ich gehe fremden Leuten mit Hund meistens aus dem Weg, mir ist das zu stressig.
Liegt auch an meinen, die zwar nicht per se unverträglich sind, aber ein bisschen intolerant.
Der Kleine findet Hunde, die direkt fixierend auf uns zukommen oder aufgeregt herumjanken zumindest kontrollbedürftig, die Große mag keine Kleinhunde und rennt gern springend überschwänglich auf andere Hunde zu, die sich dann in die Hosen machen.
Und ja, käme ein Kleinhund in Tutnixmanier auf uns zu, würde ich den Kleinen losmachen und vorschicken, um ihn abzufangen, bis er abgeholt wird.
Umgekehrt, in der von dir beschriebenen Situation, wo 2 Pöbler losgelassen werden und ich steh dazwischen, hätte ich wohl auch die Große abgeleint. Der Kleine neigt bei Prolos zum Größenwahn, vor dem ich ihn schützen muss. Die Große bringt durch ihre Größe nur durch langsames, freundliches Hingehen mit erhobener, sachte wedelnder Rute (was sie bei staksenden freigelassenen Leinenpöblern tun würde) schnell zur Raison.
Ich bin aber auch nicht komplett abgeneigt, wenn ein HH anfragt, ob Kontakt möglich wäre.
Nur, dann gehe ich mit dem anderen HH ein Stück und lasse dann nach und nach los, während wir im Bewegung sind.
ZB haben wir am Stall einen Irischen Wolfshund getroffen, riesig und tiefenentspannt. Meine beiden waren seeehr respektvoll ihm gegenüber
, gingen schnell wieder ihren Angelegenheiten nach, und es hat sich ein netter Plausch mit dem Frauchen ergeben.
Aber wenn ich es vermeiden kann, nicht wie in deinem Fall überfallen werde und/ oder der andere Hund wie in 99% der Fälle schon starrend im Halsband hängt, geh ich einen anderen Weg und gut is.
Die vorherrschende Einstellung, Leinenpöbler abzuleinen und ganz feste das Beste zu hoffen, teile ich nicht, wie du ja auch. Besonders das Kopf auf Rücken legen hätte gewaltig ins Auge gehen können.
Insofern ist dein Bauchgefühl völlig intakt und in Ordnung, finde ich
.