Er kommt im Sommer mit genau drei Jahren in den KiGa!
Vielleicht solltet ihr, wenn ihr ein zweites Kind bekommt, über einen früheren Start nachdenken. Das kann schon hilfreich sein. Muss ja nicht ein voller Tag sein, aber so einen Vormittag, dann kannst du ein paar Stunden Luft holen.
Ich weiß dass einige Mütter den Anspruch haben, ihre Kinder nicht zu früh (für mich ist übrigens alles ab einem Jahr nicht zu früh) zu schicken, aber das passt eben nicht für alle.
In diese Richtung dachte ich auch gerade.
Meine Kinder gingen alle erst ab dem Ersten des Monats nach dem 3. Geburtstag vormittags in den Kindergarten. Plätze für jüngere Kinder gab es damals kaum und die wenigen waren Alleinerziehenden oder Notfällen vorbehalten. War für mich auch absolut in Ordnung. Ab dem Alter von zwei Jahren gab es hier zumindest die sogenannte Spielstube. Dort wurden Kids im Alter zwischen zwei und drei Jahren in einer kleinen Gruppe an zwei Vormittagen pro Woche von 9 bis 11:30 Uhr betreut. Schon dieses Angebot war eine riesige Erleichterung für mich.
Wir haben u.a. deshalb einen Altersabstand zwischen den Kindern von rund 3¼ Jahren. Somit war das ältere Kind bereits im Kindergarten eingewöhnt und ich hatte in den letzten Wochen und Monaten der Schwangerschaft Zeit und Luft für Erledigungen und auch einfach nur für mich. Nach dem in den Kindi bringen nochmals schlafen, einkaufen ganz in Ruhe, entspannt zum Arzt gehen, mit einer Freundin frühstücken, bissel arbeiten usw. Das war wirklich gut! 
Für uns waren die Entscheidungen für das zweite und das dritte Kind aus medizinischen, „logistischen“ und auch finanziellen Gründen ebenfalls schwierig. Aber der Wunsch danach war riesig und unsere Familienplanung war auch stets von drei Kindern ausgegangen. Mein Mann hätte sich wohl mit einem Einzelkind oder zwei Kindern arrangieren können. Bei mir war ein ähnliches Gefühl, wie wohl bei dir, vorherrschend: „Wenn es nicht klappt, dann muss ich damit klarkommen. Es aber gar nicht probiert zu haben, bereue ich vermutlich mein Leben lang.“
Von meiner Seite kann ich daher nur Mut machen. Die Probleme der ersten Schwangerschaft (von der 10. bis zur 35. Woche liegen, ca. die erste Hälfte davon im Krankenhaus) hatte ich bei der zweiten und dritten nicht mehr. Bei einer Wiederholung dessen, wäre es auch definitiv bei zwei Kindern geblieben. Schon aus besagten logistischen Gründen. Homeoffice gab es damals noch nicht und wir hatten keine Verwandten, die uns bei der Kinderbetreuung unterstützt hätten. Uns wäre die Familienhilfe über die Krankenkasse geblieben und da war es ungewiss, ob man das Glück hat, kurzfristig jemand zu finden, die/der auch noch halbwegs zur Familie passt.
Vielleicht wartet ihr den Kindergarteneintritt von Karl ab? Bezüglich der Wechseljahre gibt es glaub auch irgendwelche Laborwerte, die in etwa anzeigen, wie der aktuelle Status ist? Dies könnte man zumindest engmaschig kontrollieren, um zu sehen, ob eine Verschiebung der Schwangerschaft um einige Monate möglich sein könnte.
Ich drücke euch ganz ganz fest die Daumen!