Beiträge von DerFrechdax
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Leider ja. Das Doofe ist, dass die 810g-Dosen auf den Kilopreis hochgerechnet wesentlich günstiger sind. Wenn ein kleiner Hund oder Welpe aber nur 200-300g am Tag bekommt, reicht die Dose für drei bis vier Tage, und das finde ich schon grenzwertig. Bzw. geht vier Tage gar nicht...da stinkt das Zeug echt schon.
Meinen Welpen stelle ich daher bald auf das Nassfutter meines Großen um, dann schaffen die zusammen eine 810g-Dose in 1,5 Tagen.
Du kannst auch das restliche Futter in kleinen Portionen einfrieren und dann einzeln auftauen, wenn du es geben willst
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Hi, es soll hier um richtiges Verhalten des Hundebesitzers gehen, wenn ich das richtig verstanden habe... und das setzt für mich schon viel weiter vorher an.
Wenn ich einen Hund habe, der Menschen gruselig findet, unterwegs oder daheim, dann reagiere ich sofort darauf, wenn ich es bemerke, indem ich mir überlege, wie ich gegenlenken kann.
Dieser Hund hat bisher 6 Jahre lang kaum Führung oder Erziehung genossen und sich ungehindert ausleben können... Du schreibst, er knurrt sehr oft, bellt Leute an (warum, weil er territorial ist? Weil er ein Problem mit Menschen hat, mit Männern, mit Frauen, oder mit Leuten, die groß sind oder schwarz gekleidet... ? Weil er einfach ein Aas ist oder hat er mal was erlebt, was ihn geprägt hat?...usw usf), das spielt alles eine sehr große Rolle, wie man gegensteuert. Also die Motivation des Hundes.
Es gibt Hunde, die lassen sich nur anfassen, wenn sie es sozusagen "erlauben" oder wenn sie es kommen sehen und können sehr pissig werden, wenn sie unvermutet berührt werden oder aus dem Schlaf heraus angefasst werden. Vielleicht war das auch eine Kombi, der Hund ist erschrocken, ist eh dominant (ja ich benutze jetzt das böse Wort einfach mal) und gewohnt, alles zu kontrollieren. Sei es drum, mMn hätte man viel schon früher eingreifen und was tun müssen.
Jetzt hat der Hund halt das Stigma, gebissen zu haben, wahrscheinlich auch Auflagen, du bist verletzt und dein Nachbar hat ein schlechtes Gewissen.
Aus der Theorie heraus, um deine Frage zu beantworten, denn keiner meiner inzwischen 8 Hunde, die hier lebten bzw leben hat je so die Nerven verlieren müssen - ich finde, ein ruhiges Eingreifen zeugt von Sachverstand und Souveränität.
Also kein kopfloses Herumkreischen, sondern ruhig hingehen, Hund möglichst eine Leine umlegen, eine Schlinge ziehen, um den Hals legen und zuziehen, bis der Hund nachgibt und dann den Hund wegziehen und sichern.
Liest sich easy, ist in der Praxis sicher schwer und werde ich hoffentlich nie brauchen.
Ohne Leine würde mir das Nackenfell oder Hinterbeine packen und wegziehen einfallen, allerdings ist die Gefahr groß, dass durch das Reißen der Zähne durch die Haut beim Wegziehen größere Verletzungen entstehen, wenn der Hund sich festgebissen hat. Mit einem Stück Stock das Maul aufhebeln wäre auch eine Möglichkeit, hab ich aber nie gemacht und nie gebraucht. Und zur Not, wenn man den Hund gar nicht wegbekommt, mit dem Gartenschlauch mit hartem Strahl wegspritzen, oder halt mit körperlicher Gewalt.
Schreien, das hab ich so im Hinterkopf abgespeichert, soll den Hund eher anspornen und anheizen. Frag mich nicht, wo ich das her hab. Schreien und Kreischen wirkt unsouverän, finde ich, allerdings hat man sich selbst in so einer Situation vielleicht auch nicht wirklich unter Kontrolle und tut alles eher unbewusst. Deshalb kann man für das Schreien deinem Nachbarn keinen Vorwurf machen, für die Versäumnisse davor allerdings schon.
Gute Besserung und gute Heilung!

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Ich drücke die Daumen, dass ihr das gut in den Griff bekommt, es gibt auch für Hunde gute Entwässerungstabletten und Medikamente fürs Herz, damit können die Tiere trotzdem schön alt werden ohne größere Beschwerden.
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"Und dann darf sie jetzt noch draußen sein?"
"Ja, klar, du doch auch!"

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Hast Du da ein zwei Marken im Kopf, die es lohnt zu googlen?
Es gibt hier einen Faden, wo sich alles um Trofu dreht, vielleicht kannst du da auch nochmal anfragen, wenn du magst.
Ich persönlich hätte gern morgens Josera Kids gefüttert oder Belcando Junior Poultry (enthält aber außer Truthahn noch Krill), wurde aber beides hier nicht vertragen (bei uns liegt der Fall aber anders, bei unserem Junghund ist es die Bauchspeicheldrüse).
Als Leckerli und für die Zähne gebe ich momentan in kleinen Mengen von Ofrieda das Trofu "Patentrezept", das enthält Insektenprotein und wird sehr gern gefressen und recht gut vertragen. Außerdem hab ich noch von Mac's das Monoprotein Rind mit Süßkartoffel da, wurde aber vermutlich durch die fehlenden Enzyme nicht gut vertragen. Das möchte ich gern nochmal probieren als Leckerli, wenn wir mit Enzymen zu suplementieren anfangen, enthält allerdings auch viel Schnickschnack.
Ich bin aber im Trofuthema nicht so gut drin, weil ich sehr lange gebarft und gekocht habe für meine Vierbeiner. Ich mag Trofu eigentlich grundsätzlich eher nicht so und füttere lieber nass...

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Das Kratzen kann auch von Milben oder Flöhen kommen, nur als Einwurf.
Warum fütterst du nicht das Futter, das er vertragen hat, wieder ganz normal und mischt einfach eine Handvoll Platinum mit unter, für den Geschmack?
Allerdings, wenn Parasiten ausgeschlossen wurden und der Hund kratzt sich, kriegt Ohrenentzündungen und schleckt dauernd an sich herum, spricht das sehr für eine Unverträglichkeit.
Mir persönlich wären die Zutaten im Wolfsblut viel zu durcheinander. Die ganzen Kräuterzusätze sind unnötig und haben Allergiepotenzial. Es gibt auch Trofu, das nur eine Proteinquelle und sehr wenig Zusätze enthält, muss man ein bisschen gucken. Geht online in Sekundenschnelle.
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Hallo, liebes Forum,
heute suche ich hier nach euren Erfahrungen mit euren Junghunden, bei denen juvenile Pankreasinsuffizienz diagnostiziert worden ist.
Wie seid ihr darauf gekommen? Was gebt ihr, um den Enzymmangel auszugleichen? Unterstützt ihr pflanzlichen oder homöopathisch? Wie habt ihr das Futter umgestellt, und was wird bei euch am besten vertragen? Wie hat sich euer Hund weiter entwickelt, und worauf sollte man achten?
Wie ich im Junghundefaden schon kurz geschrieben habe, bekam ich gestern diese Diagnose für Jack. Seit er hier eingezogen ist, hat er immer mal mehr, mal weniger Probleme mit der Verdauung gehabt. Als Welpe hartnäckige Giardien, dann ging es eine Weile, dann immer wieder Matschekot, Futterwechsel halfen nur sehr kurzfristig, es wurde immer weniger vertragen, bis wir jetzt bei Morosuppe und Rindfleischdose gelandet sind.
Es wurde mehrfach auf Parasiten getestet, nach der letzten Giardienbehandlung war alles negativ, Darmaufbau ist im Gange, Blut war unauffällig bis auf aktuell einen erhöhten Folsäurewert und recht guten B12- Wert. Durch eine Kotuntersuchung wurde dann anhand der sehr niedrigen Elastase die Diagnose gestellt und ich soll jetzt die fehlenden Enzyme zufüttern mit Kapseln, Pankreatin Micro von Ratiopharm.
Im Nachhinein passen die Symptome alle, das häufige Kotabsetzen, der weiche Kot, dass er so wenig verträgt, vor allem kein Fett und Kohlehydrate, dass er so dünn ist, dass jeder einzelne Knochen heraussteht trotz üppiger Portionen, die er verputzt, das Bauchgrummeln, die Blähungen, und ab und an kommt auch das Futter unverdaut wieder vorn in einem Schwapp raus.
Ansonsten ist er aber fit und aktiv, wir scheinen es gerade rechtzeitig bemerkt zu haben, bevor er echte, schwere Mangelerscheinungen aufweist.
Vielleicht gibt es hier im Forum Betroffene, die ihre Geschichte teilen möchten

Darüber würde ich mich sehr freuen

Danke und viele Grüße vom Frechdax
