Beiträge von DerFrechdax

    Tierärztin schließt Diabetes und Ähnliches aus, drum keine Blutabnahme.

    Das wundert mich ziemlich, denn in den Hund reinschauen kann sie wohl auch nicht :ka:

    Ohne Blutuntersuchung hast du halt gar keine Ausgangsbasis, es ist alles möglich und man kann weiter Rätsel raten was der Hund hat. Ist das Blut in Ordnung, kann man das abhaken und ein Training beginnen, um die Verhaltensauffälligkeiten zu bearbeiten. Solange aber nicht klar ist, ob der Hund nicht krank ist, stocherst du im Nebel.

    Vielleicht stört ihn das Gehoppel, das bei einem durchschnittlichen Feldweg schon mal arg sein kann? Oder macht er das auch, wenn ihr auf einer Straße fahrt?

    Vielleicht mag er das Geschaukel nicht? Eine Idee wäre, mal einen Hundeanghänger auszuleihen und zu sehen, ob es damit besser ist, da "schwebt" er nicht so weit oben in der Luft, sondern hat den Boden näher unter den Füßen.

    Mein Mann steht gerade müde an der Kaffeemaschine und sinniert:

    "3 Minuten doof stellen spart eine Stunde Arbeit - ich glaub, das stelle ich heute in meinen Status" (Er hat das Statuserstellen für sich entdeckt und freut sich immer über das Feedback :nicken: )

    Mein Vorschlag wäre, das mal auf seinen Grabstein zu schreiben, "ein Leben lang doof gestellt und viel Arbeit erspart." Er überlegt noch. :lol:

    Sagt mal...glaubt ihr, dass es Menschen gibt, die so derartig weit beim Thema Hund drinnen sind, dass man sie quasi mehr oder weniger alles fragen könnte und sie drauf eine Antwort wüssten. Egal ob Rasseeigenschaften, Pflege, Erziehung, Resozialisierung, Tierschutz, Ausbildung (auch jagdlichen und alle Sportarten), Körpersprache und Verhalten, Welpenaufzucht usw.

    Hintergrund: eine Bekannte meinte letztens, Hunde sind keine Wissenschaft und so schwierig kann das ja nicht sein und mit ihrer Erfahrung (gut 20 Jahre die diversesten Hunde aus dem Tierschutz), habe sie alles gesehen was es zu sehen gäbe, nichts stelle sie vor eine Herausforderung, zum Thema Hund wisse sie quasi alles.

    Ich bezweifle das mal, trotzdem will ich ihr nicht zu Unrecht was unterstellen. Was glaubt ihr?

    Jemand der der Meinung ist, er weiß schon alles, hat aufgehört, Neues dazuzulernen.

    Sacco Google mal "Trail Ideen Pferd" oder "Extremtrail"... da findest du tolle Bilder mit Ideen.

    In unserer Halle im Abstellraum nebenan stehen bereit: eine Wippe (das Beste: draufreiten und dann das Pferd vor und zurück wippen lassen durch feine Hilfengebung, ohne dass es runtergeht oder danebensteigt), ein Flattervorhang zum durchreiten oder führen, ein "Tor" bestehend aus 2 Pfosten und E- Litze mit Griff zum Einhängen, mit dem man üben kann, ein Tor zu öffnen, durchzureiten ohne den Griff loszulassen und es wieder zu schließen, zwei Jutesäcke mit alten leeren Klapperdosen drin, den man beim Reiten hinter sich herziehen kann oder von A nach B bringen kann, eine alte Matratze zum Drüberreiten/Stehen üben/drüber springen, ein Hulahoopreifen, eine Plane, um das Pferd und sich selbst einzuwickeln, es wie einen Umhang flattern zu lassen im Galopp oder drüber zu reiten, ein Seil, um vom Pferd aus mit dem Pferd Seil zu springen, Pylonen natürlich und Gymnastikbälle, um vom Pferd aus Fußball zu spielen.

    Das macht mega Spaß, besonders, wenn man zu zweit in der Halle ist und einer ein bisschen filmt/ Fotos macht... das ist immer sehr lustig und dem Quarterstütchen scheint es auch Spaß zu machen, sie steht total auf den Quatsch.

    Also wäre hier die Empfehlung erstmal auf Dosen zu verzichten und lieber frisch zu kochen? Ich denke, das könnte unser nächster Schritt sein.

    Ich kenne natürlich deinen Hund nicht und kenne auch nicht alle Hintergründe. Wenn aber alles tiermedizinische abgedeckt wurde und der TA sagt, der Hund wäre an sich gesund und es wurden ernste Erkrankungen ausgeschlossen, wäre das mein Weg, um den Magen und den Darm wieder ins Lot zu bringen.

    Es gibt sehr gute Fleischdosen, aber ganz am Anfang und immer, wenn ein Hund gerade wieder krank war, habe ich lieber Fleisch vom Barfbedarf gekauft und selbst gekocht. Da weiß ich ganz genau, was drin ist. Ich habe dann auch keine Barf- Menü- Päckchen gekauft, wo Innereien, Muskelfleisch und anderes zusammen verrührt drin war, sondern wirklich echtes Muskelfleisch. Später kann man dann auch wieder Innereien mitkochen, ich füttere gern Putenherz, Pferdeherz in Würfeln, Putenmägen, Hähnchenherzen, Hähnchenleber. Blättermagen ebenfalls, den allerdings roh, wegen der Enzyme und natürlich nur in kleinen Portionen als Zusatz.

    Am Besten ist es, man lässt sich einen Futterplan ausrechnen, wenn man dauerhaft bei Selbstgekochtem bleiben möchte, damit alle Spurenelemente drin sind.