Zu den temperamentvollen Hunderassen:
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Freunde von uns haben sich vor 1,5 Jahren einen Lagotto geholt, ein süßer Wuschel, aber extrem temperamentvoll. Und mit temperamentvoll meine ich nie zur Ruhe kommen, außer, man schickt ihn auf seinen Platz. Dieser Hund springt immer in die Leine, egal, ob sie lang oder kurz ist, außer, er geht auf Kommando im "Fuß".
Ich hatte den Kerl mal einen Tag hier zur Betreuung, dachte auch ein bisschen, den krieg ich schon schnell so hin wie ich ihn brauche... Puh, war ich froh, als er wieder abgeholt worden ist. Es war so irre anstrengend, diesen Hund zu führen, weil er einfach nur Blödsinn gemacht hat. Meine eigenen beiden führte ich also an einer Hand, den Lagotto an der anderen. Ableinen war utopisch, da nicht sicher gehorsam, und Schleppi war anstrengend, da Hund permanent am hin- und herwetzen. Über Ansagen hat er nur gelacht, und dann doch sein Ding gemacht.
Und dieser Hund geht seit er da ist, in eine Hundeschule, sein Frauchen hat Seminare und Weiterbildungen absolviert, er wird zum Joggen mitgenommen, er muss Ruhe halten... aber der ist halt, wie er ist, und auch noch in der Pubertät noch dazu...
Seitdem ist Lagotto von meiner Liste der potenziellen Nachfolgehunden gestrichen... ![]()
Was ich sagen will, es gibt solche Hunde, da dauert es ein bisschen länger. Die können einfach nicht still sitzen. Ok, man kann über Futter und Ruheübungen versuchen, zu regulieren, aber wenn der Hund halt Hummeln im Hintern hat, muss man schauen, wie man das regelt. Und wenn der Hund dann gut untergebracht ist... vielleicht muss man als Halter auch mal wieder ein bisschen durchatmen, damit man wieder mit frischer Kraft mit dem Hampelmann arbeiten kann.
Die Rasse und der Charakter des Hundes spielt mMn schon eine wichtige Rolle.. deshalb sitzt hier zB auch eine Leo- Hündin und kein weiterer Podencomix
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