Beiträge von DerFrechdax

    Lolalotta @Clover mich braucht ihr nicht bekehren ;) Ich hab mich weiter vorn schon gegen Buddellöcher auf fremdem Grund ausgesprochen oder sie wenigstens zuzuschütten, und meine Hunde buddeln nicht, haben auch ihre Vorgänger nicht.

    Ich stell mir das von der TE Geschilderte vor wie am Strand, wo jeder eine Sandburg baut mit Graben und allem drum rum. Da weiss man, dass alles voller Löcher ist und läuft entsprechend vorsichtig. Keine Ahnung, ich bin ja nicht vor Ort.

    beginnt er recht schnell, aufgeregt auf der Wiese hin- und herzurennen, an den verschiedenen Mäuselöchern zu schnüffeln und sich dann ins Buddel-Nirwana zu stürzen. Ich kann einfach nicht erkennen, selbst ganzheitlich betrachtet, womit wir das hervorrufen.

    Nach dem, was ich deiner Beschreibung entnehme, rufst du da gar nichts hervor, sondern dein Hund ist im Jagdmodus. Und das Buddeln ist der Versuch, an die Mäuse ranzukommen. (Das kam bisher aus deinen Beiträgen für mich so nicht raus.) Wenn er denn am Buddeln ist, kann es natürlich zusätzlich zu einem Tunnel kommen, aus dem er dann schwer rausfindet.

    Deinen Ansatz, ihm ein Buddelloch zu zeigen, wo du das jagen/buddeln erlaubst, ist mMn nicht ganz schlecht (vom Grundsatzthema offene Buddellöcher mal abgesehen), nur hast du das Ganze nicht zu Ende gebracht.

    Du hast dem Hund gesagt, da nicht, da schon, und ihn dann allein gelassen damit. Du bist weggegangen und hast ihn seinen Buddelwahn/ Jagdfieber überlassen. Zu erwarten, dass der Hund sich von selbst zu dir umorientiert, ist etwa so, als würde mein Hund ein Reh verfolgen und dann von selbst umdrehen, um zu mir zurückzukommen. Warum sollte er das tun ohne dass ich es einfordere und auch durchsetzen kann?

    Und warum sollte dein Hund mit dir mitkommen, wenn es am Buddelloch so köstlich nach Maus riecht und man sich da auch noch schön selbst beschäftigen kann?

    Eine Möglichkeit wäre gewesen, den Hund kontrolliert buddeln zu lassen und dann zu sagen, dass ihr weitergeht, mit welchem Kommando auch immer du das sonst so machst. Also "weiter" oder "gehma" oder "komm" und ihn vom Buddelloch wegtreiben. Geht er mit, gibts Belohnung in Form von Lob oder mal was Leckeres, damit sich das lohnt, die Mäuse Mäuse sein zu lassen.

    Hört er nicht, kommt die Leine an den Buddler und er muss eben so mit.

    Wenn du zu weit weg bist und dann rufst, hast du den Nachteil, dass du dir das Rückrufkommando kaputt machst, weil er nicht hört, und auch nicht auf ihn einwirken kannst, wenn er dich ignoriert. Du gibst die Kontrolle über ihn, die du dir aufbauen wolltest durch die Erlaubnis zum Buddeln, wieder auf.

    Grundsätzlich finde ich, sollte ein Hund ein Kommando bekommen und dann auch die Auflösung. Also, ich sage "sitz", Hund setzt sich, und ich sage dann auch "auf" oder "okay" oder mache eine Geste, wenn er aufstehen darf.

    D.h. Hund entscheidet nicht selbstständig, wann er wieder aufsteht, sondern ich. Das ist zb in der Öffentlichkeit, zb einem Restaurant, sehr praktisch, wenn ein Hund das lernt.

    Genauso könntest du deinem Hund erlauben zu buddeln, wenn du das möchtest, aber dann auch das Buddeln beenden, wenn du es für an der Zeit siehst.

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    Meine Hunde, nur zur Info an dich, dürfen nicht buddeln oder mäuseln. Sie dürfen gar nichts jagen, weder Spuren verfolgen, noch auf Sicht. Ich bin der Meinung, es ist für meine Hunde (ich habe ja nun keine Jagdhunde, da müsste man sich eine Alternative ausdenken) einfacher, etwas nie zu dürfen und basta, als es ab und zu nach dem Zufallsprinzip zu dürfen und immer wieder das Hormon- Hoch zu verspüren, wenn sie es dürfen. Dazu gibt es aber natürlich auch andere Meinungen, ganz klar.

    Kommt sicher auch auf den Hund an, aber es dürfte manchen Hunden schwer fallen, sich immer an die reglementierenden Vorgaben des Besitzers zu halten, wenn sie wiederkehrend jagen dürfen, vor allem, wenn der Halter nicht 100% konsequent ist, weil jagen selbstbelohnend ist. Die meisten Hunde, wenn sie nicht bombig im Gehorsam stehen, werden doch irgendwann wieder anfangen, selber zu entscheiden, wann sie jagen. Deshalb werden Jagdhunde auch streng ausgebildet und eng geführt, weil da der Gehorsam einfach da sein muss.

    Deshalb müsstest du überlegen, wie du das mit dem Buddeln managen willst, und das dann konsequent durchziehen.

    Nur, ihn einfach allein zu lassen in der Situation, das würde ich nicht. Das schwächt deinen Anspruch, ihm Führung zu geben, die Person zu sein, an der er sich orientiert.

    Irgendwann wird er vielleicht anfangen, die Welt ohne dich zu entdecken, wenn du ums Eck bist, und dir mal nicht hinterher laufen. Es gibt ja noch andere Sachen, die darauf warten, von einem jungen Hund entdeckt zu werden, läufige Hündinnen zb oder spielende Kinder. Dass er dir bisher immer hinterher kam, war eine sehr glückliche Fügung.

    Durch das Weggehen gibst du die Kontrolle über deinen Hund komplett ab. Lieber ihn gleich von Anfang an mitnehmen, so dass er lernt, dass er in deiner Nähe zu bleiben hat und ihr nur zu zweit die Welt entdeckt und nicht jeder für sich.

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    Jetzt hab ich Hunger.... vielleicht auf eine leckere geimpfte, gechipte, mehrfach entwurmte Bolognese?

    :lachtot:

    Die Simply V Variante mit Kräutern schmeckt auch mit Mandelmilch gestreckt mega lecker als Sahnesauce ?

    Ich lese hier mal mit.... seit das mit Corona angefangen hat, steigt auch meine Gewichtskurve immens :/

    Alles zwickt und mit meinen engen Tshirts sehe ich aus wie eine Presswurst.

    Momentan esse ich in erster Linie um Stress abzubauen und mich zu trösten, und das muss aufhören. 8 Kilo müssten minimum runter, besser 10.

    Ich hab aber noch keinen Plan, wie, weil ich nicht wirklich Diät halten kann (und will), wenn ich mich so fühle wie aktuell. Vielleicht läuft mir hier im Faden eine Lösung über den Weg.

    Durch die Hunde bewege ich mich eigentlich schon jeden Tag, 2x pro Woche reite ich. Das reicht aber wohl nicht aus.

    Grüße vom Frechdax :winken:

    Mensch, Leute, da sind die ganzen vielen Stunden umfassenden Trainings doch mit eingerechnet, um die 4 Kommandos zu lernen. Dann die Fahrtkosten zur Messe, die Untersuchung des Knies, und natürlich Schmerzensgeld, weil sie den Hund so ins Herz geschlossen hat. Und dann hat der Hund zwei Jahre lang Kost und Logis gehabt....

    Also wirklich. Das muss man auch sehen. Seid mal nicht so knickerig.


    :lachtot: