Beiträge von DerFrechdax

    Wuaaah das klingt nicht gut :flucht:
    Gibt's da ein wirkungsvolles Gift dagegen? :verzweifelt: :pfeif: Ich bin bereit alles zu tun, um das Zeug loszuwerden :mute:

    Giersch ist ziemlich unverwüstlich, ich rupfe ihn routinemäßig regelmäßig im Vorbeigehen raus, wenn sich neue Blättchen zeigen. Kommt zu den Kaninchen rein, in unsere Smoothies, ins Hundefutter kleingehackt... schmeckt sehr lecker, ein bißchen nussig.
    Kannst ihn in Suppe verarbeiten, statt Spinat zb mit Lachs in Aufläufe...

    Du kannst, wenn du viel Zeit hast, eine feste, schwarze Plane drüberlegen und mit Steinen beschweren. Bis nächstes Frühjahr müsste er die Segel gestrichen haben :lol:
    Kann natürlich sein, dass er an den Seiten rauswächst :D
    Bei uns machen das viele, um Beete vorzubereiten fürs nächste Jahr.

    Das Beste sind immer die Mamas von Kindern, die Locke mal streicheln wollen. Oft stehen die mit sehnsüchtigen Blick da und trauen sich nicht zu fragen... ich dann immer hilfsbereit "Möchtest du mal streicheln?" und lasse sie schon mal Sitz machen, sie ist ja echt groß (Leo). Das Kind setzt sich in Bewegung, die Mutter so "Beißt der???" :ugly:

    Ja, ich locke immer unbedarfte Kinder an, dann spare ich mir die Barf- Ration für heute.... :lepra:

    Es hilft, das Verhalten des Hundes immer im Auge zu behalten.
    Und zwar buchstäblich, d.h. der Hund versichert sich normalerweise bei dir als "Chefin" immer erstmal rück, bevor er zB das Kind maßregeln würde. Sieht er dann, dass du ihn fest im Auge hast, also anstarrst, dann wird er sich nochmal überlegen, ob er dein Kind zurechtweist.

    Und, das wollte ich noch erwähnen, das "Gruß mitgeben" mit der Schnauze ist eine Maßregelung. Vielleicht lag dein Baby im Weg rum, wo der Hund grad zufällig vorbei wollte ;) :ugly: , oder es war zu laut oder hat zu stark mit den Armen rumgefuchtelt, oderoderoder...

    Da dein Hund ein Hütehund ist, wirst du darauf achten müssen, dass der Hund dein Kind nicht kontrolliert, wenn das Kind anfängt zu laufen bzw. mal rennt. Unsere Schäferhündin hatte bei fremden Kindern manchmal die Anwandlung, die an der Jacke festzuhalten. Dann war das Geschrei groß "Der hat beißen wollen!", dabei wollte sie das unkontrollierte Herumrennen der Kinder regeln. Durfte sie natürlich trotzdem nicht, wenn einer was regelt, dann ich :D
    Aber da musste ich einfach drauf achten.

    Dein Job ist, drauf zu schauen, dass der Hund dem Kind kein Essen (Brezel zB) aus der Hand klaut, kein Spielzeug für sich beansprucht und es mit Knurren verteidigt...

    Darauf zu achten kann verhindern, dass der Hund sich dem Kind gegenüber zu viele Freiheiten herausnimmt und sich immer gesittet in seiner Nähe benimmt.

    Dem Kind im Gegenzug muss natürlich beigebracht werden, dass es den Hund nicht in den Schwitzkasten nimmt ("wir kuscheln, schau mal, Mama..." :headbash: ), das Futter wegnimmt, und dass es ihn später nicht herumkommandiert und "bestraft", wenn der Hund nicht hört. Sowas kann übel ausgehen.

    Ansonsten schließe ich mich den Vorrednern an: Baby und Hund IMMER trennen, wenn man zB duscht oder den Müll rausbringt.
    Bei uns ist die Couch/Bett/Stühle für Hunde tabu, denn wir haben oft auch Kinderbesuch, die sich vor Hunden fürchten. So haben die Kinder einen Rückzugsort, so wie die Hunde ihren haben (den Hundeplatz bzw. Box). Zusätzlich macht es den Hunden nichts aus, auf Wunsch von Gästen angeleint und angehängt zu werden

    Ich wünsche euch gutes Gelingen mit den zwei Babys :gut:

    ich hab das auch nur deshalb überhaupt thematisiert, weil oft in der Schiene gedacht wird (und auch von seiten der Besitzer argumentiert wird): "Der arme Hund kann nichts dafür, der hat halt Angst, ist ein Angsthund, der hat sich halt erschrocken."

    Und so wird natürlich an der Erziehung gespart, weil bei Angst ist das quasi so "programmiert" und als Besitzer bist du dann fein raus.

    Dass aber so ein Verhalten nicht unbedingt Ängstlichkeit zeigt, sondern Aggression, macht halt in der Argumentation der TE im Gespräch mit dem Hundebesitzer auch einen großen Unterschied.

    Für mich, stünde ich da unten auf der Treppe, und oben fletscht mich ein Hund aggressiv an, würde es auch einen Unterschied machen, ob der HUnd ängstlich- aggressiv wirkt oder nicht; je nachdem würde ich nämlich in der Situation unterschiedlich darauf reagieren... :D :gut:

    ich hab ja nicht gesagt, dass der Hund NICHT ängstlich ist... ich hab gesagt, dass sich das für mich nicht unbedingt wie ein Angsthund anhört :lol:
    Ich kenn ihn ja überhaupt nicht und war da auch nicht dabei :smile:

    Ein ängstlich- aggressiver Hund zeigt neben der Aggression eben auch immer ein kleines bißchen Angst... das kann an den geklappten und nicht aufgestellten Ohren erkannt werden, an dem eingeklemmten und nicht steil aufgerichteten Schwanz... an dem Schlecken und kurz Wegsehen zwischen den Keifattacken...

    Ein Hund, der gar keine Angst zeigt, empfindet nach meinem Empfinden in dem Moment einfach auch keine Angst. Besonders wenn er aus einer erhöhten Position aus einen Menschen angeht. Das heißt nicht, dass er in anderen Situationen nicht ängstlich reagieren kann.

    Aber es hieß ja, der Hund hätte aus Angst den Partner der TE angefletscht, weil es ja ein Angsthund ist... und in der Beschreibung konnte ich halt keine Anzeichen von Angst erkennen. Was natürlich nicht heißt, dass er nicht doch ein Angsthund sein könnte... alle Klarheiten beseitigt? :gut: :lol:

    In der von dir beschriebenen Situation ist die Frage, wie realistisch ist es, dem Hund deiner Freundin ein höfliches Herangehen an andere Hunde beizubringen.

    Wenn ich mir vorstelle, du möchtest und forderst von ihr ein Nicht- Starren, ein Nicht-direkt-aufeinander-Zugehen und einfach ein gut sozialisiertes Zusammentreffen, während dir ein Hund im Freilauf entgegenkommt, der weitab vom Besitzer voraus läuft, der HH schreit von weitem "Meiner tut nix!" und dessen Hund kommt schon wie ein Blöder angerannt, um eure Hündin grad mal über den Haufen zu rennen...
    ...dann bin ich ganz bei eurer Hündin und sehe es so, dass sie damt genau das verhindert. Sie fordert vom dem anderen, unkontrolliert auf sie zulaufenden Hund, dass er sich zusammennimmt und sie ernst nimmt, indem sie ihn anstarrt und diese geduckte Haltung einnimmt.

    Wenn du das zu verhindern suchst, nimmst du ihr die Möglichkeit, sich vor einem frechen Tutnix zu schützen.

    Das würde bedeuten, dass du sehr wahrscheinlich Ungehorsam von ihrer Seite provozierst, sie das Vertrauen in deine Urteilsfähigkeit verliert, und sie doch ihren Stiefel durchzieht, aber gegen deinen Willen. Und euer Verhältnis wäre dadurch verschlechtert.

    Die Lösung könnte so aussehen, dass DU ankommende Hunde abblockst, sie hinter dir bleibt, und sie dadurch dir den Part "überlässt". Kann aber sein, dass sie dich dazu noch nicht gut genug kennt, bzw. sie die Situation schon zu oft selbst auf die oben von dir beschriebene Weise geregelt hat.

    Lösung 2 könnte sein, dass du dem anderen HH und überhaupt allen HHs klar machst, dass sie ihren Hund anzuleinen haben, und erst, wenn ihr euch gegenübersteht, auf ein Komenado beide Hunde abgeleint werden, damit sie spielen. Das natürlich erst, wenn keiner sich an der Leine wild aufführt, sondern ruhig wartet, bis es soweit ist.

    Wenn Hunde auf uns zurennen, leine ich meine Hunde überhaupt nie einfach ab, besonders nicht, wenn der Besitzer noch weit weg ist.
    Wir warten, bis der andere Hund da ist, um uns rumrennt wie irre und es ihm zu blöd wird und er wieder geht.

    Dann gehe ich evtl. auf die nächste Wiese mit meinen und leine sie kontrolliert mit Kommando ab, wenn der andere Besitzer nachgekommen ist und wir uns darauf verständigt haben.
    So vermeide ich auch ein Heranpirschen, wie du es beschreibst, das meine Leo- Hündin auch zeigt, und womit sie gern andere Hunde erstmal einschüchtert. Was sie nicht soll. :D
    Auch, wenn danach herrlich gespielt wird.

    ich lass Brennesseljauche immer lange in der hintersten Ecke meines Gartens stehen und verwende sie erst, wenn sich bis auf die Stiele alles aufgelöst hat... das Stinken hört nach einiger Zeit wieder auf ;) das Ganze dann stark verdünnt macht in den Kompost gegeben gute Erde und auf die Pflanzen gesprüht stärkt es gegen Ungeziefer, ins Gießwasser gegeben ist es der beste Dünger... ich sammle gern auch Ackerschachtelhal oder gebe Rainfarn dazu in die Jauche... die beiden sind sehr mineralienhaltig, hab ich gelesen...
    Giersch wird bei mir auch in de Brennesseljauche mit reingeworfen, damit er weg kommt :ugly:

    irgendwie müssen die Wildkräuter ja im Zaum gehalten werden :lol: