Beiträge von DerFrechdax

    Jack hatte ja vor ner Weile immer mal Bauchweh, Bauchgluckern und Matschekot und war einfach unwohl, und unser Giardientest für ihn war positiv. Leicht positiv, aber eben nicht negativ.

    Während Panacur war der Kot in Ordnung, nach dem ersten Durchlauf Panacur war er sehr weich :dizzy_face:

    Dann gab es Diatab von der TÄ, während dem zweiten Durchlauf mit Panacur auch wieder, Kot war okay und zwar nicht optimal, aber normal riechend und geformt. Und jetzt ist der zweite Durchlauf fertig und er hat wieder weichen, sehr übelriechenden Output :dizzy_face: :dizzy_face: :dizzy_face:

    Er bekommt ein Probiotikum von der TÄ, das sie mit ihrem eigenen Logo versehen hat, da sind 6 verschiedene Keime drin, Sivomixx ist seit letzter Woche bestellt und kommt hoffentlich auch baldmöglichst.

    Zusätzlich füttere ich weiterhin etwas Morosuppe aka Mohrrübenbrei, zerkochten Reis mit Gemüse plus Reinfleischdose und Pektin, Enteral von futtermedikus und Usniotika.

    Hab zweimal alles durchgedampft und die Hundeplätze heiß gewaschen, gerade heute nochmal alles abgezogen und in die Maschine gegeben.

    Drückt uns die Daumen, dass der Test kommende Woche negativ ist :weary_face:

    Wenn er durchstartet nicht?

    Da würd ich tatsächlich mal mit Hausleine arbeiten. Hundchen kommentarlos einsammeln und zurück auf seinen Platz bringen.

    Das werde ich üben, danke dafür. Er hat jetzt einen großen Kennel, den ich ihm nett eingerichtet habe. Dort könnte ich ihn hinbringen, wenn er sich so aufführt.

    Ich war nur immer skeptisch, ob der Hund das auch wirklich verbindet mit seiner Aktion und den Kennel/seinen Platz nicht negativ verknüpft und als Strafe empfindet. Deshalb hat er jetzt auch die Schlafbox im Hausflur und den Kennel extra dazu, weil er ne Zeit nicht mehr in die Schlafbox wollte, nachdem er da ein paarmal reinzitiert worden ist, als er Besuch anbellen wollte.

    Wahrscheinlich mache ich mir schon wieder zuviel Gedanken um sein Seelenleben, während er das ausnutzt, um sich auszuleben.

    Ich werd mal über die anderen Fragen von dir nachdenken, was ich anders gemacht hab bei den anderen. Danke dir!

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    Danke für deine lieben Worte, das baut mich wieder etwas auf, auch, wenn ihr anderen von euren Hunden erzählt. Danke auch physioclaudi :hugging_face:

    Man vergisst leicht, dass auch bei anderen der gut erzogen Hund nicht vom Himmel gefallen ist :relieved_face:

    Den Blick auf dem ersten Bild kenne ich auch von Jack, diese leicht zugezogenen Augen und ein Blick, wo er abwägt, was er jetzt am besten tut, um nicht das machen zu müssen, was ich von ihm will :winking_face:


    Aktuell nimmt Jack sich tatsächlich unter meiner Aufsicht sehr zusammen, kommt Sammy nicht zu nahe, beschwichtigt ab und zu durch Gähnen, wenn ich ihn im Blick hab und er gerade an Sammy vorbeigeht (und ich hab ihn gerade immer scharf im Blick, außer er schläft oder die beiden sind getrennt).

    Und das tut er nach wie vor wie "zufällig", sein Weg führt ihn ab und an an Sammy vorbei, wenn der irgendwo steht. Das ist dann wohl auch kein Zufall, oder, eingedenk eurer Schilderungen... ?

    Gleichzeitig liegt er jetzt statt auf der Couch (die nun für Sammy allein frei zur Verfügung steht und für ihn nur, wenn ich ihn explizit einlade und dann wieder runterschicke) gern unter dem zentralen Esstisch und in seiner Stoffbox neben der Couch.

    Diese ist plötzlich, man glaubt es kaum, auch für Sammy attraktiv, der da echt noch nie drin gelegen hat :partying_face: .


    Ich werd noch irre mit den Psychospielchen der beiden :dizzy_face: Ich will meinen unterbelichteten einfältigen pflegeleichten Leo wieder :weary_face:

    Guten Morgen allerseits,

    auf den letzten Beiträgen hab ich jetzt ein bisschen herumdenken müssen.

    zählt gefühlt bis 3, grinst und macht weiter wo er vorher aufgehört hatte. Man würde ja denken er weiß dass aus ist, er hört ja auf und beschwichtigt sogar.

    Das ist etwas, das alle meine vorherigen Hunde nicht gemacht haben (außer der Podencomix, der war auch so). Vielleicht war ich da bisher verwöhnt, und natürlich gab es Differenzen und Baustellen. Aber ich hatte immer das Gefühl, dass mein Wort gilt und der Hund ehrlich mitmacht anstatt mir innerlich den Mittelfinger zu zeigen und mich dann doch zu veräppeln.

    Vielleicht hatte ich auch ein verkehrtes Bild von Jack, er kann nämlich durchaus sehr streberhaft auftreten, und in der Hundeschule macht er alles top mit und ist da wirklich Zucker.

    Es ist bei beiden Hunden nur ein wirkliches Problem, wenn sie in ihre Tunnel geraten. Sprich, wenn ein Fremder Hund näher als 10 Meter herankommt und fixiert oder kläfft, das macht beide out of order. Oder wenn jemand an der Tür klingelt. Wenn jemand einfach das Haus betritt.

    Das sind Situationen, da hab ich je nach Situation zwei Verrückte hier sitzen, die ich in dem Moment leider sehr schlecht erreiche.

    zweitens scheints dann ja schon im generellen daran zu hapern das du keinen deiner Hunde in so Fällen abbrechen kannst.

    ja, das ist so, wenn es klingelt zb krieg ich beide Hunde nicht sofort ausgestellt. Sammy bellt dann stereotyp vor sich hin. "WAU" - Pause. "WAU" - Pause. Und das geht so lange, bis der Besuch da ist und er hin darf um ihn abzuschnüffeln. Nichts hilft. Meistens schicke ich ihn in seine Box, dann wauwaut er eben von dort aus wie eine kaputte Schalllplatte.

    Jack schießt wie von der Tarantel gestochen zur Terrassentür mit Blick in den Garten und zum Gartentürchen (durch die Terrassentür betreten ja alle unser Haus) und bellt wie ein Verrückter. Er lässt sich aber dann, wenn er an der Tür bellt, abrufen und in den Hausflur sperren und bellt dort auch nicht weiter. Aber dieses hinschießen zur Tür kann ich nicht verhindern.

    Wenn ihr da Tipps habt, sehr gerne =)

    Ich glaube du musst für dich selbst überlegen wie du erzieherisch stehst und ob das wirklich ein guter Standpunkt ist oder nur einer mit dem du dich wohlfühlst, aber deine Hunde nicht so.

    Das ist etwas, da muss ich drüber nachdenken. Es kann schon sein, dass ich bei Jack zu lasch war bisher. Er ist halt süß, fluffig, hat sich oft ängstlich gezeigt und hat mein Mutterherz angesprochen. Dass in ihm ganz eventuell eine kleine Arschkrampe steckt, die meine Inkonsequenz bzw Gutmütigkeit ausnutzt, kam mir einfach nicht in den Sinn.

    Meine Schäferhündin wurde wesentlich strenger und deutlich konsequenter erzogen, ebenso die Leonbergerhündin. Beide waren große Hunde, die absolut funktionieren mussten. Sammy war ja CM-gedrillt, als er zu mir kam, so dass ich sehr lange beschäftigt war damit, ihn aufzubauen. Eine Zurechtweisung hat eigentlich immer dazu geführt, dass er sofort in sich zusammengefallen ist und sich auf den Rücken geworfen hat.

    Sammy ist eigentlich ein Traumhund, wenn beim Gassi kein fremder Hund zu uns kommt und Gäste nicht klingeln :sweet:  :lol:

    Dass Jack ganz grundsätzlich deutlichere Grenzen braucht, hab ich jetzt auch gesehen. Er benimmt sich in vielen Situationen so rüpelig, wie ich es bei meinen anderen Hunden vorher nie im Leben hätte soweit überhaupt kommen lassen. Vielleicht hab ich es auch unterschätzt, einen echten Terrier zu haben. Mein Spruch war früher immer "alles, nur keinen Terrier" |)

    Ich muss da wohl echt noch sehr viel lernen und mir überlegen, wie es weitergeht.


    Über Buchtipps wäre ich übrigens sehr dankbar. Auch wenn Jack mein achter eigener Hund und mein vierter Welpe ist, kann man offensichtlich manchmal nochmal von ganz vorn anfangen müssen :sweet:

    Also mein Tipp: atme tief durch, überleg dir für dich mal ganz genau, was DU eigentlich willst und was DICH nervt (nicht, was du meinst, welche Kommandos ein Hund alle kennen müsste) und überlege dir Wege, wie du dahin kommst.

    Da muss ich drüber nachdenken, danke für deine Schilderung, wie ihr das macht. Seit neuestem mache ich es so, dass der Senior immer zuerst kommt, dann komme ich und Jack am Schluss (also zb wenn wir zum Gassi das Haus/ den Garten verlassen/heimkommen oder wenn wir gemeinsam in den Garten gehen). Auch beim Anleinen/Futter geben/ins Auto oder aus dem Auto raus, immer erst der Senior, Jack muss warten oder absitzen.


    Vielleicht erstell ich einen neuen Faden zu den anderen Situationen, die mir nicht gefallen, würdet ihr mich da auch nochmal so wunderbar unterstützen, wie ihr es in diesem Thread getan habt? Dafür wäre ich echt sehr dankbar.

    Ad hoc fällt mir die Sache ein, wenn es klingelt, wenn Besuch (oder auch unsere Kinder) das Haus betritt und wenn wir fremde Hunde passieren müssen.

    Das sind jetzt auch Situationen, wo ich auf Sammy aufpassen muss, damit Jack ihn in solchen Momenten in hoher Erregungslage, wo er aus seinem Hemd springt, nicht anrempelt/abschnappt.

    Ob ich je grundsätzlich die hohe Erregungslage geregelt krieg, die bei Jack ja irgendwie fest eingebaut scheint, wage ich zu bezweifeln. Er ist der erste Hund, den ich habe, der so dermaßen unter Strom steht. Ich hoffe sehr, dass strengere Regeln und vor allem mehr Konsequenz ihm hilft, ruhiger zu werden.

    Wenn du irgendwann zurücksiehst und dir dann auffällt das du gegen Ende viel mehr Zeit mit Jack verbracht hast als mit Sammy, das wird wehtun.

    Ja, du hast recht. Ich hab halt immer den Gedanken, dass jetzt bei Jack wichtige Weichen gestellt werden, und will es nicht versauen, deshalb liegt mein Augenmerk mehr auf Jack.

    Ich muss mich einfach noch vortasten und die Hebel suchen, wo ich ansetzen kann. Einige Dinge, die sich jetzt ergeben haben, hatte ich noch mit keinem meiner Hunde. Ich hatte halt auch noch nie Terrier :partying_face:

    Was ist es bei Jack? Worauf reagiert er schon, wo reagiert er zwar denkt sich aber "Gut, Fraule siehts. Muss ich nachher weitermachen wenn sie nicht guckt" und was hält nachdrücklich?

    Jack reagiert schnell, so schnell, dass ich manchmal denke, etwas ist gegessen, und dann macht er es einfach wieder, was er nicht soll. Und ich korrigiere wieder, und er reagiert und dann tut er es wieder.

    Ein bisschen wie bei Sisiphos, ich rolle jeden Tag den Stein hoch, und morgen wieder oder nach 5 Minuten.

    Das einzige, wo er wirklich sehr gut hört, ist wenn er ein Kommando bekommt. Das muss ich aber auch evtl. wiederholen, weil er "vergisst", was ich eben noch von ihm wollte. Dabei nimmt er sich aber zurück. Also, wenn ich ihn absetze mit Sitz und bleib habe ich gute Karten, dass er auf die Auflösung des Kommandos wartet und nicht Sammy neben sich belästigt.

    Laut werden darf man bei Jack nicht, da gehen bei ihm die Rollos runter und er schaltet auf Durchzug. Will man etwas durchsetzen, braucht man einen langen Atem und Geduld bei ihm. Letzten Endes will er es aber eigentlich recht machen.

    Ich habe das Gefühl, dass ich mich einfach die letzte Zeit auch zu wenig in die Interaktionen der beiden eingemischt habe. Das muss ich unbedingt mehr kontrollieren und nach meinen Wünschen und zu Sammys Gunsten gestalten.

    Aye Sir :bindafür:

    Ich finde Deinen Gedankengang im Beitrag #50 zwar gut; meine aber das hier viel zu sehr Jack in dem Vordergrund steht und der alte Hund zu kurz kommt. Wie sind da Deine Gedanken?

    Klar ist, dass Rudelmitglieder die Schwäche eines bisherigen Anführers durchaus für sich ausnutzen und in der Stellung aufsteigen wollen. Genau das tut derzeit Dein Jack! Ich finde, der alte Hund bräuchte da doch etwas Unterstützung. Unterstützung in sofern, dass er vor dem Rüpel beschützt wird.

    Okay, für Sammy habe ich es heute so gelöst, dass er zuerst durch die Türen geht, wenn wir gemeinsam zb das Haus oder den Garten verlassen, dann kam ich, dann als letztes Jack und zwar gesittet und ruhig ohne hinterher eilen zu wollen.

    Bisher hatte ich beide Hunde hinter mir gehalten und bin als erstes raus, was dazu geführt hat, dass beide Hunde hinter mir aufeinander herumgetrampelt sind, weil keiner schnell genug durch die Tür gekommen ist.

    Ich hab Jack separiert oder beide Hunde mit Kommando abgesetzt, wenn ich an den Hunden herumhantieren musste und dann erst den Senior abgerufen und versorgt und danach den Jungspund.

    Sammy durfte heute auf die Couch, Jack außer gerade eben für eine kurze Kuscheleinheit nicht.

    Heute durfte Jack den Senior nicht mal mit dem Hintern anschauen, wie ich das auf Dauer mache, muss ich dann abwägen. Ich möchte schon, dass die beiden entspannt interagieren, aber eben höflich und nicht wie zwei kleine Geistesgestörte.

    Ich habe auf jeden Fall verstanden dass Sammy aufgrund seines Alters und seines neuen, nicht belastbare Zustandes meine Unterstützung braucht.


    Danke für die Blumen :smiling_face_with_hearts: Jack wird Ende Dezember 1 Jahr alt.

    Wir besuchen einmal die Woche einen Junghundekurs, mit Schwerpunkt darauf, am Ende einen belastbare, sozial verträglichen Hund zu haben, der den Anforderungen an einen Familienhund gewachsen ist, und unter der Woche üben wir die neuen Inhalte. Jack ist dabei immer sehr motiviert, gehorsam, bemüht alles recht zu machen und sehr fokussiert und immer begeistert bei der Sache.

    RR klappt sehr gut, er reagiert pronto ohne Beinheben :smirking_face: Allerdings hat er es tatsächlich jetzt ab und an geschafft, so zu tun als würde er auf mich zulaufen und ist dann an mir vorbeigerannt oder kurz vor mir abgebogen :face_with_rolling_eyes:

    Aber da er entweder an der Flexi läuft oder an der Schleppleine, konnte ich den Gehorsam immer einfordern.

    Allerdings ist mir heute aufgefallen dass er sich dann nach dem RR wieder entfernt, ohne auf die Freigabe von mir zu warten :partying_face: Da werde ich wieder mehr darauf achten.

    Gemeinsame Gassigänge mit anderen Hunden gibt es derzeit leider keine :frowning_face: Das ist etwas, was ihm echt gut tun würde, mit anderen Junghunden zu laufen. Hier wohnen nur Leute mit unerzogenen Hunden, und durch Sammys Neigung zu Pöbeleien haben wir die letzte Zeit auch keine neuen Bekanntschaften geschlossen.

    Vielleicht ergibt sich was über die Hundeschule... wenn er nicht mehr im Garten wachen abhängen darf und daheim Ruhe herrscht, braucht er unbedingt Beschäftigung. Vielleicht baue ich langsam auf, dass er am Rad läuft... er hat aktuell noch Angst vor meinem Fahrrad :see_no_evil_monkey:

    Werd mich mal dahinter klemmen was für ihn zu finden.

    Ja, klar kann ich ihn herrufen :zany_face: Ich hab mich eigentlich immer gefreut, wenn er von sich aus zu mir kam. Wahrscheinlich weil ich wirklich die Vorstellung vom armen, häufig kranken Hascherl hatte, das von mir beschützt und gepampert werden muss.

    Er bedrängt mich eigentlich nur auf der Couch oder wenn ich am Boden sitze. Stolpern tu ich, wenn, dann immer über Sammy, der mir sehr oft im Weg herumläuft :woozy_face: so oft, dass ich es aufgegeben habe, ihn wegzuschicken.


    Das mit dem Maulkorb liegt mir echt etwas im Magen... Ich hoffe, er trägt ihn gern und er sieht dann nicht zu bedrohlich aus :see_no_evil_monkey:

    Vielen vielen Dank, dass ihr über unsere Probleme eure Köpfe zerbrecht :hugging_face:

    Eure Tipps helfen mir wirklich sehr!

    Ich geh mal auf das ein, was mir besonders aufgefallen ist:

    Sammy ist regelmäßig beim TA, erst letzte Woche wieder, Blutbild wurde frisch gemacht, seine Zähne wurden letzte Woche saniert, er bekommt Entwässerung und Herztabletten. Diese Woche nach der OP ging es ihm leider nicht gut, er hatte häufig diesen Herzhusten und war recht wenig belastbar.

    Irgendwie passt das alles zusammen, dass Jack gerade jetzt meint, seine Zeit sei gekommen... oder so... :face_with_rolling_eyes:

    Meine Meinung zum Platz im Flur kennst du ja schon seit geraumer Zeit. Das ist halt leider absolut kontraproduktiv.

    Das mit dem Hausflur, das muss ich glaub ich nochmal erklären.

    Ich weiß das, mit dem, dass man Kontrollettis nicht auf den Hauptdurchgangsstrecken ihren Platz zuweist, so dass sie alles kontrollieren können.

    Unser Hausflur ist kein langer Schlauch, sondern da, wo die Treppe nach oben geht, gibt es keine Kellertreppe. Dort ist also viel Platz unter der Wendeltreppe nach oben, wo der neue Kennel und die Schlafboxen von beiden Hunden stehen (Sammys steht jetzt im Wohnzimmer). Meistens wird unser Haus über die Terrassentür betreten und verlassen. Die Haustür wird nur benutzt von dem, der geht, wenn niemand mehr im Haus ist.

    Der Hausflur bzw die Ecke unter der Treppe ist der Bereich, wo der Hund keinen Einblick hat in Wohnzimmer und Küche sowie keine Kontrolle über das OG (außer er spitzt die Ohren).

    Entsprechend werden die Plätze unter der Treppe freiwillig kaum von den Hunden aufgesucht und eignen sich mMn gut, um einen Hund aus dem Geschehen im Hauptbereich Wohnzimmer/Küche zu nehmen, wo sich das Leben unserer Familie abspielt.


    Jack befand sich heute unter strenger Aufsicht und wurde sehr stark von mir gegängelt reglementiert. Futter gibt es eh immer getrennt durch ein Türgitter, und heute wartete Jack hinter diesem Türgitter bis alles vorbereitet war, Couch war komplett tabu.

    Beim großen gemeinsamen Gassi ignorierte er Sammy und die beiden koexistierten und koschnüffelten wunderbar ohne irgendwelche Rüpeleien von Jack. Ich fand, dass Sammy sogar sehr entspannt unterwegs war, weil Jack ihn wirklich total in Ruhe gelassen hat.

    Als ich das Abendessen für beide vorbereitet habe, hat Jack die Gunst der Stunde genutzt und die Küchentür verstellt und einmal kurz verstohlen abgeschnappt nach Sammy. Der hat das Ganze ignoriert und überhaupt nicht reagiert, aber ich habe es gesehen, und es gab ein Donnerwetter und Jack landete wieder hinter dem Kindergitter, um dort auf sein Futter zu warten.


    Ich muss sagen, ich hatte noch nie die Situation, dass ich einen Hund so sehr einschränken musste um des Friedens willen. Selbst meine beiden Hündinnen haben sich nach ein, zwei mal, wo sie sich gezofft hatten, mit der Situation abgefunden und Frieden geschlossen. Alles war geklärt, alles klar.

    Mit den beiden Terriern scheint es komplexer zu sein :thinking_face: "Wrg" und "Ab" waren heute die am häufigsten benutzten Vokabeln hier :partying_face:

    Ich muss auch nochmal auf den Beitrag von Grinsekatze1 eingehen, dass der Senior eine ruhigen Lebensabend verdient hat. Das finde ich natürlich auch, und wir tun wirklich alles, dass er alles hat, was er braucht.

    Allerdings hatte ich auch immer im Kopf, wie er vor dem gesundheitlichen Einbruch, den er aktuell erlitten hat, drauf war. Er war exakt genauso wie Jack sich seit neuestem gibt. Knurrig (okay, da ist Jack eher schnappig), seine Pfründe verteidigend, Schlüsselstellen im Haus besetzend, aus allem ein Dominanzthema machend.

    Jack und er sind sich tatsächlich sehr ähnlich, nur dass Jack einfach jung und fit ist und natürlich kräftiger, und Sammy baut ab und wird schwächer.


    Ich danke euch allen vielmals, dass ihr euch hier geäußert habt. Ihr habt mir viel Stoff zum Nachdenken gegeben, und ich werde meinen Mann den Faden auch lesen lassen, wenn er wieder da ist. Er geht ja meistens morgens mit beiden Hunden raus, und er sollte ebenso Bescheid wissen, was die beste Vorgehensweise ist und vor allem, dass das nicht von selbst wieder weggeht :smirking_face: .

    Ich werde also

    • weiterhin mit Jack die Hundeschule besuchen und werde zusehen, dass wir noch einen anderen Kurs buchen können oder endlich einen Verein finden, der uns nimmt, um Agility oder Hoopers zu machen.

    Ich werde zusehen,

    • mehrmals in der Woche allein mit Jack Gassi zu gehen, um Qualitätszeit mit ihm zu verbringen,

    • positive Erlebnisse mit beiden Hunden zu generieren, wenn Jack höflich, im Bogen und mit Abstand den Senior passiert und ihn entsprechend loben

    • die Hunde räumlich zu trennen, wenn ich nicht da bin

    • Situationen, die mit einer höheren Erregungslage einhergehen, wie zb Anleinen, Pfoten abputzen, Futter vorbereiten und geben, über Gehorsam zu managen und somit zu entzerren und vor allem dadurch Dynamik rauszunehmen.


    Ich werde das mit dem Zergel weiter verfolgen und schauen, was Jack am meisten gefällt (er mag ihn zb nicht tragen, aber er zergelt inzwischen ganz gern, wenn ich ihn in der Hand halte) und Hundesichtungen mit ihm allein üben.

    Und ich werde konsequenter sein im Einfordern von Gehorsam, Jack vergisst nämlich alle paar Sekunden, was ich gerade von ihm wollte, besonders bei der Leinenführigkeit, und stiehlt sich dann immer weiter nach vorn, bis er eben doch wieder zieht. Ich habe ihn heute sehr viel hinten laufen lassen müssen, was tatsächlich, man mag es kaum glauben, am Ende ziemlich viel Ruhe in unseren Gassigang gebracht hat.

    Ich bin überrascht, denn ich hätte ehrlich gesagt mehr Widerspruchsgeist von ihm erwartet.

    Habe ich was vergessen, was ihr sehr wichtig finden würdet?


    Ach so, dazu möchte ich mich noch äußern:

    Genauso achte ich darauf, ob ein Kontakt höflich ist oder bedrängend.

    Das ist ein guter Gedanke, danke dafür! Ehrlich gesagt habe ich es immer sehr genossen, wenn Jack zu mir auf die Couch gekommen ist. Er ist sehr verkuschelt und ich genieße es wohl mehr als er, ihm durch sein weiches Fell zu wuscheln.

    Das aufzugeben tut mir echt leid :crying_face:

    Aber rückblickend war es schon oft eher ein Einfordern und oft hat er mich dabei bedrängt, ich hatte zumindest oft die Schnauze direkt im Gesicht hängen.

    Ich hoffe sehr dass wir irgendwann wieder auf den Stand kommen, wo Kuscheln auf der Couch wieder möglich Ist, ohne dass es kippt.

    seinen Platz geht und dort lernt, runterzufahren

    Fast übersehen.... das ist tatsächlich etwas, was ich noch gar nicht mit ihm geübt habe, danke! Also, auf seinen Platz gehen im Gang/Hausflur und dort bleiben.

    Beiden Hunden ist es nämlich sehr wichtig, immer ungefähr dort zu sein, wo ich bin. Sammy ist eh schon immer mein Schatten, und Jack mäandert halt irgendwo in der Peripherie mit herum.

    Da könnte ich ansetzen.


    Zusätzlich trenne ich die beiden jetzt konsequent, wenn wir nicht da sind und wenn wir nachts oben schlafen. Sammy darf ins Wohnzimmer, Jack bleibt im Gang/ Hausflur.