Es sind wahrscheinlich tiefgründige Ängste und ich weiß wenn ich jetzt wieder abate, habe ich mich dieser Angst wieder nicht gestellt. Abet Ich habe auch das Gefühl mich auf den Welpen nicht einlassen zu können, da ich mich im Moment nicht freue. Ich schlafe nicht, übergebe mich und kann keinen klaren Gedanken fassen.
Das hört sich für mich so an, als ob die Angst, einen Welpen ins Haus zu holen nur die Spitze des Eisbergs ist. Ein Nebenschauplatz, wo sich deine Angst eben gerade zeigt.
Man kann es nicht erzwingen, sich seinen Ängsten zu stellen. Manchmal müssen sie von alleine weggehen, manchmal ist der Zeitpunkt noch nicht gekommen oder der Leidensdruck noch nicht groß genug, tätig zu werden und etwas wegen ihnen zu unternehmen, oder man selbst noch nicht reif oder mutig genug und braucht noch etwas Zeit.
Ich mache mir auch zuviel Gedanken was andere denken. Meine Eltern freuen sich und wissen das ich mir das schon ewig wünsche, meine Arbeitsloskollegen wissen das ich extra wegen einem Hund Teilzeit arbeite und nun muss ich kleinlaut sagen, doch nicht.
Und ich habe Angst das ich die Absage bereue, weil so ein Zeitpunkt eben nicht mehr da sein wird.
Wegen dem, was andere von mir denken, würde ich heute, auf dem Stand, auf dem ich jetzt bin, überhaupt nichts mehr entscheiden (als ich jünger war, ging es mir natürlich genauso wie dir.).
Denn, leben mit den Konsequenzen muss ich, niemand anders, nicht die Nachbarn, nicht die Kollegen, nicht einmal die Eltern. Ich bin selbst verantwortlich für meine Entscheidungen und muss dann auch dazu stehen.
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Gelernt habe ich das, als ich mein erstes Kind bekommen habe und mir jeder reinreden wollte. Man wird wirklich irre, wenn man auf alle Meinungen anderer hört.
Vielleicht wäre ein erwachsener Hund für dich eine bessere Wahl, würdest du doch jetzt einen Hund in deinem Leben haben wollen?
Ein Hundebaby kann jeden, auch hundeerfahrene Menschen, an ihre nervliche Belastungsgrenze bringen, weil sie halt einfach noch so viel lernen müssen und man auch immer Sorge hat, etwas zu verpassen, was der Hund jetzt lernen muss oder den Hund irgendwie zu "versauen" oder so.
Ein erwachsener Hund ist schon geprägt und hat vieles schon gelernt und könnte, wenn er charakterlich keine Baustellen hat, eine Alternative sein.
Wie würde sich dieser Gedanke für dich anfühlen?