgebaut, was ein Hundekind wissen muss.
    Ganz kleine Hunderassen hatten extra Schulstunden zusammen. Als meine Süsse ausgewachsen war (50 Kilo), wurde sie dann mal ausgeliehen in eine Kleinhunde- Trainingsstunde :D zum Üben :gut:

    Vor paar Jahren hat unsere Trainerin in der Hundeschule mir so einen Würger mit Stop verkauft, um das korrekte Fuß bei meiner Leonberger Hündin zu üben, ich hing schon manchmal wie der Rotz am Ärmel an ihr dran, wenn sie wo was Interessantes gesehen hat. Die Trainerin hat mir eingeschärft, den Würger nur in Verbindung mit nem normalen Halsband (Leine an beidem eingehängt) einzusetzen und nur zum Training am Platz. Damit kann man einen Hund echt erwürgen, an einen Rehpinscher mit sowas rum möchte ich gar nicht denken. :tropf:

    Leute, die ihr *fundiertes* Hundewissen aus dem Fernsehen haben, stehen bei mir aber auch nicht grad soooo hoch im Kurs... :ugly:

    Ich denke, es gibt Hunde, die "vergessen" schneller, dass etwas verboten war, und entsprechend oft muss ihnen in Erinnerung gerufen werden, dass sie etwas Unerwünschtes tun. Und es gibt HUnde, die fallen schon bei einem festen Blick in Ohnmacht und werfen mit Deeskalationsgesten um sich, um sofort die Situation zu entstressen.

    Bei uns wird von meiner Seite bei Bedarf fest fixiert, dann als nächstes "die Lefze gehoben" bzw. bei Nichtbeachtung geknurrt und Zähne gezeigt. Jeder, wirklich jeder (auch fremde) Hund, der zB aufdringlich war und so von mir behandelt wurde, hat sofort reagiert und sich zurückgezogen (zB wenn er gebettelt hat oder Taschen durchsuchen wollte etc.)

    Ich sage Nein nur im absoluten Notfall, ansonsten ein scharfes "Sssssssss" oder "Ä-äääääh" :lol:
    Verbunden mit einem festen Blick und entsprechender Körpersprache wird auch das schnell gecheckt vom Hund.

    Ist aber jetzt offtopic... nur falls es wen interessiert :D :lol:

    Meine Hündin damals war 11, als wir mit einem Welpen daheim ankamen, und ihr Blick, als wir ihn mit ins Haus gebracht ahben, sprach Bände :lol:
    So "DAS ist doch nicht euer Ernst!" :ugly:

    Ich hab das Gefühl, als hätten speziell ältere Hündinnen mit Welpen in ihrem Revier allgemein ein Problem... hab da was im Hinterkopf, wo was gelesen zu haben, kriegs aber nicht mehr zusammen :ka:

    Wenn du klarmachst, dass der Welpe willkommen ist (ZB indem du ihn streichelst, was du eh gemacht haben wirst), musst du ihr trotzdem die Möglichkeit geben, sich von ihm zurückzuziehen. Hat sie ja auch gemacht, wurde auch schon kommentiert. Sie hat das Recht, nichts mit ihm zu tun haben zu wollen.
    Also auch direkt einen 2. Wassernapf aufstellen und nicht im Beisein der Hündin den Welpen füttern, sondern getrennt.
    Keinen Kontakt erzwingen, aber auch nicht erlauben, dass sie den Welpen bedroht.

    Ich hab damals immer ein Auge auf die beiden haben müssen, bis die zwei sich eingegroovt hatten. Von wegen frecher Welpe, der den älteren Hund ärgert, wenn der schlafen will, und älterer Hund mit älteren Rechten, der nicht einsieht, dass ein Welpe auch mal was fressen muss :lachtot: