Beiträge von DerFrechdax

    Guck mal, es gibt zum Thema Darmgesundheit einen eigenen Faden, vielleicht findest du dort Anregungen und Hilfe zum Thema Darmaufbau:

    DerFrechdax
    1. Mai 2018 um 11:45

    Ich habe auch beim Senior lange mit Unverträglichkeiten zu tun gehabt, jetzt sind wir auf einem guten Weg, beim Jungspund auch. Dauert manchmal etwas.

    Ich hab für mich immer den folgenden Weg beschritten, wenn es mal wieder arg war oder etwas nicht vertragen worden ist:

    (Leider kann ich mein Zutat nicht spoilern, sorry, wenn ihr das alle nochmal lesen müsst :tropf: )

    Ich würde zum TA gehen, Kotprobe abgeben (mach ich bei hartnäckigen Durchfälle nach spätestens dem zweiten Tag immer) und auf Parasiten (wie Giardien zb) testen lassen und mir vom TA was geben lassen als erste Hilfe.

    Dann empfiehlt meine TÄ immer einen Tag fasten, dann Morosuppe (also die richtige, mit etwas Salz, gibt dazu online Rezepte), dann, wenn der Kot nach 1, 2 Tagen wieder fest ist, rät sie zum beifügen von Süßkartoffeln zu der Morosuppe, alles superlang gekocht, und dann kommt nochmal 1-2 Tage später zb Huhn oder Pferd dazu als Proteinquelle. Das kann man dann ne Weile füttern und dann nach und nach das ursprüngliche Futter wieder einschleichen.

    Und ich geb gern Kohle, Heilerde, Heilmoor, Probiotika. Damit fahre ich wenns akut ist, recht gut.

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    Ich würde also von dem Gekochten, was er verträgt, ausgehen und nach und nach einen Grundstock aufbauen. Also bei euch Reis, Möhren, Huhn, und dann nach und nach Gemüse wie Fenchel, Zucchini, Stangensellerie dazu, vielleicht anderes Fleisch, zb Pferd oder Fisch, immer mit viel Zeit dazwischen, bevor ihr wechselt. Mit Vitaminmischung und hochwertigem Öl dazu kann man davon einen Hund gut ernähren. Wenn er Huhn gut verträgt, es gibt von Rinti zb auch Reinfleischdosen mit Huhn, dazu koche ich dann Gemüse und quelle Quinoaflocken auf und geb die dazu- fertig.

    Trofu habe ich für den Jungspund das Sensitivjuniorfutter von Josera, welches er auch sehr gut verträgt, da hab ich mir Probepäckchen schicken lassen, als Snack oder zum Kauen gibt es Hühnerfüße und Hühnerbrust getrocknet zu kaufen.

    Der Wildpark ist schon notiert, allerdings kommen wir da erst Ende des Monats/Anfang nächsten Monats hin, weil wir dort mit Freunden hinfahren wollen :tropf:

    Ich hoffe, das gilt dann noch, wenn ich die Aufgabe erst verspätet löse =)

    Das auf den Rücken hüpfen wäre eine lustige Aufgabe für unseren Urlaub jetzt, mal sehen, ob Jack mitmacht.

    Fuß, geschweige denn frei bei mir bleiben im Fuß haben wir noch gar nicht aufgebaut, mal sehen, ob ich das in der kurzen Zeit hinbekomme. An der Leine läuft Jack meistens tadellos, aber ist die Leine ab, heißt das für ihn normalerweise, dass er jetzt sein Ding machen darf. Mal sehen, wie ich das mache, wahrscheinlich würde ein Leckerli in der Hand helfen :ugly:   :lol:

    Hab ich mir auch gedacht, dass das ein Kind ist, das gewohnt ist, Erwachsenen Befehle zu erteilen...

    Ich hätte im Leben nicht so mit einem fremden Erwachsenen gesprochen (und mit meinen Eltern auch nicht). Schon der Satz "Aber ich will da jetzt...." wurde bei meinen Eltern erzieherisch korrektiv beantwortet, weil man nicht irgendwas will sondern möchte und dann als Bitte vorgetragen mit einem Bitte vorher und Dankeschön hinterher und in einem freundlichen Ton. Und dann wurde überlegt, ob der Wunsch überhaupt erfüllt wurde oder nicht.

    Ich finde deine Reaktion auch sehr nett und trotzdem cool, Avocado

    Du kannst ja auch den Senior füttern ohne Jack auch was zu geben :ka: hier kriegen die Althunde nun auch nicht plötzlich wieder 3x am Tag wie der Zwerg … ist halt so, kippt keiner tot um deswegen.

    Ja, könnte ich... finde ich bloß immer irgendwie unfair, wenn nur einer Futter in der Schüssel hat

    :ops: :ops: :ops:

    Vielleicht geb ich Jack mittags in Zukunft nur noch ein paar Bröckchen Trofu so als Placebo :denker:

    Ich hätte zum Futterthema eine Frage :sweet:

    Wie würdet ihr das machen, der Senior braucht 3x täglich sein Futter, sonst fängt er spätestens am Nachmittag das Nüchternerbrechen an, wenn ich das Futter mittags weglasse. Bisher habe ich Jack mitgefüttert, also auch 3x am Tag.

    Spricht etwas dagegen, ihn so lange 3x täglich zu füttern, bis der Senior irgendwann mal nicht mehr da ist? Jack ist jetzt 7 Monate alt.

    Darf ich bitte fragen, was "Gymnastizieren" bedeutet?

    Wird ein Pferd nicht gymnastiziert und "richtig" geritten, nehmen die Gelenke, der Rücken, das ganze Pferd auf Dauer Schaden. Es entwickeln sich Muskeln übermäßig, wo sie stören, zb im Unterhals, und es entwickeln sich Haltungsschäden, zb ein Senkrücken.

    Außerdem müssen besonders junge Pferde lernen, sich optimal auszubalancieren, besonders natürlich nochmal unter dem Reiter. Das erfolgt auch über das sogenannte Geraderichten und verschiedene Übungen auf beiden "Händen", also links und rechts herum in der Halle oder Reitplatz.

    Ich hab das Video heute gesehen, und am meisten hatte ich Wut auf die Leute und die Besitzer, die offensichtlich nicht gemerkt haben, dass das Pferd überfordert oder turniersauer war oder beides und es den Sportlerinnen trotzdem zur Verfügung gestellt hatten. Das hätte alles nicht sein müssen.

    Die Reiterin hat Jahre darauf hin trainiert, bei Olympia ihr Bestes zu geben und bekommt dann ein Pferd zugewiesen, das vorher schon 3x bei der russischen Reiterin verweigert hatte und entsprechend "drauf" war. Zuerst hat es sich ja am Zugang zum Parcours verkrochen, lief dann doch los und beim ersten Sprung, bei dem eine Latte fiel, bei dem sich entweder das Pferd oder die Reiterin verschätzt hatten, war dann Schicht im Schacht.

    Hätte man ihr ein frisches Pferd gegeben, wäre die Sache vielleicht ganz anders ausgegangen.

    Dass sie unbedingt mit allen Mitteln das offensichtlich nicht kooperierende Pferd zum Vorwärtsbewegen bringen will, indem sie auf es mit der Gerte eindrischt, ist schlimm, aber denke ich ihrer Verzweiflung geschuldet, irgendwie in die Gänge zu kommen und trotzdem ans Ziel zu kommen. Sie scheint ja völlig neben sich zu stehen, wie sie auf dem rückwärtslaufenden Pferd sitzt und weint. Die Trainerin hat sie noch bestärkt, indem sie sagte, sie solle dem Pferd eine drauf hauen. Sie hat mir leid getan, genauso wie das Pferd. Das war ein totales Desaster, das vermeidbar gewesen wäre, wenn das Pferd ausgetauscht worden wäre.

    Das Vorgefallene wirft mMn eher grundsätzliche Fragen auf, warum das Pferd nicht wollte, ob es sein muss, auf völlig fremden Pferden Parcours reiten zu müssen, wie mit Pferden umgegangen wird, die entweder die Nerven nicht haben oder sauer geworden sind oder überfordert. Ich bin aber in der Materie selbst überhaupt nicht drin und habe mit Turniersport auch überhaupt nichts zu tun.