Darf ich fragen, was du für den Hund bezahlt hast und was für einer das ist? Rein interessehalber.
Beiträge von DerFrechdax
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Wenn du deinen Teil des Vertrags nicht einhältst, dann machst du dich angreifbar rechtlich.
Du musst den Kaufpreis bezahlen und kannst im Nachhinein die Behandlungskosten und/oder eine Minderung/Rückerstattung einklagen.
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Doch kann ich nachweisen, wenn ich morgen zum TA gehe und dann habe ich das schwarz auf weiss das die Würmer schon länger da waren, ich habe ein paar in eine Folie gepackt.
Es geht darum dass mir dreist ins Gesicht gelogen wurde dass der Hund keine Würmer hat!!! Das Gegenteil war der Fall
Ok, und was erwartest du jetzt? Eine Entschuldigung vom Verkäufer? Dein Geld zurück?
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Der Verkäufer will die Kosten nicht mal zahlen obwohl der Wurmbefall vorher da war und der Käufer kann nicht belegen dass der Hund entwurmt worden ist. Wenn er das nicht belegen kann dann bin ich im Recht, oder?
Der Verkäufer will den Hund außerdem NICHT zurück.
Lass dir vom TA eine Entwurmung geben und gut ist. Meine Meinung.
Du könntest natürlich jetzt vom TA ein Attest schreiben lassen, wie alt die Würmer sehr wahrscheinlich waren, dass diese vor dem Kauf schon da gewesen sein müssen und es sich somit um einen Mangel handelt.
Dann hast du die drei Möglichkeiten, die ich vorher aufgezählt habe.
Alles andere müsstest du einklagen.
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Dir kann passieren, dass der Verkäufer den Hund zurückwill, weil dieser noch nicht vollständig bezahlt ist, wenn du jetzt darauf pochst, dass der Welpe "fehlerhaft" ist. Möchtest du das?
Euer Vertrag ist nicht ungültig, der Verkäufer hat die Möglichkeit, zwei mal nachzubessern. Er kann die Behandlungskosten übernehmen, er kann dir den Hund "umtauschen", er kann vom Vertrag zurücktreten und dir die Anzahlung zurückgeben.
Wenn du den Hund behalten möchtest, behandle die Würmer und fordere die Behandlungskosten vom Verkäufer.
Was sagt denn der Verkäufer dazu?
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Wir sind in der letzten Zeit, wenn wir an erwachsenen Französischen Bulldoggen vorbeigingen, immer mit einer Mischung aus keuchendem Husten und Geröchel bedacht worden, das sollte vermutlich dann Bellen sein oder Knurren.
Manchmal, wenn ich den Hund nicht gesehen hatte, bin ich schon ziemlich erschrocken, weil ich das Gehuste auf den ersten Blick nicht einordnen konnte. Hörte sich so an, als hinge ein Hund ganz schlimm in der Leine und stranguliert sich gerade, verbunden mit diesem typischen Kotzhusten.
Der letzte sah ziemlich alt aus, war grau im Gesicht, unheimlich übergewichtig, völlig ohne Nase, also wirklich ein Pfannkuchengesicht, und hat dann diese Hustgeräusche von sich gegeben. Sollte wohl ein Drohen sein, er hat auch gestarrt, aber Jack und ich haben uns erstmal nur erschrocken umgedreht, weil es sich wirklich schlimm angehört hat.
Das kommt für mich noch dazu, dass diese bedauernswerten Tiere ganz oft nicht normal kommunizieren können.
Als wir mal im Biergarten waren, saß circa 15 Meter weiter ein junger schwarzer Mops. Der saß einfach nur da und hat so laut geröchelt, dass ich den bis zu unserem Tisch hab schnaufen hören. Erbarmungswürdig fand ich das, als ich den verstohlen so angeguckt hab, wurde ich dann aber mit so giftigen Blicken von der Halterin bedacht, dass ich mich wieder um mich selbst gekümmert hab. Und der war höchstens ein Jahr, eher jünger.
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Ich hatte immer mal im Wechsel mal zwei Hunde, dann wieder einen, dann kam wieder ein zweiter dazu, bis auf die letzten zwei waren das immer sehr große Hunde.
Es gab Dreamteams, und es gab Fälle, wo es nicht optimal gepasst hat und die Hunde sich zusammenraufen mussten.
Pärchen waren immer Selbstläufer, da lief es immer am besten (die Rüden waren jeweils kastriert).
Wo etwas gefremdelt wurde, war mit meiner damaligen Leohündin und dem Dackelterriermix, der nun erst kürzlich verstorben ist. Die waren charakterlich einfach so unterschiedlich, dass ich öfter das Gefühl hatte, wenn der Terrier aufgedreht hat, hat der Leo nur die Augen verdreht. Die lagen auch nie beieinander, kein einziges Mal. So haben sie sich gut verstanden, waren nett zueinander, haben auch mal gespielt, aber es war nicht die ganz große Liebe.
Dagegen haben sich der aktuelle Terrier-Lockenkopf und der Terriermix sehr gut verstanden. Kontaktliegen gab es zwar nicht, aber die konnten gut nebeneinander liegen und waren vom Temperament ähnlich und haben sehr gern miteinander gezockt.
Jetzt, mit dem Lockenkopf allein, würde ihm vielleicht wieder ein zweiter, älterer, souveräner Hund gut tun. Allerdings wachsen die nicht auf Bäumen, mein Mann will keinen zweiten Hund mehr, und ich habe das Gefühl, es fehlt jetzt auch nicht direkt was. Jack ist auch allein zufrieden und eher nicht der Typ "natural teamplayer". Außer ein Weibchen, das fände er natürlich schon schmackhaft

Insgesamt haben wir unsere Tierschar reduziert in der letzten Zeit. Die Kinder werden groß, mein Mann und ich möchten gern wieder mehr reisen, das ist alles mit einem einzelnen Hund einfacher als mit mehreren. Zudem ist unser aktueller Hund keine Trantüte, der braucht Beschäftigung und Führung. Aber wer weiss, was noch kommt

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mich würde interessieren, ob eure Hunde des Nachrs, respektive während des Schlafens schnarchen.
Dabei würden mich auch Rasse, Alter, Allgemein- und Gesundheitszustand interessieren.
Wheaten Terrier Rüde, 2,5 Jahre, hat EPI, allgemein gesunder, sportlicher Zustand, intakt, schnarcht nicht, egal, wie er liegt.
Meine Leohündin, meine DSHündin, eigentlich alle Hunde, die ich bisher hatte, haben nicht geschnarcht.
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Wieso soll es eigentlich nichts bringen einfach zu wischen?
Saugen die sich am Boden fest?😅🙈🤷♀️
Fliegen die Teilchen durch die Gegend "bei Aufwind? Wie Wurmeier?🤷♀️🤔
Nein, Giardienlarven sitzen in Zysten und sind so gut vor Umwelteinflüssen geschützt. In Pfützen oder stehende Gewässer eingewaschene Giardien können dort mühelos über Monate infektiös bleiben.
Die sterben erst ab 60 Grad oder wenn du spezielle Desinfektionsmittel benutzt.
Edit:
http://tierarzt-busch.de/Giardien2.html
ZitatGiardien-Zysten können in feucht-warmer Umwelt monatelang infektiös bleiben. Temperaturen über 25°C, Trockenheit und Frost unter -4°C lassen sie innerhalb einiger Tage absterben. Gegenüber den üblichen Desinfektionsmitteln und Hygienespülern zeigen sich Giardien jedoch erstaunlich widerstandsfähig, selbst in Kläranlagen bedarf es spezieller Filtermethoden, um Abwasser giardienfrei zu bekommen. Es gibt nur wenige gegen Giardien zugelassene Desinfektionsmittel und die sind eigentlich für den Stallgebrauch gedacht, sodass sie eher für Zwinger und Tierheime als für den Haushalt infrage kommen.
Neben der Behandlung Ihres Tieres sollten Sie bei Giardienbefall also:
Alles was mit dem Tier in Kontakt kommt und kochbar ist, kochen (bzw. bei über 65°C waschen)! Alles andere mehrere Tage einfrieren!
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für Welpen/Junghunde unerrichbare Verhaltensmuster im Kopf haben: "der Hund hat zu funktionieren".
Das sehe ich auch oft, man hat hohe Ideale, aber keine Ahnung, wie man diese erreichen soll. Vielleicht auch durch Medien geprägt, möchte man natürlich einen Hund, der top gehorcht, leinenlos laufen kann etc., aber wie man das aufbaut - gähnende Leere.
Wir hatten in der Hundeschule eine Junghundestunde, wo wir "Raus da" üben wollten. Konnte mein Hund schon, aber egal, wir haben natürlich mitgemacht. Wir üben also erst am Gehweg, dann gehen wir alle mit unseren Hunden an der Schleppleine einen breiten Weg entlang, und die eine Hündin verabschiedet sich direkt zum Jagen ins Gestrüpp. Auch ein scharfes "raus da" half natürlich nicht, weil eigentlich lässt sie sie ja sonst gern ein bisschen stöbern und der Hund soll Spaß haben.
Im Gespräch dann: Die Hündin jage ja immer, und man wisse nicht, wie man das unterbinden solle (übrigens ein Golden Doodle, also nix jagdlich besonders Ambitioniertes ). Auf den Hinweis der Trainerin, warum sie sie dann stöbern lässt, wenn sie sie doch nicht jagen lassen möchte, kam dann nicht mehr viel. Diese Parallele war einfach nicht gezogen worden.
Und so ist es wohl oft. Hunde werden einfach zusammengelassen, und dann große Augen, wenn es Kloppe gibt. Hund lauert auf dem Weg, große Augen, weil der dann pöbelnd aufspringt. Hund hört nicht, aber wird in den Freilauf entlassen und Ärger entsteht, wenn der nicht auf Zuruf kommt.
Hier ja auch oft im Forum: "Mein Hund macht dies und das, großes Drama"
Antwort: "Dann unterbinde das einfach, indem du das und das tust."
Reaktion: "Naja, so schlimm ist es auch nicht, und der Hund muss sich doch entfalten können"

Ideale Vorstellungen, kein Durchblick für die Konsequenzen des eigenen Handelns, vielleicht auch Missverständnisse in der Kommunikation, und dann natürlich die Erkenntnis, man müsste Geld und Zeit in die Hand nehmen.
Noch zum Gutmenschen: ich bin gerne ein guter Mensch. In dem Sinne, dass ich gewisse (christlich geprägte) Ideale habe, gerne helfe, freundlich bin, einen langen Geduldsfaden habe, Gutes tue.
Aber, was ich manchmal unerträglich finde, ist die salbungsvolle Selbstgerechtigkeit, mit der sich manche über andere erhöhen, um dann von da oben auf den Rest des Pöbels herabzublicken.
Manche dieser "Gutmenschen" tun das.
Selber keine Ahnung, aber andere mit ihrem angelesenen Halbwissen belästigen und belehren, sich erhaben fühlen, weil man ja schließlich clean isst, einen Hund gerettet hat, ausschliesslich positiv erzieht, um die Kinder- und Hundeseele nicht an der Entwicklung zu hindern, die Welt im Alleingang rettet. Da könnte ich regelmäßig an die Decke gehen.
Ein Erlebnis als Beispiel: damalige Freunde hatten einen kläffigen Havaneser, völlige Hilflosigkeit, nur, der sollte mal weniger kläffen, wegen Nachbarn und so. Ich so, "Bei meinem Hund würd ich mal einen "Bläger" loslassen" (also mal ein Donnerwetter erfolgen lassen). Antwort: "Also, WIR müssen unseren Hund nicht anschreien, damit der hört!". Man stelle sich dazu den indignierten Gesichtsausdruck vor.
Jo, ok, dann lass den ruhig weiter kläffen, ist ja zum Glück nicht mein Problem.
