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Beiträge von DerFrechdax
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Geht es euch auch so, dass ihr heimkommt, euch kommt nur ein Hund oder gar keiner entgegen, und ihr schaut als erstes, ob euer Senior noch atmet?
So geht es mir momentan recht oft

Der Senior schläft oft so tief, gern in einer offenen Box oder auf meinem Lieblingsliegeplatz auf der Couch eingerollt, und kriegt deshalb nicht mit, wenn ich heim komme.
Jedesmal bin ich innerlich gewappnet, ihn nicht mehr atmend vorzufinden. Kein gutes Gefühl irgendwie...
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Gestern und heute Linsendal
Für morgen köchelt gerade ein Huhn auf dem Herd vor sich hin
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Hier häuft es sich, dass mir auf Feldwegen zwei Leute nebeneinander entgegen kommen (zb Sonntags zum Spaziergang, mit Walkingstöcken oder auch ohne), und die dann beide stur weiter in ihrer Spur laufen.
Früher, besonders zu Anfang von Corona, hab ich meine Leohündin dann zugewandt genommen, dann konnten die Menschen dann plötzlich Platz machen und Abstand halten.
Jetzt mit dem niedlichen Lockenkopf, der mehr Abstand braucht und deshalb abgewandt geführt wird, klappt das nicht.
Also dürfen wir gerade so am vollgekxxxten grünen Rand balancieren, der Hund schon im Graben, damit sich die zwei entgegenkommenden Personen nix abbrechen mal einen Schritt zur Seite zu machen. Ärgert mich jedesmal.
Und, gestern hatte ich eine Erleuchtung

Ich hatte mit Hund im Wald schon mal eine Frau mit zwei Dackeln an der langen Leine getroffen, die kreuz und quer den gesamten Weg eingenommen hatten, so dass wir ins Gestrüpp ausweichen mussten.
Diese Dame mit ihren Dackeln haben wir gestern auf einem Feldweg getroffen, als wir mit den Pferden hundelos unterwegs waren.
Erst dachte ich, das soll wieder so laufen- sie hat die komplette Breite des Weges gebraucht. Nur, diesmal haben wir drauf zugehalten, und, o Wunder, sie konnte ihre Dackel zur Seite zitieren und in einer "Bucht" am Feldweg warten, bis wir vorbei waren.
Hab mich auch artig bedankt

Memo an mich selbst: öfter das Pferd als Bulldozer mitnehmen, der Hund scheint nicht beeindruckend genug zu sein

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Ich bin schon der Meinung, dass Hunde durch "auf was drauf pinkeln" eine gewisse Botschaft übermitteln.
Kann beispielsweise natürlich Angst sein oder Unbehagen, wenn sie unter sich pinkeln, das ist dann gepaart mit entsprechender Körpersprache.
Einer meiner Hunde hat gern bei der Verwandtschaft am Türstock das Bein gehoben, wenn er dort bleiben musste zum Sitten. Das war dann auch vielleicht Stress oder Verunsicherung. Oder Protest

Oder sie markieren was als ihrs. Unser Senior hatte mal ne Phase, da hat er mehrfach nachts/morgens mein Lammfell in meiner Lieblingsecke auf der Couch wirklich mit einem See vollgepieselt.
Das hatte wirklich was von "gehört mir".
Ich persönlich hab dann vermehrt den Hund im Auge gehabt und musste leider auch Vorrechte streichen. Also gab es ne Zeitlang nachts kein Schlafen mehr auf der Couch, sondern er musste im Flur schlafen, wo ich ihm eine offene Box und schöne Decken hergerichtet hatte.
Ich würde auch das mit dem "im Bett schlafen" überdenken. Wenn die Phase vorbei ist, kann man dann ja wieder Vorrechte zugestehen. Aber ganz ehrlich, wer mir ins Bett pinkelt, schläft halt woanders. Punkt.

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Mit 95kg hat der Hund aber heftiges Übergewicht.
Man sagt bei dieser Rasse max. 75kg- und das sind dann schon Brecher.
Ich würde gerne mal ein Foto sehen.
https://www.dogforum.de/gallery/image/8472-mike/
Beim Züchter haben alle Großen Hunde dieser Rasse ein ähnliches Gewicht wie unser Mike, manche wiegen sogar mehr
Uh, das ist natürlich ein Kaventsmann...
Darf ich fragen, was mit seinen Ohren ist?
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Mich treibt halt das Thema Beziehung ein bisschen um, weil ich - obwohl oder gerade weil ich "Dominanzler" bin - es für essentiell halte, zu versuchen, die Hundeperspektive einzunehmen. Was suchen, wollen und brauchen die Hunde in einer Beziehung?
Ich glaube die meisten Hunde wünschen sich Klarheit, Sicherheit, Führung und Ruhe.
Eine gewisse Routine, feste Abläufe (also nicht skalvisch, aber schon so eine grundlegende Struktur) und jemanden, der die Dinge in die Hand nimmt.
Die allerwenigsten Hunde sind selber echte geborene Anführer, sie folgen in den meisten Fällen lieber (rassetypische Ausnahmen bestätigen die Regel. Manche Hunde wurden so selektiert, dass sie ohne Mensch "funktionieren" und ihren Job erfüllen).
Ich glaube ein großer Teil ist eigene persönliche Seelenarbeit an sich selbst. Bin ich mit mir im Reinen, hab meinen Weg gefunden, sowohl im Leben als auch in der Art meines Umgangs mit meinem Hund oder Pferd, strahle ich auch eine gewisse Ruhe und Abgeklärtheit aus. So jemand folgt man gerne.
Spoiler anzeigen
Heute hatte ich ein interessantes Erlebnis mit dem jungen Pferd, das ich reiten darf.
Meine Mitreiterin und ich mussten am Weg durch eine sogenannte Flutmulde, die zugefroren war. Seitlich am Rand, wo nur wenige cm Wasser standen, wollten wir unsere Pferde an der Hand durchführen. Mein Pferd hat erst gescheut, aber mit gut zureden und anfeuern für jeden Schritt, den es durch die gefrorene Pfütze machte, ging mein Wallach dann gut durch, obwohl er durch sein Gewicht eingebrochen ist und nasse Füße bekommen hat.
Das andere Pferd war viel hektischer, die Besitzerin war ängstlich, kreischte ihr Pferd leider kurz an und musste sich hinterher direkt sammeln, weil sie dachte, ihr Pferd stürzt (es ist nichts passiert). Sie ist jung und eher ein ängstlicher Typ Mensch, was man ihr natürlich nicht zum Vorwurf machen kann, aber es wirkt sich halt darauf aus, wie gern das Tier einem dann folgt.
Ich wünsche mir, dass meine Tiere wissen, mit mir kommen sie immer gut an, jede Situation geht mit mir an der Seite gut aus, ich hab alles im Griff und unter Kontrolle.
Eigene Ideen des Tieres werden je nachdem von mir geschätzt oder verworfen, das feedbacke ich sofort. Bringt mir also Jack seinen Ball, kann das der Beginn eines Spieles sein. Knurrt er meinen Besuch an, geb ich ihm genauso Feedback, dass ich diesen Einwurf kaka finde. Beide Male empfinde ich mich als letzte, richtunggebende Instanz.
Mit dem Gehorsam, den brauch ich nur, wenn mein Hund dazu neigt, drüber zu sein. Also Besuch manage ich zb über Gehorsam und Rituale, und an Hunden ordentlich vorbeilaufen oder rennende Kinder etc auch.
Und dann halt Lob, Lob, Lob.
Lob von mir ist das Tollste und Beste, was meinen Tieren passieren kann, dafür sorge ich von Anfang an. Bemühungen von ihnen werden immer honoriert und gesehen, auch wenn sie nicht immer von Erfolg gekrönt sind. Dazu gehört auch eine gewisse wohlwollende und positive Einstellung zum Tier, und ich glaube, das ist auch mit Kooperation gemeint. Miteinander, nicht gegeneinander.
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Vielleicht ist ihm die "Gassifertigmach" Situation mit den vielen Hunden zu unübersichtlich?
Hast du schon mal probiert, mit ihm allein oder mit einem zweiten Hund Gassi zu gehen und die anderen Hunde kommen danach dran? So dass diese Situation, wo alle gleichzeitig raus wollen, vermieden wird?
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Ich hatte mit 50 Kilo Hund eher selten das Problem, aber ab und an, wenn was zusammenkam... dann nimmt man die Hälfte auf und dann halt den Rest.
Ich würd ansonsten auch Gefrierbeutel oder die großen Frühstücksbeutel vom Aldi empfehlen. Die haben noch so Schlaufen dran zum Knoten.
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